Eine dumme Frage ist der erste Schritt zu etwas
völlig Neuem. Alfred North Whitehead

B.A. Bildungswissenschaften

Unter den nachfolgenden Menüpunkten finden Sie alle Informationen für die Bewerbung im Bachelor Bildungswissenschaften.

Der erfolgreich abgeschlossene B.A. (Bildungswissenschaften) ist Voraussetzung, um einen Lehramts-Master studieren zu können. 

WICHTIG: Beachten Sie unbedingt den nachfolgenden Menüpunkt "Fächerkombinationen", wenn Sie im Anschluss an den B.A. einen Lehramts-Master belegen wollen, da es für die unterschiedlichen Lehramts-Master Kombinationseinschränkungen gibt.

Bewerbungsfristen

Bewerbungsfristen

Es gelten folgende Bewerbungszeiträume für alle Fächer:

a) Herbstsemester

(für das 1. Fachsemester)
Bewerbungsbeginn: 15.05.
Bewerbungsende Altabiturientinnen und Altabiturienten*: 21.06. (bitte Hinweis am Ende beachten) 
Bewerbungsende Neuabiturientinnen und Neuabiturienten : 15.07.
*Altabiturientinnen und
Altabiturienten = Abitur oder andere Hochschulzugangsberechtigung im Kalenderjahr vor dem Bewerbungssemester oder früher

(für das 3. und 5. Fachsemester)
Bewerbungsbeginn: 15.05.
Bewerbungsende: 15.07.

b) Frühjahrssemester

(für das 2. und 4. und 6. Fachsemester)
Bewerbungsbeginn: 01.12.
Bewerbungsende: 31.01.

ACHTUNG: Für Altabiturientinnen und -abiturienten, die mit der Bewerbung einen Nachweis der bestandenen Eignungsprüfung (Sport, Musik, Kunst) oder eines Sprachzertifikats (Englisch, Dänisch, Französisch oder Spanisch) einreichen müssen, verlängert sich der Bewerbungsschluss bis zum 15.07.

Zugangsvoraussetzungen

Vorausgesetzte Qualifikation

Zugangsvoraussetzung für den B.A. Bildungswissenschaften ist die allgemeine Hochschulreife (Abitur) oder die fachgebundene Hochschulreife "Sozial- oder Gesellschaftswissenschaften".

Die Fachhochschulreife berechtigt nicht zur Aufnahme eines universitären Studiums in Schleswig-Holstein. Informationen über die beruflichen Qualifikationen, die zu einem Studium berechtigen, erhalten Sie hier.

Achtung: Für folgende Fächer sind zusätzliche Qualifikationsnachweise erforderlich:

  • Sport (Nachweis der bestandenen Eignungsprüfung),
  • Kunst (Nachweis der bestandenen Eignungsprüfung),
  • Musik (Nachweis der bestandenen Eignungsprüfung),
  • Englisch (Nachweis ausreichender Sprachkenntnisse),
  • Dänisch (Nachweis ausreichender Sprachkenntnisse),
  • Französisch (Nachweis ausreichender Sprachkenntnisse) und
  • Spanisch (Nachweis ausreichender Sprachkenntnisse)

    Nähere Informationen zu diesen sieben Fächern finden Sie unter dem nächsten Menüpunkt "Zusatzqualifikationen".

Zusatzqualifikationen

Zusatzqualifikationen

Neben der Hochschulzugangsberechtigung (z.B. Abitur) müssen für die Fächer Sport, Kunst, Musik, Englisch, Dänisch, Spanisch und Französisch Nachweise und/oder Zertifikate mit den Bewerbungsunterlagen eingereicht werden, mit denen die besondere Eignung für diese Fächer nachgewiesen wird. Bitte beachten Sie unbedingt die Hinweise am Ende dieser Seite zu den Bewerbungsfristen.

Für die Fächer Sport, Kunst und Musik finden einmal jährlich praktische Eignungsprüfungen an der Europa-Universität Flensburg statt. Genaue Informationen zu den Anmeldefristen und den Inhalten der Prüfung entnehmen Sie bitte den Institutsseiten. Sollten Sie hierzu Fragen haben, wenden Sie sich bitte ausschließlich an die auf den Institutsseiten genannten Personen. Die Zulassungsstelle kann Ihnen hierbei leider nicht weiterhelfen.
Ein Klick auf das nachstehende Fach führt Sie zu der entsprechenden Info-Seite.

Eignungsprüfungen anderer Hochschulen

Grundsätzlich besteht die Möglichkeit, dass Eignungsprüfungen anderer deutscher Hochschulen anerkannt werden. Eine solche Anerkennung ist bei den jeweiligen Prüfungsausschüssen für die Eignungsprüfung zu beantragen. Teilweise finden Sie auf den Info-Seiten zur Eignungsprüfung bereits anerkannte Prüfungen anderer Hochschulen. In diesen Fällen muss eine Anerkennung nicht nochmals beantragt werden, es sei denn, es gilt eine anderslautende Bestimmung des Prüfungsausschusses. Beachten Sie bitte, dass eine Eignungsprüfung nicht älter als 18 Monate sein darf - auch wenn die Nachweise anderer Hochschulen eine kürzere oder längere Gültigkeitsdauer beinhalten (Ausnahme: Wechsels des Faches in ein höheres Fachsemester ohne Studienunterbrechung).

Die Eignungsprüfungen in Kunst und Musik werden benotet. Wird die Eignungsprüfung einer anderen Hochschule anerkannt, in der keine Noten vergeben werden, ist als Note der Wert 4,0 für das Auswahlverfahren einzusetzen. Mit den Bewerbungsunterlagen müssen sowohl eine Kopie der Eignungsprüfung, als auch die schriftliche Anerkennung dieser Prüfung durch den zuständigen Prüfungsausschuss der Universität Flensburg eingereicht werden.

Für die Fächer Englisch, Dänisch, Spanisch und Französisch muss die sprachliche Qualifikation nachgewiesen werden. Hierzu können Leistungen in der gymnasialen Oberstufe (die letzten vier Halbjahre) mit einem durchschnittlichen Mindest-Punktewert ausreichend sein.
Erreichen Sie diesen Punktewert nicht, muss ein anerkanntes Sprachzertifikat eingereicht werden.
ACHTUNG: Ein Eintrag der Schule im Abiturzeugnis, dass die Leistungen der jeweiligen Fremdsprache der Niveaustufe "XY" entspricht, reicht nicht aus.

Unten finden Sie die konkreten sprachlichen Anforderung sowie anerkannte Punktewerte und/oder Zertifikate:

WICHTIG: Alle erforderlichen Nachweise müssen innerhalb der festgesetzten Bewerbungsfrist in der Zulassungsstelle vorliegen. Dies gilt auch für Anerkennungen von Eignungsprüfungen anderer Hochschulen. Ein Nachreichen dieser Nachweise nach Ablauf der Bewerbungsfrist ist NICHT möglich.

Altabiturientinnen und -abiturienten, die sich für die oben genannten Fächer bewerben, können die geforderten Bewerbungsunterlagen bis zum 15.07. einreichen, wenn die erforderlichen Zusatznachweise bis zum vorgezogenen Bewerbungsschluss nicht vorliegen sollten oder die Prüfung zum Erwerb des erforderlichen Nachweises nicht bestanden wurde. Der vorgezogene Bewerbungsschluss (21.06.) gilt für diesen Personenkreis dann also nicht.

Sprachliche Anforderungen Dänisch

Auszug aus der Studienqualifikationssatzung

Der Teilstudiengang Dänisch (im Rahmen des B.A.-Studiengangs Bildungswissenschaften) setzt den Nachweis über Dänischkenntnisse mindestens auf dem Niveau B1 des 'Common European Framework of Reference for Languages' voraus.
Alternativ sind als Nachweis das Abitur an einer dänischen Schule, das Abitur an einer dänischsprachigen Schule in Deutschland oder das Abitur eines deutschen Gymnasiums (o.ä.) mit Abschluss des Faches Dänisch in der Oberstufe anerkannt.

Fragen zur Anerkennung von hier nicht aufgeführten Zertifikaten richten Sie bitte ausschließlich und direkt an
Frau Professorin Dr. Elin Fredsted .

Wenn ein nicht aufgeführtes Zertifikat anerkannt wurde, ist die schriftliche Bestätigung über die Anerkennung (durch Frau Prof. Dr. E. Fredsted) der Bewerbung beizufügen.

Der obligatorische Einstufungstest "Dänisch" findet am 10. August 2017 statt.
Ein Sprachintensivkurs für alle Bewerber/-innen, die das Abitur nicht an einem dänischen Gymnasium (z.B. Duborg Skolen oder A.P. Möller Gymnasium) absolviert haben, beginnt am 14. August 2017.

