Die Phänomenta - Entdecke den Forscher in dir!

Zeit zum Begreifen

Die Phänomenta gilt als erstes Science-Center Deutschlands mit ausschließlich Hands-on-Exponaten; das heißt, die Besucher legen selbst "Hand an" - Mitmachen und Ausprobieren, Anfassen und Experimentieren sind erlaubt und erwünscht.

Wie fährt ein Segelboot gegen den Wind?

Kann ich mich selbst hochziehen?

Wie lässt sich ein Schatten festhalten?

Fragen, denen man in der Phänomenta mit viel Spaß nachgehen kann.

Dem pädagogischen Ansatz entsprechend gibt es an den Experimenten keine weiterführenden Erklärungen. Die Besucherinnen und Besucher haben genug Zeit und Raum, um durch Ausprobieren eigenständig zu Lösungen zu kommen und stetig Neues zu entdecken. Lange, erklärende Texte sind dabei nur störend. In der Phänomenta erlebt man Phänomene, die im Alltag häufig nur schwer zu erfassen sind. Es geht nicht darum, zu belehren.

Vielmehr sollen Entdeckerfreude geweckt und Spaß am gemeinsamen Experimentieren bereitet werden.

Erfolgreiches und nachhaltiges Lernen, das zudem Spaß bereitet, ist Ziel der Flensburger Phänomenta. Denkanstöße und Aha-Erlebnisse sollen vermittelt werden. Alle Sinne sind gefordert: Zerrspiegel, der schräge Raum, Lichtprojektionen oder drehende Scheiben, verwirren und trainieren Auge und Gehirn. Mathematische Stationen laden ein zum stundenlangen Tüfteln und Grübeln. Licht und Töne, Lachen und Gespräche, und jede Menge Bewegung erfüllen die gesamte Ausstellung. Sowohl junge als auch ältere Besucher erkunden mit aufgeregten, neugierigen und zufriedenen Gesichtern die 170 Ausstellungsstationen. In der Phänomenta entdeckt jeder den Forscher in sich.

Vieles mehr zu entdecken gibt es unter www.phaenomenta-flensburg.de

Ein Blick zurück - Die Geschichte der Phänomenta

  • 1561-1626:  Francis Bacon beschreibt in seinem utopischen Roman "New Atlantis"  ein Haus, in dem die Menschen die Phänomene der Welt erkunden und zu ihrer eigenen Erfahrung machen können.

  • 1985: Geburtsstunde der PHÄNOMENTA - Prof. Dr. Lutz Fiesser entwickelt am Institut für Physik und ihre Didaktik der Universität Flensburg einfache Hands-On-Experimentierstationen.

  • Bis 1988: um die 100 PHÄNOMENTA-Exponate füllen den Flur des Uni-Instituts.

  • 1990: Gründung des Vereins "Phänomenta e.V." als Träger der interaktiven Ausstellung

  • 1993: Der Platz an der Universität wird knapp; die Phänomenta bezieht erste Räume in dem historischen Kaufmannshof am Nordertor.

  • 1995: Vollständiger Umzug in den heutigen Gebäudekomplex mit 1800 qm

  • 2001: Die Phänomenta wird Institut an der Universität; zahlreiche Studierende arbeiten bis heute in der Phänomenta

  • 2008: Die Ausstellungsfläche wird durch den Neubau und die Verbindung zum Nordertor auf ca. 3500 qm vergrößert.

  • 2013: etwa 170 Exponate begeistern jährlich 70.000 Besucherinnen und Besucher

Die Phänomenta, Lehrerinnen- und Lehrerbildung und die Europa-Universität Flensburg

Administrativ ist die Phänomenta ein An-Institut der Universität; die Abteilung für Physik und ihre Didaktik und Geschichte begleitet die Phänomenta in wissenschaftlicher Hinsicht.

Für die Lehrerinnen- und Lehrerbildung bietet die Phänomenta über naturwissenschaftliche und technische Fächer hinaus ein großes pädagogisches Praxisfeld außerhalb von Seminarräumen und Klassenzimmern.

Außerdem arbeiten regelmäßig Studierende während des Studiums in der Phänomenta und unterstützen die Besucherinnen und Besucher an den Experimentierstationen.

Damit haben die Studierenden eine Beschäftigungsmöglichkeit, die in unmittelbarem Zusammenhang mit ihrem Berufsziel steht.