| Bachelor
(BA) |
Kurzstudiengang nach angelsächsischem
Vorbild. Zusammen mit dem auf den Bachelor aufbauenden
Master-Abschluss soll er mittelfristig das deutsche
System von Magister und Diplom ersetzen. So sollen
die Studienzeiten verkürzt und zugleich die
Chancen deutscher Absolventen auf dem internationalen
Arbeitsmarkt verbessert werden. I. d. R. auf eine
Regelstudienzeit von drei Jahren ausgelegt und ist
im Gegensatz zum Vordiplom oder zur Zwischenprüfung
in herkömmlichen Studiengängen ein eigenständiger
berufsqualifizierter Abschluss. |
| BBPS (alte
POL) |
Berufsbildungspraktische Studien |
CREDIT POINTS (BA)
(Leistungspunkte)
|
Synonym: LEISTUNGSPUNKTE und ECTS-PUNKTE. Sie
beschreiben den angenommenen Arbeitsaufwand ( workload
) von Studierenden. Dabei entspricht ein Leistungspunkt
30 Arbeitsstunden. Das Bachelor-Studium ist so
angelegt, dass Studierende bei einem Arbeitsvolumen
von 40 Stunden pro Woche und 45 Arbeitswochen pro
Jahr das Studium in der Regelstudienzeit abschließen
können. Die bislang üblichen Berechnungen
für den Zeitaufwand im Studium basierten auf
der Anwesenheitszeit in Lehrveranstaltungen. Diese
Größe sagt aber über die Arbeitsbelastungen
wenig aus: Die Vor- und Nachbereitung von Lehrveranstaltungen,
der Zeitaufwand für Leistungsnachweise und die
Vorbereitung auf Prüfungen gingen in diese Rechnungen
nicht ein. Für eine Lehrveranstaltung von 2
Stunden pro Woche bei einer Vor- und Nachbereitungszeit
von 30 Minuten wurde die gleiche Zeit angerechnet
wie für eine Lehrveranstaltung von 2 Stunden
pro Woche bei einer Vor- und Nachbereitungszeit
von 5 Stunden. Leistungspunkte beziehen den Arbeitsaufwand
ein. |
| Erkundung |
Theoriegeleitete Überprüfung
von Konzepten, Modellen, Theorien usw. in der Schulpraxis
sowie Aufdecken von praktischen Fragestellungen
und deren theoretische Reflexion |
| Hospitation |
Systematische Beobachtung und Dokumentation
des Unterrichts |
| HSG |
Hochschulgesetz |
| KONSEKUTIV (BA) |
Gestuftes Studium. Im Unterschied zum bisherigen
Modell, in dem man sich an der Universität in
einen Studiengang einschrieb, um ihn nach 9 oder
10 Semestern erfolgreich zu beenden, ist das Studium
in gestuften Studiengängen flexibler angelegt.
Sie studieren zunächst 6 Semester einen Bachelor-Studiengang,
die erste Stufe. Wenn Sie meinen, der Bachelor genügt,
können Sie die Universität mit einem Abschluss
verlassen ( Sie können dann aber kein(e) Lehrer/in
werden, dazu benötigen Sie beide Stufen. Wenn
Sie weiter studieren möchten, gehen Sie in die
zweite Stufe, das Masterstudium ( 4 Semester ). Zu
diesem Zeitpunkt müssen Sie natürlich auch
entscheiden, in welche Richtung Sie das Studium weiterführen
möchten. I. d. R. stehen Ihnen mit einem Bachelor-Abschluss
verschiedene Masterstudiengänge offen. Wichtig
ist die Orientierung. Sie sollten sich im Bachelor
ein inhaltliches und berufsfeldbezogenes Profil geben.
Wenn Sie Lehrer/in werden wollen, brauchen Sie z.b.
ein eher breites fachliches profil und didaktisches
Wissen. Übrigens: Selbst die Entscheidung, die
Universität mit einem Bachelor-Abschluss zu
verlassen, ist nicht endgültig. Sie können
auch einige Jahre in einem Beruf arbeiten und erst
dann ein Masterstudium aufnehmen. |
| KSPS |
Kommission Schulpraktische Studien |
| Leistungsnachweis |
Selbständige Auseinandersetzung
mit den Inhalten einer Lehrveranstaltung in Form
von Klausur, Hausarbeit, Referat u.a. |
| Master (MA) |
International verbreiteter Titel, der
dem deutschen Diplom, Magister oder dem ersten Staatsexamen
im Lehramt entspricht. Der Master baut auf dem Bachelor-Abschluss
auf. Die Studiendauer ist von ein oder zwei Jahren
ausgelegt, je nach Abschluss. |
| MBWFK |
Ministerium für Bildung, Wissenschaft,
Forschung und Kultur |
| Module (BA) |
Module bündeln das, was
zusammen gehört! Module sind nach inhaltlichen
und thematischen Gesichtspunkten gebildete Einheiten,
die sich über maximal zwei Semester erstrecken.
Diese Einheiten können sich aus verschiedenen
Lehr- und Lernformen zusammensetzen: klassische
Formen wie Vorlesungen, Übungen, Seminare,
aber auch neue Formen multimedialen und internetbasierenden
Lernens können Elemente von Modulen sein.
Module sollen lt. Modell u.a.
- durch eine systematische Ausgestaltung und Abfolge zu einem geordneteren
Wissen führen;
- durch Anwendung verschiedener aktivierender Arbeitstechniken, Präsentationstechniken
und Lehr-/Lernformen Vermittlungskompetenzen vorbereiten/fördern;
- durch nachvollziehbare Beschreibung angestrebter Teilqualifikationen
den Studierenden ein eigenverantwortliches Studium und rationale(re)
entscheidungen über ihre individuellen Berufsprofile ermöglichen;
- durch Multifunktionalität eine Verwendbarkeit für mehrere
Abschlüsse ermöglichen.
|
| Ph.D. |
Anglo-amerikanischer Doktortitel. Steht für:
Doctor of Philosophy in the Arts an Sciences. |
| POLYVALENZ (BA) |
Eine Forderung, die mit der Umstellung auf die
neue Studienstruktur mit Bachelor- und Masterabschlüssen
verbunden ist, ist deren "Polyvalenz". Der Begriff
meint die Verwendbarkeit eines Abschlusses in vielfältigen
Berufs- bzw. Ausbildungszusammenhängen. Ein
Abschluss gilt dann als polyvalent, wenn er nicht
nur den Zugang zu einem einzigen Beruf oder Berufsfeld
eröffnet, sondern für verschiedene Tätigkeiten
qualifiziert. Polyvalen bedeutet in Bezug auf die
Lehrerbildung, dass ein Studierender in einer Form
ausgebildet wird, die es ihm ermöglicht, auch
einen Beruf außerhalb des Schulwesens zu
ergreifen. |
| PrO |
Praktikumsordnung |
Semesterwochen-
stunden |
Seminar- oder Vorlesungsstunden,
die pro Woche in einem Semester besucht werden
müssen.Die
genaue Zahl steht in der Studienordnung. Wer sich
strikt daran hält, kann das Studium innerhalb
der Regelstudienzeit abschließen. Eine Semesterwochenstunde
dauert i. d. R. 45 Minuten, die meisten Veranstaltungen
haben deshalb einen Umfang von zwei Semesterwochenstunden. |
| StO |
Studienordnung |
| SPS |
Schulpraktische Studien |
| ZSA |
Zentraler Studienausschuss |