Für den Teilstudiengang "Dänisch" zugelassene Bewerber/-innen erhalten konkrete Informationen zu diesen
Veranstaltungen durch das Institut per E-Mail.

Sprachliche Anforderungen Englisch

Auszug aus der Studienqualifikationssatzung

Der Teilstudiengang Englisch (im Rahmen des B.A.-Studiengangs Bildungswissenschaften) setzt den Nachweis über angemessene Sprachkenntnisse des Englischen voraus.

Folgende Nachweise werden gleichberechtigt anerkannt:
(a) ein Notendurchschnitt von mindestens 11 Punkten im Fach Englisch in der gymnasialen Oberstufe, wobei Englisch ununterbrochen bis zum Abitur weitergeführt worden sein muss
(Hinweis: Die jeweils erreichten Punkte der letzten viere Halbjahre in der gymnasialen Oberstufe müssen den Mittelwert von mindestens 11 Punkten ergeben),
(b) ein zum Hochschulzugang berechtigender Schulabschluss einer englischsprachigen Schule,
(c) das Erreichen von festgelegten Mindestpunktzahlen bzw. Mindestnoten in anerkannten Sprachtests:

1. CAE (Certificate in Advanced English): Grade B
2. CPE (Certificate of Proficiency in English): Grade C
3. IELTS (International English Language Testing System): 6,5 (Total Score)
4. TOEFL (Test of English as a Foreign Language): 80 Punkte (internet-based)


Fragen zur Anerkennung von hier nicht aufgeführten Zertifikaten richten Sie bitte ausschließlich und direkt an
Herrn Professor Dr. Olaf Jäkel.

Wenn ein nicht aufgeführtes Zertifikat anerkannt wurde, ist die schriftliche Bestätigung über die Anerkennung der Bewerbung beizufügen.

Sprachliche Anforderungen Spanisch

Auszug aus der Studienqualifikationssatzung

Der Teilstudiengang Spanisch (im Rahmen des B.A.-Studiengangs Bildungswissenschaften) setzt den Nachweis über angemessene Spanischkenntnisse voraus. Folgende Nachweise werden gleichberechtigt anerkannt:
1. Nachweis von Spanischkenntnissen auf dem Niveau B1 des ‚Common European Framework of Reference for Languages‘ (z.B. durch einen Einstufungstest, DELE-Zertifikat),
2. Nachweis von Spanischkenntnissen auf dem Niveau A2 des ‚Common European
Framework of Reference for Languages‘ (z.B. durch einen Einstufungstest, DELE-Zertifikat) plus verbindlicher, kostenfreier Intensivkurs am Romanischen Seminar der Europa-Universität Flensburg vor Studienbeginn
3. Abitur bzw. zu einem Hochschulstudium berechtigender Schulabschluss an einer Schule im spanischsprachigen Raum
4. Abitur an einer spanischsprachigen Schule in Deutschland
5. Abitur eines deutschen Gymnasiums mit Abschluss des Faches Spanisch als Leistungskurs/Profilkurs
6. Abitur eines deutschen Gymnasiums mit Belegung des Faches Spanisch während mindestens drei Jahren plus verbindlicher, kostenfreier Intensivkurs am Romanischen Seminar der Europa-Universität Flensburg vor Studienbeginn.

Hinweis: Bewerber/-innen, die unter Punkt 2 oder Punkt 6 fallen, erhalten eine Zulassung mit Auflagen und müssen an dem Intensivkurs regelmäßig teilnehmen, der nach aktueller Planung am 28. August 2017 beginnen wird. Erfolgt keine oder keine regelmäßige Teilnahme am Intensivkurs, erlischt die Zulassung und eine eventuell bereits vorliegende Immatrikulation wird rückgängig gemacht.

Fragen zur Anerkennung von hier nicht aufgeführten Zertifikaten richten Sie bitte ausschließlich und direkt an
Herrn Professor Dr. Marco Th. Bosshard.

Wenn ein nicht aufgeführtes Zertifikat anerkannt wurde, ist die schriftliche Bestätigung über die Anerkennung der Bewerbung beizufügen.

Sprachliche Anforderungen Französisch

Auszug aus der Studienqualifikationssatzung

Der Teilstudiengang Französisch (im Rahmen des B.A.-Studiengangs Bildungswissenschaften) setzt den Nachweis über angemessene Französischkenntnisse voraus. Folgende Nachweise werden gleichberechtigt anerkannt:
1. Nachweis von Französischkenntnissen auf dem Niveau B1 des ‚Common European Framework of Reference for Languages‘ (z.B. durch einen Einstufungstest, DELF-/DALF-Zertifikate)
2. Nachweis von Französischkenntnissen auf dem Niveau A2 des ‚Common European Framework of Reference for Languages‘ (z.B. durch einen Einstufungstest, DELF-/DALF-Zertifikate) plus verbindlicher, kostenfreier Intensivkurs am Romanischen Seminar der Europa-Universität Flensburg. vor Studienbeginn
3. Abitur bzw. zu einem Hochschulstudium berechtigender Schulabschluss an einer Schule im französischsprachigen Raum,
4. Abitur an einer französischsprachigen Schule in Deutschland,
5. Abitur eines deutschen Gymnasiums mit Abschluss des Faches Französisch als Leistungskurs/Profilkurs,
6. Abitur eines deutschen Gymnasiums mit Belegung des Faches Französisch für mindestens drei Jahre plus verbindlicher, kostenfreier Intensivkurs am Romanischen Seminar der Europa-Universität Flensburg vor Studienbeginn.

Hinweis: Bewerber/-innen, die unter Punkt 2 oder Punkt 6 fallen, erhalten eine Zulassung mit Auflagen und müssen an dem Intensivkurs regelmäßig teilnehmen, der nach aktueller Planung am 28. August 2017 beginnen wird. Erfolgt keine oder keine regelmäßige Teilnahme am Intensivkurs, erlischt die Zulassung und eine eventuell bereits vorliegende Immatrikulation wird rückgängig gemacht.

Fragen zur Anerkennung von hier nicht aufgeführten Zertifikaten richten Sie bitte ausschließlich und direkt an
Frau Professorin Dr. Margot Brink oder Frau Professorin Dr. Cordula Neis.

Wenn Sie über ein nicht aufgeführtes Zertifikat verfügen, muss dieses anerkannt werden (Frau Prof. Dr. M. Brink oder Frau Prof. Dr. C. Neis).
Die schriftliche Bestätigung über die Anerkennung ist der Bewerbung dann beizufügen.

Fächer

Fächer

Nachfolgend werden alle Fächer aufgeführt, die Sie im BA Bildungswissenschaften studieren können.
Sie sind grundsätzlich in der Wahl der Fächerkombination nicht eingeschränkt.
Wenn Sie aber im Anschluss an den B.A. Bildungswissenschaften einen Master für das Lehramt studieren wollen, belegen Sie im Bachelor die beiden Fächer, die Sie im Master (Lehramt) dann fortführen müssen.
Welche Kombinationen in den Mastern für die verschiedenen Lehrämter erlaubt sind, finden Sie unter dem Menüpunkt "Fächerkombinationen"
Die Zulassung für einen Lehramts-Master kann nur ausgesprochen werden, wenn Sie eine gültige Fächerkombination im B.A. Bildungswissenschaften absolviert haben.

Die Bewerbung ist für folgende Fächer möglich: 

Biologie, Chemie, Dänisch, Deutsch, Englisch, Evangelische Theologie, Geographie, Geschichte, Gesundheit und Ernährung, Französisch, Katholische Theologie, Kunst und visuelle Medien, Mathematik, Musik, Philosophie, Physik, Sachunterricht-Gesellschaftswissenschaften, Sachunterricht-Naturwissenschaften, Sonderpädagogik, Spanisch, Sport, Technik, Textil und Mode sowie Wirtschaft/Politik.

ACHTUNG: Wenn Sie im Anschluss an den B.A. den Master Sonderpädagogik studieren wollen, müssen Sie sich für zwei sonderpädagogische Fachrichtungen bewerben.
Beachten Sie hierzu bitte unbedingt den obigen Menüpunkt "Sonderpädagogik".
Das Fach Sonderpädagogik kann nur noch von Hochschulwechsler/-innen gewählt werden, die in das dritte oder fünfte Fachsemester eingestuft worden sind.

