Universität Flensburg: Vorlesungsverzeichnis (Archiv)

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230011 Wirklichkeit zwischen Watzlawick und Berger / Schütz / Luckmann
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Soziologie  
Dozenten: Seifert, B.
Kommentar: "Aber in Wirklichkeit war es der Schauspieler und nicht die Figur." - "Was hast Du denn für eine Realitätswahrnehmung? Glaubst wohl noch an die Lüge vom Osterhasen? Der Osterhase legt die Eier nicht!
Er bringt und versteckt sie nur . . . "

Paul Watzlawick diskutiert Wirklichkeit, wie sie individuell konstituiert wird. Wir stützen uns auf sein Buch
Wie wirklich ist die Wirklichkeit?

Berger / Luckmann,
Die gesellschaftliche Konstruktion der Wirklichkeit

Schütz / Luckmann,
Strukturen der Lebenswelt
diskutieren in ihren Büchern Wirklichkeit als gesellschaftliches Konstrukt.

Diese Konstrukte haben jedoch nur Bestand unter der Bedingungkommunikativer Kontexte, sodaß eine alltägliche Lebenswelt mit ihren (individuellen) Alltagserfahrungen und Vermittlungen sozialen Wissens als Grundlage dienen.

Innerhalb des Seminares werden wir Watzlawicks Ansätze zur Konstruktion von individueller Wirklichkeit in Kontrast setzen zu den Inhalten der beiden Werke von Berger / Luckmann und Schütz / Luckmann.

Termine: HG 243 Di wtl 12.00-14.00
SWS: 2.00
Art: S
Anmerkung: Veranstaltungsbeginn: 05.04.05
geeignet für: Grundkurstauglich, Lektürekurs, offen für IIM BA und Master
   
> Institut für Soziologie