Forschung ist gefährlich!
Man könnte etwas Neues entdecken. Dr. rer. pol. Gerhard Kocher (*1939), Schweizer Politologe und Gesundheitsökonom

Forschungsansatz


Aus fachdidaktischer Sicht stehen zwei Formate der Forschung im Fokus unseres Interesses. In der Ausrichtung unserer Lehr- Lernforschung auf reale Effekte in der Unterrichtspraxis verstehen wir technikdidaktische Forschung als Entwicklungsforschung. Sowohl in der jüngeren Vergangenheit als auch in  angedachten Forschungsschwerpunkten der näheren Zukunft geht es uns in gleichem Maße um eine Modifikation von Lehr- Lerntheorien durch die Weiterentwicklung von Lernumgebungen für den Technikunterricht in allen Schulformen  um die Entwicklung von technisch intendierten Bildungsszenarien für den Freizeitbereich der Kinder und Jugendlichen. Dabei stehen die Korrelationen zwischen den äußeren wie inneren Faktoren von Bildungsprozessen und deren Implikationszusammenhänge im Fokus unseres wissenschaftlichen Interesses. Das hat nahezu zwangsläufig perspektivisch die Wirksamkeitsforschung als zweites Format unseres technikdidaktischen Forschungsinteresses zur Folge.

Ausgangspunkt waren in den vergangenen Jahren Arbeiten zur Entwicklung, Evaluierung und zu unterrichtlichen Implementierung moderner Mediensysteme im allgemeinbildenden Technikunterricht mit seinen Zielen und dem damit verbundenen Einfluss auf Bildungsinhalte, Methoden und den Medieneinsatz. Gerade Lehr- Lernmedien können, wenn sie selbstständiges und kooperatives Lernhandeln auslösen oder unterstützen, wichtige Beiträge zur Kompetenzentwicklung zukünftiger Generationen des Technologiestandorts Deutschland leisten. Sie können in unserer Sicht gleichermaßen, wenn auch in unterschiedlicher Zielfunktion, Unterrichtsmedium und/oder Bildungsinhalt  sein. Damit sie dieser doppelten Repräsentanz gerecht werden, müssen sie in ihren Korrelationen und im Kontext mit anderen Planungsfaktoren gesehen und lernerbezogen zielgerichtet eingesetzt werden.

 

 

Forschungsansatz

 

Das wiederum setzt wesentliche äußere Bedingungen wie die entsprechenden personellen sowie materiellen Unterrichtsbedingungen, aber auch pädagogische, psychologische, technikdidaktische und fachwissenschaftliche Kompetenz der Lehrerinnen und Lehrer voraus.



Hier setzt unser Konzept eines außerschulischen Lernortes an.
Es geht uns um die:

  • Konzeption und den Aufbau eines Flensburger Lernlabors für Technik als außerschulischen Lernort für Schüler, Lehrer und Eltern
  • Entwicklung von zukunftsorientierten Lernkonzepten und entsprechenden Mediensystemen für technische Bildung
  • Anbahnung und Implementierung von grenzüberschreitenden Lernprojekten für Technik an der grenznahen Europa-Universität Flensburg
  • Bündelung und Nutzung der Potentiale der Region und des Wirtschaftsstandorts Flensburg und seiner Ressourcen für eine zeitgemäße technische Bildung junger Menschen
  • Berufsorientierung der jungen Generation in einer technisierten Welt