WICHTIGER HINWEIS für Studierende der Europa-Universität Flensburg
Nach einem Fachwechsel (Zulassung im gewählten Fach im ersten Fachsemester) studieren Sie ALLE Fächer immer in der aktuellsten Prüfungsordnung.
Es müssen alle bisher erbrachten Prüfungsleistungen für die neue Prüfungsordnung anerkannt und nach Einschreibung mittels Anerkennungsvordruck im Prüfungsamt abgegeben werden.

Verfügbare Studienplätze, 1. Fachsemester (Herbstsemester 2017/18)

Teilstudiengang (Fach) Aufnahmekapazität 1. Fachsemester
Biologie72
Chemie28
Deutsch320
Englisch112
Ev. Theologie80
Französisch40
Geographie75
Geschichte121
Gesundheit/Ernährung80
Kunst und vis. Medien45
Mathematik281
Musik26
Philosophie40
Physik28
Sachunterricht / Ges.wiss36
Sachunterricht / Naturwiss.36
SO-Emotionale u. soz. Entwicklung83
SO-Geistige Entwicklung83
SO-Lernentwicklung83
SO-Sprach- u. Kommunikationsstörg.83
Spanisch41
Sport100
Technik59
Textil und Mode45
Wirtschaft/Politik107
Dänischzulassungsfrei
Kath. Theologiezulassungsfrei

Sonderpädagogik

Wichtige Änderungen zur Wahl des Faches Sonderpädagogik ab Wintersemester 2016/2017

Zum Wintersemester 2016/2017 wird das Studium des Teilstudienganges (Faches) Sonderpädagogik neu strukturiert.
Bewerberinnen und Bewerber, die das Fach Sonderpädagogik studieren wollen, müssen sich bereits bei der Bewerbung für den B.A. Bildungswissenschaften für zwei sonderpädagogische Fachrichtungen entscheiden.

Die Bewerbung erfolgt somit für das Unterrichtsfach (z. B. Deutsch - siehe oben, Menüpunkt "Fächer") sowie für zwei sonderpädagogische Fachrichtungen.

Alle vier angebotenen sonderpädagogischen Fachrichtungen

- Pädagogik und Didaktik zur Förderung der emotionalen und sozialen Entwicklung,
- Pädagogik bei Beeinträchtigung der geistigen Entwicklung,
- Sonderpädagogik des Lernens und
- Pädagogik für Menschen mit Sprach- und Kommunikationsstörungen

aus denen Sie zwei wählen müssen, unterliegen einer Zulassungsbeschränkung.

Einen Studienplatz
erhalten damit nur die Bewerberinnen und Bewerber, die das Auswahlverfahren (NC) in allen drei gewählten Teilstudiengängen (Unterrichtsfach plus sonderpädagogische Fachrichtungen) erfolgreich durchlaufen haben.

Ein Wechsel der sonderpädagogischen Fachrichtung im Anschluss an das zweite Fachsemester (die Inhalte der ersten beiden Semester sind für alle Studierenden identisch) wird  - nach aktueller Planung - nur im Rahmen eines internen Fachrichtungstausches möglich sein. Das konkrete Verfahren hierzu muss noch durch das Institut festgelegt werden.

Nachfolgend erhalten Sie konkrete Informationen zu den Inhalten und Kompetenzzielen der vier sonderpädagogischen Fachrichtungen.

Pädagogik und Didaktik zur Förderung der emotionalen und sozialen Entwicklung

Prof. Dr. habil. Joachim Bröcher

Die Förderung der emotionalen und sozialen Entwicklung bezeichnet einen der klassischen Förderschwerpunkte der Sonder-, Förder- oder Inklusionspädagogik. In den 1970er und 1980er Jahren sprach man hier an deutschen Universitäten auch noch von "Erziehungsschwierigenpädagogik", "Verhaltensauffälligenpädagogik" oder "Verhaltensgestörtenpädagogik". Mittlerweile wird, nicht nur an der Europa-Universität Flensburg, auf solche Begrifflichkeiten vollständig verzichtet, weil diese Begriffe stigmatisierend, pathologisierend und kategorisierend wirken.

Der sorgfältige Umgang mit Sprache führt bereits mitten hinein in die zentralen Fragestellungen dieses Studienfaches, denn es macht einen Unterschied, ob ich ein Kind oder einen Jugendlichen, noch ganz im Sinne des psychiatrischen Paradigmas, als "gestört" bezeichne, und dann nach vermeintlich "wissenschaftlich fundierten Interventionen" suche, um dieses Kind oder diesen Jugendlichen hinsichtlich seines "unpassenden" Verhaltens, seiner "abnormen" Persönlichkeit etc. zu "reparieren" oder zu "therapieren" und wieder auf den "richtigen" Weg zu bringen versuche, oder ob ich meinen erweiterten Blick auf die Analyse der überaus komplexen sozialen und kulturellen Prozesse in der Gegenwartsgesellschaft richte und dadurch versuche, die biografischen Themen, Lebenskonflikte und Bewältigungsstrategien von heutigen Kindern und Jugendlichen, einschließlich ihrer soziokulturellen und sozioökonomischen Lebensbedingungen tiefergehend zu verstehen und dieses Verstehen zur Grundlage meiner pädagogischen und didaktischen Bemühungen zu machen, um dann von hier aus Brücken in die jeweiligen Lerncurricula zu schlagen.

Das beinhaltet auch einen kritischen Blick auf die Prozesse in heutigen Bildungsinstitutionen. Lehrkräfte in Grund- und Sekundarschulen sind oftmals damit überfordert, Kindern und Jugendlichen aus problematischen Herkunftsmilieus, die Förderbedarfe in ihrer emotionalen und sozialen Entwicklung zeigen, Bildungsangebote zu machen, von denen diese auch tatsächlich profitieren können. Hier setzen dann Absolvent/innen des Faches emotionale und soziale Entwicklungsförderung unterstützend an, indem sie etwa in inklusiven schulischen Settings im Team-Teaching Impulse geben oder in sonderpädagogischen Settings mit den Kindern und Jugendlichen so arbeiten, dass diese in ihrer individuellen Entwicklung tatsächlich gefördert werden.

Doch wie sehen solche Bildungsangebote aus? Zentral auf dem Gebiet der Pädagogik und Didaktik zur Förderung der emotionalen und sozialen Entwicklung ist das Herstellen von tragfähigen, förderlichen pädagogischen Bindungsbeziehungen. Das ist sozusagen das tiefere Fundament, auf dem alles Weitere aufbaut. Sodann brauchen wir eine Pädagogik und eine Didaktik, wo Kinder und Jugendliche mit Förderbedarf in der emotionalen und sozialen Entwicklung ihre sozialen, biografischen und kulturellen Erfahrungen und die hiermit verknüpften Emotionen reflektieren und einordnen können. Hierzu werden handlungs- und projektorientierte, nach Möglichkeit auch fächerübergreifende Unterrichtsmethoden angewandt. Spiel und Gestaltung bei den Jüngeren sowie Alltagsästhetik und Jugendkultur bei den Älteren sind hier bewährte und erfolgversprechende Zugänge in der schulischen und außerschulischen pädagogischen Arbeit. Weitere Klassiker des Fachgebietes sind Erlebnispädagogik, Outdoor- und Abenteuerpädagogik.

Es geht also zum einen darum, eine Pädagogik anzubieten, in der Lebenserfahrungen reflektiert und verarbeitet werden können. Hier ist insbesondere an Themenhintergründe wie Flucht und Migration oder soziale Marginalisierung zu denken, zum anderen sollen die Kinder und Jugendlichen auch neue, positive, entwicklungsförderliche Erfahrungen machen, im Kontext Schule und darüber hinaus.

Neben die Themen `Emotion´ und `biografische Erfahrung´ tritt das Thema `Verhalten´. Von Bedeutung sind hier schulweite verhaltensbezogene Interventionssysteme, um positives Lern-, Arbeits- und Sozialverhalten systematisch zu vermitteln und zu festigen. Denn wenn immer nur einzelne Pädagoginnen und Pädagogen versuchen das Lebensschicksal von einzelnen Kindern und Jugendlichen zum Besseren zu wenden, dann ist das weniger effektiv als wenn ein ganzes Kollegium mit vereinten Kräften in diese Richtung arbeitet und eine schulübergreifende Reflexion von pädagogischen Prozessen und eine gemeinsame Schul- und Konzeptentwicklung stattfindet. Speziell das Thema Verhalten erfordert schulübergreifende Systeme. Das Fach profitiert hier derzeit besonders von nordamerikanischen Forschungen, die freilich für Deutschland eine Art kulturelle Adaptierung erfordern.

Weitere Themen sind dann das Einsetzen von diagnostischen Verfahren, das Entwickeln von Förderplänen, das Konzipieren von inklusions- und sonderpädagogischen Unterrichtseinheiten, kollegiale Fallberatung, die Schule als lernende, sich selbst reflektierende Organisation u.a.

Ein besonderes Merkmal des Förderschwerpunktes der emotionalen und sozialen Entwicklung, wie er an der Europa-Universität Flensburg gelehrt wird, ist der wissenschaftstheoretisch breite Zuschnitt. Hierbei kommen empirisch-quantitative, d.h. evidenzbasierte, wie auch qualitativ-forschungsbasierte sowie historisch-hermeneutische und gesellschaftskritisch-ideologiekritische Forschungsmethoden und Theorien zum Tragen.

Der Förderschwerpunkt der emotionalen und sozialen Entwicklung wird in Flensburg ferner in weit aufgespannter nationaler wie internationaler und globaler Perspektive gelehrt. Von Anfang an fließen daher zahlreiche englischsprachige Publikationen aus Nordamerika, Großbritannien etc. in die universitäre Lehre ein, um die Vielfalt der Sichtweisen auf den Gegenstand der emotionalen und sozialen Entwicklung in den Blick zu bekommen und sich konstruktiv-kritisch mit den Theoriefeldern auf diesem Gebiet auseinanderzusetzen.

Sodann ist das Fach transdisziplinär angelegt und bezieht seine Inspiration unter anderem aus Forschungsfeldern wie Place-Based Pedagogies, Critical Literacy Pedagogies, Teaching for Social Justice, Urban Education, HipHop– und Rap-Pedagogies, Gender– und Queer Studies sowie Kulturethnographie, Kulturgeographie, Stadtsoziologie, Stadtökologie und Metropolenforschung.

Die Studierenden werden durch die reflexiven Prozesse in den Lehrveranstaltungen darin gefördert und unterstützt, sich diese vielfältigen Theoriewelten in eigener Initiative anzueignen, schon beginnend mit dem ersten Bachelorsemester, um schrittweise zu einer eigenen fachlichen Position zu gelangen und beständig Fragen zu entwickeln. Dies schließt gewisse Selbsterfahrungsanteile auf der eigenen biografischen Ebene, inklusive der durch die Studierenden selbst gemachten sozialen und kulturellen Erfahrungen ein, die auch Gegenstand von bestimmten Teilmodulen sein werden.

Die Weiche kann dann entweder Richtung Schuldienst oder aber in Richtung außerschulischer Arbeit (z.B. sozialpädagogische Handlungsfelder, Jugendkulturarbeit, Jugendstrafvollzug, Arbeit in Stadtteilzentren, Projekte mit jungen Flüchtlingen etc.) gestellt werden. An der Europa-Universität Flensburg wird in jedem Fall ein auf dem Bachelor Sonderpädagogik aufbauender Master-Studiengang im Förderschwerpunkt der emotionalen und sozialen Entwicklung vorgehalten.

Pädagogik bei Beeinträchtigung der geistigen Entwicklung

Professor Dr. Eberhard Grüning

Das Studium der Sonderpädagogik an der Europa-Universität ist als ein konsekutiver Studiengang angelegt. Das Bachelor-Studium vermittelt Basiswissen der schulischen und außerschulischen Sonderpädagogik.  Es wird Grundlagenwissen und -können zu den zwei gewählten sonderpädagogischen Fachrichtungen angeeignet, das in einem Master-Studium vertieft werden kann. Die Konzeption des Studiums ist somit konsekutiv angelegt und sichert die Fortsetzung des Bachelor-Studiums in einem Master-Studium, das für ein Lehramt Sonderpädagogik befähigt. 

Zum Basiswissen trägt die Abteilung mit einem Modul bei, in dem Fachkompetenzen zu vielfältigen Erscheinungsformen und Erklärungsansätzen der Beeinträchtigung in der geistigen Entwicklung erworben werden und davon ableitend pädagogische Leitkonzepte begründet werden. Die Leitkonzepte werden exemplarisch an Möglichkeiten ihrer Umsetzung in pädagogischen Handlungsfeldern aufgezeigt und diskutiert wird. 

Mit dem dritten Semester wird das Studium in den zwei gewählten sonderpädagogischen Fachrichtungen fortgesetzt. Die Bestimmung von Bedarfslagen in den Entwicklungsbereichen (Denken, Wahrnehmung, Sprache, Motorik, Emotionalität, Sozialverhalten) ist eine Basis pädagogischer Arbeit. Daher steht die Vermittlung von Wissen über diese Entwicklungsbereiche am Anfang des Studiums der Fachrichtung. Die Aneignung des Wissens wird mit förderdiagnostischen Fragestellungen verbunden, um zugleich Handlungskompetenz für die Arbeit mit Förderplänen für Menschen mit Beeinträchtigung der geistigen Entwicklung zu erwerben.  Die Auseinandersetzung mit didaktischen Theorien der sonderpädagogischen Fachrichtung zielt auf den Erwerb von Kompetenzen, Lern- und Sozialprozesse  für und mit Menschen mit Beeinträchtigung der geistigen Entwicklung planen, umsetzen und reflektieren zu können. Die kritische Auseinandersetzung mit verschiedenen theoretischen Zugangsweisen und Theoriesystemen tragen zur Profilbildung zukünftiger Sonderpädagogen bei. Ergebnisse und Modelle internationaler Forschung für Menschen mit Beeinträchtigung der geistigen Entwicklung werden analysiert, um Einblicke in aktuelle und perspektivische Forschungsschwerpunkte  zu erhalten sowie Forschungsmethoden zu erschließen, die u.a. der Forschung im Rahmen der eigenen Bachelor-Arbeit dienlich sein werden. Eine lebenslange Assistenz in allen Lebensbereichen  für Menschen mit Beeinträchtigung der geistigen Entwicklung setzt grundlegendes Wissen über  diese  Handlungsfelder voraus. Im Rahmen des Studiums zur sozialen Netzwerkarbeit werden Kompetenzen über Modell und Konzepte erworben. Die Gestaltung der Netzwerkarbeit und die Zusammenarbeit im Mehrpädagogensystem an Förderschulen sowie in Schulklassen unter inklusiven Bedingungen erfordert ein kompetentes Kooperieren. Diese Kompetenzen erwerben werden in Modulen der sonderpädagogischen Fachrichtung erworben. Im Studium wird die Kompetenz zu selbstgesteuertem und kooperativem  Studieren angeregt. Vielfältige Lehr- und Lernformen sind vorgesehen, die eine enge Verknüpfung von Theorie und Praxis herstellen sollen.  Leistungsanforderungen mündlicher und schriftlicher Art tragen zur Selbstkompetenz bei, die für den Beruf des Sonderpädagogen angestrebt werden soll.

Nähere Informationen sind dem Modulkatalog sowie der Prüfungs- und Studienordnung zu entnehmen.

Sonderpädagogik des Lernens

Professor Dr. Jürgen Walter

Besonderheiten

Der Teilstudiengang Sonderpädagogik des Lernens zeichnet sich durch ein in sich stimmig aufgebautes Curriculum mit vielerlei Theorie-Praxis-Bezügen aus. Die Studierenden arbeiten teilweise in Schulen im Rahmen der Förderung des Schriftspracherwerbs sowie des Rechnens und des mathematischen Denkens und werden dabei individuell angeleitet.

Studienziel

Die Absolventinnen und Absolventen des Teilstudiengangs Sonderpädagogik des Lernens verfügen über

·      ein breites und spezifisches Fachwissen in den Bereichen Diagnostik, Unterrichtsplanung und    
       Lernförderung,

·      anwendungsbezogenes Wissen in der Gestaltung individueller und klassenbezogener Settings in
       Kooperation mit anderen Lehrkräften,

·      relevante Ansätze, Konzepte, Prinzipien, Verfahren, Methoden, Medien, Materialien und Screening-
       Verfahren für den Bereich der Prävention von Lernschwächen bzw. Lernstörungen sowie deren Anwendung
       und Reflexion,

·      umfangreiche praktische Erfahrungen in der kompetenz-, entwicklungs-, ressourcen-, fachdidaktisch und
       pädagogisch orientierten Planung und Durchführung von Förderunterricht sowie deren theoriegeleiteter
       Reflexion,

·      die Fähigkeit zur Erstellung individueller Lern- und Förderpläne,

·      spezifisches Wissen und praxisrelevante Kompetenzen im Bereich der Lernverlaufsdiagnostik,

·      spezifisches Fachwissen sowie umfangreiche praktische Erfahrungen im Bereich der Legasthenie- und
       Dyskalkulietherapie inkl. Diagnostik sowie ADHS,

·      spezifisches Wissen, notwendige Kompetenzen und Praxiserfahrungen im inklusiven Unterricht.


Insgesamt werden die Studierenden befähigt, ihre spätere Praxis theorie- und empiriegeleitet zu durchdringen und zu bewältigen.

Sie haben die Möglichkeit, die gewählten Fachrichtungen ab 2019 aufbauend im Master Lehramt Sonderpädagogik zu studieren.

Künftige Tätigkeitsfelder

Im Regelfall befähigt der Teilstudiengang Sonderpädagogik des Lernens in Kombination mit den anderen Teilstudiengängen die Absolventen zum bundesweiten Einstieg in ein Referendariat für das Lehramt Sonderpädagogik.

Aufgrund der breiten Anlage des Teilstudiengangs Sonderpädagogik des Lernens befähigt dieser darüber hinaus allgemein zu Tätigkeiten im Bereich der Prävention, der Diagnostik, des inklusiven Unterrichtens und der (Früh-) Förderung sowie im Besonderen zu Tätigkeiten im Rahmen der Lerntherapie bzw. der Legasthenie- und Dyskalkulie-Therapie.

Pädagogik für Menschen mit Sprach- und Kommunikationsstörungen

Professorin Dr. Hildegard Heidtmann

Kommunikative und sprachliche Fähigkeiten zählen zu den life skills. Gespräche führen, Beziehungen im Alltag, in der Schule und im Beruf gestalten, in Diskussionen argumentieren, Aufgaben, Texte und  Gespräche verstehen werden erschwert, wenn sprachliche und kommunikative Kompetenzen nicht in ausreichendem Maße vorhanden oder gar gestört sind. Der Beruf als Lehrer_in wird auch als Sprech- und Stimmberuf bezeichnet. Dabei ist "Sprache mehr als Sprechen". Im Unterricht sind Sprache und Kommunikation für die Schüler_innen Gegenstand und Mittel des Lernens.

Im Studium der Fachrichtung PMSKS wird Wissen im Hinblick auf Sprach-, Sprech-, Stimm-, Hör-, Sprachentwicklungs- und Kommunikationsstörungen vermittelt, praktisch erprobt und reflektiert. Themen sind z.B. Stottern, Schweigen (Mutismus), Spezifische Sprachentwicklungsstörungen, Sprach- und Kommunikationsstörungen in Verbindung mit geistigen Beeinträchtigungen (z.B. Down-Syndrom), Unterstützte Kommunikation, Mehrsprachigkeit und Hörstörungen. Als Voraussetzung hierfür werden sprachentwicklungspsychologische Grundlagen (Wie lernt das Kind Sprache?), Interaktionsprozesse zwischen Eltern und Kindern, Lehrkräften und Schüler_innen sowie Belastungs- und Bewältigungsprozesse Inhalte des Studiums sein.

Die Veranstaltungen werden didaktisch-methodisch für spätere Tätigkeiten genutzt, indem dort die Studierenden z.B. über kooperative Lernformen Kenntnisse und Erfahrungen mit relevanten Konzepten, Prinzipien, Verfahren, Methoden, Spielen, Medien und Materialien für unterschiedliche Handlungsfelder in der Kindertageseinrichtung, der Primar- und Sekundarstufe sammeln. Im Mittelpunkt stehen die Bereiche präventive Unterstützung im Förderschwerpunkt Sprache in der Kindertageseinrichtung bei Auffälligkeiten in der sprachlichen Entwicklung , Sprach- und Kommunikationsdiagnostik, Sprachförderung in Kleingruppen und –therapie, sprach- und kommunikationsfördernden Unterricht (in inklusiven Kontexten), Teamteaching, Kooperation, Beratung und Supervision. Am Ende des Studiums können die Studierenden sprachheilpädagogischen Unterricht mit heterogenen Lerngruppen planen und realisieren, individuelle sprachtherapeutische Angebote durchführen und in schulischen Kontexten in der Beratung mit Lehrkräften und Eltern sonderpädagogisch tätig werden.

Im Anschluss an den Bachelor haben die Studierenden die Möglichkeit, PMSKS als Fachrichtung im Master Lehramt Sonderpädagogik weiter zu studieren.

Fächerkombinationen

Fächerkombinationen

Der B.A. Bildungswissenschaften ist ein polyvalenter Studiengang, d.h., dass mit einem erfolgreichen Abschluss nicht ausschließlich ein weiterführender Lehramts-Master absolviert werden muss.

Aber auch, wenn Sie Lehrerin bzw. Lehrer werden wollen, erfolgt nicht bereits im B.A.-Studium eine Festlegung auf eine bestimmte Schulart. Ihnen stehen damit bei der Bewerbung alle Teilstudiengänge (Fächer) in freier Kombinationswahl zur Verfügung.

Wenn Sie aber den B.A. Bildungswissenschaften mit dem festen Ziel studieren möchten, im Anschluss einen Lehramts-Master besuchen zu wollen, müssen Sie eine Fächerkombination wählen, die eine Master-Zulassung ermöglicht.

Welche Kombinationsvorgaben es für die lehramtsqualifizierenden Master-Studiengänge an der Europa-Universität Flensburg gibt, finden Sie unter den nachfolgenden Überschriften.

Kombinationen für das Lehramt an Grundschulen

Es stehen folgende Fächer zur Auswahl, von denen zwei Fächer belegt werden müssen:

Dänisch, Deutsch, Englisch, Evangelische Religion, Katholische Religion, Kunst, Mathematik, Musik, Philosophie, Sachunterricht, Sport, Technik und Textillehre.

Mindestens eines der beiden zu belegenden Fächer muss dabei Deutsch oder Englisch oder Mathematik oder Sachunterricht sein.

Das Fach Sachunterricht kann nur gewählt werden, wenn im Bachelor das Fach Sachunterricht studiert worden ist.

Übergangsregelung für vor dem WiSe 2015/16 bereits in einem Bezugsfach eingeschriebene Studierende: Wegen der Umstrukturierung der Lehramts-Master ist die Bewerbung für das Fach Sachunterricht auch möglich, wenn im B.A. eines der Bezugsfächer (Biologie, Chemie, Physik, Geographie, Geschichte oder Wirtschaft/Politik) studiert wurde. Die letztmalige Zulassung im Rahmen dieser Übergangsregelung erfolgt im WiSe 2018/19. Danach kann für Sachunterricht nur noch zugelassen werden, wer im B.A. das Fach Sachunterricht absolviert hat.

Achtung: Das Fach Sachunterricht unterliegt einer Zulassungsbeschränkung.

Kombinationen für das Lehramt an Gemeinschaftsschulen

Es sind zwei Fächer, die im Bachelor erfolgreich absolviert worden sein müssen, für den Master an Gemeinschaftsschulen zu wählen.

Die Unterrichtsfächer werden in vier verschiedene Bereiche unterteilt.

Bereich 1: Englisch, Biologie, Chemie, Deutsch, Kunst, Musik, Mathematik, Physik, Sport.

Bereich 2: Dänisch.

Bereich 3: Evangelische Religion, Geographie, Geschichte, Katholische Religion, Philosophie, Wirtschaft/Politik.

Bereich 4: Gesundheit/Ernährung, Technik, Textillehre.

Die beiden Fächer müssen grundsätzlich aus verschiedenen Bereichen gewählt werden. Nur die in Bereich 1 aufgeführten Fächer sind auch miteinander kombinierbar.

Achtung: Der Master für das Lehramt an Gemeinschaftsschulen wird zum 30.09.2021 GESCHLOSSEN. 
Die letzten Zulassungen (im ersten Fachsemester) werden im Wintersemester 2018/19 ausgesprochen.

Kombinationen für das Lehramt an Sekundarschulen/Sek II

 Zur Aufnahme des Master of Education für das Lehramt an Sekundarschulen (gymn. Lehramt) berechtigen folgende Fächer, die im Bachelor erfolgreich absolviert werden müssen:

- Dänisch,

- Deutsch,

- Englisch,

- Französisch

- Geschichte,

- Kunst,

- Mathematik,

- Spanisch,

- Sport und

- Wirtschaft/Politik.

Alle Fächer sind miteinander kombinierbar.

Kombinationen für das Lehramt an Sekundarschulen/Sek I

Zur Aufnahme des Master of Education für das Lehramt an Sekundarschulen mit Schwerpunkt Sek. I berechtigen folgende Fächer, die im Bachelor erfolgreich absolviert werden müssen:

Bereich 1:
Dänisch, Deutsch, Englisch, Französisch, Geschichte, Mathematik, Kunst, Spanisch, Sport und Wirtschaft/Politik

Bereich 2:
Chemie, Physik

Bereich 3:
Biologie, Evangelische Religion, Geographie, Ernährung und Verbraucherbildung, Katholische Religion, Musik, Philosophie, Technik, Textillehre.

Eines der beiden Fächer muss grundsätzlich aus Bereich 1 oder Bereich 2  gewählt werden.
Eine Kombination von zwei Fächern aus Bereich 1 oder von zwei Fächern aus Bereich 3 ist nicht möglich.
Die Fächer Physik und Chemie (Bereich 2) sind miteinander kombinierbar (Mangelfächer).

Kombinationen für das Lehramt Sonderpädagogik

Im Master Sonderpädagogik werden zwei sonderpädagogische Fachrichtungen und ein allgemein bildendes Unterrichtsfach studiert.

Im B.A. muss das Fach Sonderpädagogik absolviert werden und das im Master fortzusetzende Unterrichtsfach.

Die zwei sonderpädagogischen Fachrichtungen sind aus folgendem Fächern zu wählen: 

› Pädagogik bei Beeinträchtigung der geistigen Entwicklung

› Pädagogik für Menschen mit Sprach- und Kommunikationsstörungen

› Pädagogik und Didaktik zur Förderung der emotionalen und sozialen Entwicklung

› Sonderpädagogik des Lernens.

Das fortzuführende Unterrichtsfach kann aus folgenden Fächern gewählt werden:

›  Biologie
›  Chemie
›  Dänisch
›  Deutsch
›  Englisch
›  Evangelische Religion
›  Geographie
›  Ernährung u. Verbraucherbildung
›  Geschichte
›  Katholische Religion
›  Kunst
›  Mathematik
›  Musik
›  Philosophie
›  Physik
›  Sachunterricht
›  Sport
›  Technik
›  Textillehre
›  Wirtschaft/Politik

Für die Wahl des Faches Sachunterricht muss im B.A. das Fach bereits studiert werden. Das Fach Sachunterricht unterliegt einer Zulassungsbeschränkung.
Übergangsregelungen für vor dem WiSe 2015/16 in einem Bezugsfach bereits immatrikulierte Studierende finden Sie bei den Fächerkombinationen für das LA an Grundschulen.

Fachwechsel

Der Fachwechsel

Der Fachwechsel bezeichnet den Wechsel mindestens eines der beiden im BA Bildungswissenschaften studierten Fächer. Der Wechsel erfolgt im Rahmen einer ganz normalen Bewerbung für das erste Fachsemester des neu gewählten Faches. Für das beibehaltene Fach erfolgt die Bewerbung im entsprechend höheren Fachsemester (in dem Sie regulär weiterstudieren). Ein Auswahlverfahren für das beibehaltene Fach findet nicht statt, da Sie bereits einen Studienplatz erhalten haben. Der Bewerbung muss daher immer eine aktuelle Studienbescheinigung beigefügt werden.

Ein Wechsel ist ausschließlich zum Wintersemester möglich.

Beachten Sie bitte, dass Sie auf jeden Fall Altabiturient/-in sind und damit der vorgezogene Bewerbungsschluss (21.06.) gilt.

Bei einer erfolgreichen Bewerbung und Einschreibung in die neue Fächerkombination studieren Sie alle Fächer (inkl. der Pädagogik) immer in der neuesten Prüfungsordnungsversion. Für das bzw. die beibehaltenen Fächer (inkl. Pädagogik) müssen Sie im Falle eines PO-Wechsels nach erfolgter Einschreibung eine Anrechnung bereits erbrachter Prüfungsleistungen bei den Fachstudienberater/-innen vornehmen lassen und diese dem Prüfungsamt vorlegen. Das bedeutet, dass Sie VOR der Einschreibung das Transcript of Records ausdrucken müssen, um sich die dort enthaltenen Leistungen anrechnen lassen zu können. Nach der Einschreibung haben Sie keinen Zugriff mehr auf die Leistungen des "alten" Studienganges.

Ein Fachwechsel bedeutet, dass die Regelstudienzeit in der Regel nicht mehr eingehalten werden kann. Dies gilt insbesondere, wenn mit dem Fachwechsel ein gleichzeitiger Wechsel der Prüfungsordnung verbunden ist.

Eine Exmatrikulation für eine Bewerbung im Rahmen des Fachwechsels ist nicht notwendig.

Sollte die Bewerbung nicht erfolgreich sein, studieren Sie in der "alten" Fächerkombination weiter - wenn Sie sich form- und fristgerecht für das Folgesemester rückgemeldet haben.

WICHTIG: Auf Grund des verfassungsrechtlichen Gleichheitsgrundsatzes haben bereits eingeschriebene Studierende bei einer Bewerbung für einen Fachwechsel KEINE Vorteile, d.h., Sie befinden sich in der Konkurrenz mit allen anderen Bewerberinnen und Bewerbern. Das Auswahlverfahren erfolgt nach den rechtlichen Vorgaben (Abiturnote und Wartezeit).

Selbstverständlich gelten auch für Fachwechsler/-innen die formalen Zugangsvoraussetzungen (Zusatzqualifikationen) in den Fächern Musik, Sport, Kunst, Dänisch, Englisch, Französisch und Spanisch.

Hochschulwechsel

Der Hochschulwechsel

Bei einem beabsichtigten Wechsel von ihrer jetzigen Hochschule an die Europa-Universität Flensburg ist Folgendes zu beachten:

1.) Bewerbung für das 1. Fachsemester

Eine Bewerbung für das 1. Fachsemester eines Studienganges bzw. Teilstudienganges (Fach) ist nach aktuellem Hochschulzulassungsrecht nur möglich, wenn sie in dem Semester, in dem Sie sich bewerben, für den beantragten Studiengang bzw. Teilstudiengang NICHT immatrikuliert sind.

2.) Bewerbung für höhere Fachsemester

Sind Sie in dem Semester, in dem Sie sich bewerben für den gewählten Studiengang bzw.  Teilstudiengang immatrikuliert, müssen Sie sich für ein höheres Fachsemester bewerben. Informationen zur Bewerbung finden Sie unter dem Menüpunkt "Höhere Fachsemester".

Wird Ihnen vom aufnehmenden Institut der Europa-Universität Flensburg bescheinigt, dass in dem bereits studierten Studiengang bzw. Teilstudiengang KEINE Prüfungsleistungen anerkannt werden können, ist eine Bewerbung für das 1. Fachsemester möglich.
Hochschulwechsler/-innen müssen der Bewerbung immer eine Einstufung in das beantragte höhere Fachsemester UND eine aktuelle Studienbescheinigung beifügen.

3.) Beispiele

Sie sind in einem 2-Fach-Bachelor mit den Fächern Deutsch und Mathematik immatrikuliert und wollen sich an der Europa-Universität Flensburg für den BA Bildungswissenschaften mit

a) den Fächern Sport und Biologie bewerben:
Die Bewerbung ist in beiden Fächern für das 1. Fachsemester möglich.

b) den Fächern Deutsch und Biologie bewerben:
Die Bewerbung ist für das Fach Deutsch in einem höheren Fachsemester gemäß Einstufung und im Fach Biologie im 1. Fachsemester möglich.

4.) Exmatrikulation

Um sich bewerben zu können, ist eine Exmatrikulation an der aktuellen Hochschule nicht notwendig.
Erst zur Einschreibung, spätestens jedoch zum Vorlesungsbeginn muss ein Exmatrikulationsbescheid vorgelegt werden, da in Schleswig-Holstein die Einschreibung an mehr als einer Hochschule nicht gestattet ist (Ausnahme nur in kooperativen Studiengängen).

Höhere Fachsemester

Bewerbung für höhere Fachsemester

Bewerbungsverfahren/-voraussetzungen

Voraussetzung für die Bewerbung in höheren Fachsemestern ist, dass anrechenbare Prüfungsleistungen eines bereits besuchten Studienganges vorliegen und das aufnehmende Institut bzw. die aufnehmenden Institute der Europa-Universität Flensburg eine Einstufung in ein höheres Fachsemester vorgenommen haben.

Im B.A. Bildungswissenschaften muss die Höherstufung nur in den beiden Unterrichtsfächern eingeholt werden. Die Höherstufung im Teilstudiengang "Pädagogik" ist nicht erforderlich, da eine Bewerbung für diesen Teilstudiengang nicht erfolgt (Pflichtbestandteil des Studiums).

Mit den Bewerbungsunterlagen muss die Bescheinigung über die Einstufung in das beantragte höhere Fachsemester vorgelegt werden.

Selbstverständlich gelten auch bei Bewerbungen für höhere Fachsemester die Zugangsvoraussetzungen des Bewerbungsverfahrens für das erste Fachsemester uneingeschränkt.

In den Fächern Kunst, Musik und Sport ist also der Nachweis der bestandenen oder einer anerkannten Eignungsprüfung zwingend erforderlich. In den Fächern Dänisch, Englisch, Französisch und Spanisch muss der Nachweis ausreichender Fremdsprachkenntnisse geführt werden.

ACHTUNG: Studieninteressierte, die zum Zeitpunkt ihrer Bewerbung an einer anderen Hochschule in einem Studiengang (oder Fach) immatrikuliert sind, dürfen sich für diesen Studiengang (oder dieses Fach) NICHT für das erste Fachsemester bewerben. Ausnahme: Das aufnehmende Institut der Europa-Universität Flensburg bescheinigt im Rahmen der Einstufung, dass keine anrechenbaren Studien- und Prüfungsleistungen vorhanden sind.

Wo erhalte ich die Anerkennung / Höherstufung?

Wenden Sie sich bitte zunächst mit Ihrem Anliegen an die Fachberaterinnen und Fachberater des gewählten Studienganges bzw -faches. Eine Übersicht aller Ansprechpersonen finden Sie hier.

Die Zulassungsbeschränkungen in den Fächern gelten auch bei einer Bewerbung für höhere Fachsemester.

Um die Chancen auf die Zulassung in einem Fach abschätzen zu können, finden Sie zu Beginn des aktuellen Bewerbungsverfahrens immer eine Übersicht mit den freien Studienplätzen in allen Fächern und Fachsemestern unter nachfolgendem Link:

Übersicht freier Studienplätze (PDF)

Bewerbungsverfahren

Das Bewerbungsverfahren

Für die Teilnahme am Auswahlverfahren müssen Studieninteressierte zunächst das Online-Bewerbungsverfahren durchlaufen.

Zum Online-Bewerbungsportal gelangen Sie über diesen Link.

Die in dem Bewerbungsmerkblatt (auf das Sie nach Ausdruck des Bewerbungsbogens am Ende des Online-Verfahrens auch noch mal explizit hingewiesen werden) aufgeführten Bewerbungsunterlagen müssen in der geforderten Form bis zum Bewerbungsschluss in der Zulassungsstelle der Europa-Universität Flensburg eingegangen sein. Hierbei gilt ausschließlich das Eingangsdatum, nicht der Poststempel. Nach dem Bewerbungsschluss eingehende Unterlagen werden nicht berücksichtigt.

Beachten Sie bitte unbedingt, dass nur vollständige Bewerbungsunterlagen am Auswahlverfahren teilnehmen. Ein Nachreichen von Unterlagen nach Bewerbungsschluss ist nicht möglich, da unmittelbar nach Bewerbungsschluss das Auswahlverfahren durchgeführt wird.

Abgeleistete Dienste

So genannte Dienste (Wehrdienst, Zivildienst, FSJ, Bundesfreiwilligendienst etc.) führen nicht mehr zu einer Erhöhung der Wartezeit. Sie können aber wichtig sein, wenn es im Auswahlverfahren zu einer Ranggleichheit kommt.
Wenn Sie im Online-Bewerbungsverfahren angeben, einen Dienst geleistet zu haben, müssen Sie Ihren Unterlagen einen entsprechenden Nachweis in einfacher Kopie beifügen. Als Nachweis ist entweder die offizielle Bescheinigung über den abgeleisteten Dienst erforderlich oder - wenn der Dienst zum Bewerbungszeitpunkt noch nicht beendet ist - eine aktuelle Bestätigung der Einrichtung über den Beginn, das Ende und die Art (FSJ, Bundesfreiwilligendienst etc.) des Dienstes.

Nur bei Beantragung des "bevorzugten Auswahl" (siehe Reiter oben) muss der Nachweis amtlich beglaubigt sein.

Auswahlverfahren

Das Auswahlverfahren

Nur die form- und fristgerecht eingegangenen Bewerbungen nehmen am Auswahlverfahren für die zulassungsbeschränkten Fächer (zur Zeit unterliegen alle Fächer - außer Dänisch und kath. Religion - einer Zulassungsbeschränkung) teil.

Eine Zulassung erhalten nur die Bewerber/-innen, die mit allen Teilstudiengängen (Fächern) erfolgreich das Auswahlverfahren durchlaufen. Teilzulassungen für nur ein Fach dürfen nicht ausgesprochen werden.

Rechtsgrundlage für die Auswahl der Studienbewerberinnen und -bewerber sind das Hochschulzulassungsgesetz und die Hochschulzulassungsverordnung des Landes Schleswig Holstein.

Ablauf des Verfahrens:

Zunächst werden so genannte Vorabquoten gebildet:

  • Bewerber/-innen aus Nicht-EU-Staaten/Ausländerquote (8 %),
  • Härtefälle (2%),
  • Spitzensportler (2%)
  • Zweitstudium (3%),
  • Beruflich Qualifizierte (Bewerber/-innen ohne Abitur) (5%)

Bewerberinnen und Bewerber, die zu diesem Personenkreis gehören, werden vorab zugelassen.

Von den danach noch verfügbaren Studienplätzen werden zunächst

  • 20% ausschließlich nach Leistung (Abiturnote), danach
  • 20% ausschließlich nach Wartezeit (Wartesemester) und danach
  • 60 % nach Hochschulauswahlverfahren

zugelassen.

Im Hochschulauswahlverfahren wird ausschließlich die Abiturnote bewertet.

Ausnahmen:

In den Fächern Kunst und Musik werden zunächst

  • 20 % ausschließlich nach dem Ergebnis der Eignungsprüfung, danach
  • 20 % ausschließlich nach Wartezeit (Wartesemester) und danach
  • 60 % nach Hochschulauswahlverfahren zugelassen.

Im Hochschulauswahlverfahren wird eine Mischnote gebildet, die sich zu 51% aus der Abiturnote und zu 49% aus der Eignungsprüfungsnote zusammensetzt.

Zulassungsbeschränkungen im Herbstsemester 2017/18 (1. Fachsemester)
Teilstudiengang/FachAnzahl verfügbarer Studienplätze
(geplant)
Biologie72
Chemie28
Deutsch320
Englisch112
Evangelische Theologie80
Französisch40
Geographie75
Geschichte121
Gesundheit und Ernährung  80
Kunst u. visuelle Medien45
Mathematik281
Musik26
Philosophie40
Physik28
Sachunterricht ges.wiss36
Sachunterricht nat.wiss.36

Sonderpädagogik - Förderung der emotionalen
und sozialen Entwicklung

83
Sonderpädagogik - Beeinträchtigung der
geistigen Entwicklung 
83
Sonderpädagogik - Sprach- und
Kommunikationsstörungen 
83
Sonderpädagogik - Sonderpädagogik des
Lernens 
83
Spanisch41
Sport100
Technik59
Textil und Mode45
Wirtschaft/Politik107

Die Fächer Dänisch und Katholische Theologie bleiben zulassungsfrei.

Härtefallantrag

Der Härtefallantrag

In begründeten Ausnahmefällen können besondere Situationen dazu führen, dass Bewerberinnen und Bewerber für zulassungsbeschränkte Studiengänge im Rahmen der so genannten Härtefallquote einen Studienplatz erhalten.

Dazu müssen so schwerwiegende gesundheitliche, soziale oder familiäre Gründe vorliegen, dass bei Anlegung strengster Maßstäbe nicht zugemutet werden kann, dass die Bewerberin bzw. der Bewerber auch nur ein Semester auf die Zulassung  wartet. Es muss also ein besonderer Umstand vorliegen, der Ihre aktuelle und zukünftige Situation beschreibt.
In der Vergangenheit liegende Umstände spielen keine Rolle. Dafür könnten Sie einen Antrag auf Nachteilsausgleich (siehe oben) stellen.

Die Berücksichtigung als Härtefall kommt daher nur äußerst selten in Betracht.

Wenn Sie der Meinung sind, eine besondere Ausnahmesituation geltend mach zu können, die eine sofortige Zulassung rechtfertigt, müssen Sie zusammen mit Ihren Bewerbungsunterlagen eine Härtefallantrag stellen und die Berücksichtigung als "Härtefall" bereits im Online-Verfahren beantragen.

Nachfolgend finden Sie einige beispielhafte Informationen zu den Gründen, die zu einer Berücksichtigung als Härtefall führen oder auch nicht führen können sowie den Härtefallantrag jeweils als Download-Datei.

Achten Sie bitte insbesondere bei gesundheitlichen Gründen darauf, dass ein fachärztliches (für den medizinischen Laien verständliches) Gutachten beizufügen ist, das eine eindeutige Prognose des Krankheitsverlaufes beinhalten muss.

Beispiele für die Härtefallregelung (PDF-Datei)

Antrag "Härtefall" (PDF)

Nachteilsausgleich

Der Nachteilsausgleich

Beim Vorliegen bestimmter Voraussetzungen können Sie einen Antrag auf Nachteilsausgleich stellen. Wenn ein solcher Antrag berücksichtigt wird, wird Ihre Note oder die zum Zeitpunkt der Bewerbung errechnete Wartezeit zu Ihren Gunsten korrigiert. Man unterscheidet daher zwischen

  • einem Antrag auf Verbesserung der Abiturnote und 
  • einem Antrag auf Verbesserung der Wartezeit.

Solche Anträge können dann gestellt werden, wenn Sie auf Grund besonderer Umstände daran gehindert waren, eine bessere Abiturnote zu erzielen oder das Abitur zu einem früheren Zeit abzulegen.

In der am Ende dieser Seite befindlichen Informationsschrift können Sie nachlesen, unter welchen Voraussetzungen ein Antrag auf Nachteilsausgleich gestellt und wann ein solcher berücksichtigt werden kann. Einem Antrag auf Verbesserung der Abiturnote ist immer ein ausführliches Schulgutachten beizufügen. Informationen zu diesem Gutachten finden Sie ebenfalls in den o.g. Informationen.
Da ein solches Gutachten sehr umfangreich ist, sollten Sie entsprechend viel Zeit einplanen um das Gutachten rechtzeitig vorlegen zu können. Der Antrag ist zusammen mit Ihren Bewerbungsunterlagen einzureichen und  muss alle erforderlichen Nachweise enthalten.

Nachfolgend finden Sie allgemeine Informationen zum Nachteilsausgleich sowie den Antragsvordruck.

Informationen zum Nachteilsausgleich (PDF)

Antrag auf Nachteilsausgleich (PDF)

Zweitstudium

Das Zweitstudium

Wer bewirbt sich für ein Zweitstudium?

Nur diejenigen, die zum Zeitpunkt der Bewerbung bereits einen Bachelor-, Diplom- Magister- oder Staatsexamensstudiengang an einer deutschen Hochschule erfolgreich und vollständig absolviert haben, müssen sich für ein Zweitstudium bewerben, wenn der gewählte Studiengang zulassungsbeschränkt ist.

AUSNAHME: Absolventinnen und Absolventen eines Bachelor-Studiums, die sich erstmalig für einen Masterstudiengang bewerben, sind keine Zweitstudienbewerberinnen bzw. -bewerber.

In einem zulassungsbeschränkten Studiengang erfolgt die Auswahl von Zweitstudienbewerberinnen und -bewerbern nicht nach Abiturnote und Wartezeit, sondern

• nach der erzielten Gesamtnote des abgeschlossenen Studiums und
• nach der Begründung für die Wahl eines Zweitstudiums.

Aus diesen beiden Angaben wird eine Messzahl gebildet, die bei einer die Studienplatzkapazität überschreitenden Zahl von Bewerberinnen und Bewerbern den Ausschlag für eine Zulassung gibt.

Von den im gewählten Studiengang zur Verfügung stehenden Studienplätzen werden maximal 3% an Zweitstudienbewerberinnen und -bewerber vergeben.

Das Bewerbungsverfahren

Bewerberinnen und Bewerber für das Zweitstudium nehmen "ganz normal" am Online-Bewerbungsverfahren teil. In einer der Online-Masken muss die Frage, ob es sich bei dem gewählten Studium um ein Zweitstudium handelt, mit "ja" beantwortet werden. Es wird dann auf den "Antrag auf Zulassung zum Zweitstudium" verwiesen, der zusammen mit den Bewerbungsunterlagen einzureichen ist. Dieser Antrag steht unten als Download-Datei zur Verfügung. Ein entsprechender Link ist aber auch auf der Online-Maske vorhanden. Der Antrag ist aber nur zu verwenden, wenn die Bewerbung für einen zulassungsbeschränkten Studiengang erfolgt.

Antrag Zweitstudium (PDF)

Bevorzugte Auswahl

Die bevorzugte Auswahl

Wenn Sie

a) zu Beginn oder

b) während

eines so genannten Dienstes (FSJ, FÖJ, Bundesfreiwilligendienst etc.) eine Zulassung erhalten haben und wegen des Dienstes den Studienplatz nicht antreten können, besteht die Möglichkeit, nach Abschluss des Dienstes bei einer erneuten Bewerbung an der Hochschule, an der Sie zugelassen worden sind, die "bevorzugte Auswahl" zu beantragen.

Voraussetzung ist, dass Sie sich für den selben Studiengang bzw. die selben Studienfächer erneut bewerben und dieser Studiengang bzw. die Studienfächer im Rahmen des erneuten Bewerbungsverfahrens auch angeboten werden.

Die bevorzugte Auswahl ist zum Beispiel nicht möglich, wenn Sie für den B.A. Bildungswissenschaften in den Fächern Mathematik und Technik zugelassen wurden und im Jahr nach Ableistung des Dienstes die Fächer Mathematik und Deutsch wählen.

Bewerbungsverfahren

Sie nehmen ganz normal erneut am Online-Bewerbungsverfahren teil und beantworten auf einer der dortigen Abfrage-Masken die Frage nach der bevorzugten Auswahl mit "ja".

Zusätzlich zu den üblichen Bewerbungsunterlagen müssen Sie eine Kopie des letztjährigen Zulassungsbescheides sowie eine Bestätigung über den abgeleisteten Dienst mit Angabe der genauen Beginn- und Endezeit zusätzlich einreichen.

Achtung: Der Vertrag über die Ableistung, der bereits Monate vor Dienstantritt geschlossen werden kann, ist keine Bestätigung, dass der Dienst tatsächlich abgeleistet worden ist. Die Bestätigung ist immer vom Träger der Dienstleistung zu erstellen, nicht von der Einrichtung, in der der Dienst absolviert wurde.

Wenn die Voraussetzungen für eine bevorzugte Auswahl vorliegen und die erforderlichen Unterlagen eingereicht wurden, erfolgt die Zulassung vor der Auswahl aller anderen Bewerberinnen und Bewerber.

Ausländische Bewerberinnen und Bewerber

Ausländische Bewerberinnen und Bewerber

Ausländische Bewerberinnen und Bewerber müssen ebenfalls das Online-Bewerbungsverfahren durchführen, um einen Studienplatz erhalten zu können.

Als "Ausländer" gelten zunächst alle Bewerberinnen und Bewerber, die nicht Staatsangehöriger eines Mitgliedsstaates der Europäischen Union sind.  Ausländer, die eine deutsche Hochschulzugangsberechtigung (Abitur) an einer Schule in Deutschland oder einer deutschen Schule im Ausland erworben haben, sind deutschen Bewerber/-innen jedoch gleichgestellt.

Alle Bewerberinnen und Bewerber, die keine deutschsprachige Hochschulzugangsberechtigung nachweisen, benötigen einen Nachweis über ausreichende deutsche Sprachkenntnisse.
Für den B.A. Bildungswissenschaften sind entsprechend der Studienqualifikationssatzung der Europa-Universität Flensburg Sprachzertifikate in der höchsten zu erreichenden  Niveaustufe erforderlich (Goethe-C2, DSH-3 oder TestDaF in der Stufe 5 in allen vier Prüfungsbereichen).

Zur Bewerbung müssen zertifizierte Kopien des Schulabschlusszeugnisses sowie zertifizierte deutsch- oder englischsprachige Übersetzungen eingereicht werden.

Ausländische Bewerberinnen und Bewerber sollten ihre Unterlagen möglichst früh einreichen oder besser noch die Zeugnisse plus Übersetzungen bereits vor dem offiziellen Bewerbungsbeginn zur Prüfung der Zulassungsstelle vorlegen (eingescannte Dokumente per E-Mail).
Sie erhalten dann eine Bewertung des Zeugnisses, die mit der Bewerbung zusammen eingereicht werden sollte.
Ist eine Verifikation nicht möglich, müssen die Unterlagen von der Zulassungsstelle an die Zentralstelle nach Bonn geschickt werden. Das dortige Prüfungsverfahren kann mehrere Monate dauern. Für die Teilnahme am Auswahlverfahren muss das Ergebnis der Prüfung aber spätestens zum Bewerbungsschluss vorliegen.

Online-Bewerbung

Das Online-Bewerbungsverfahren

Die Teilnahme am Auswahlverfahren für ALLE Studiengänge der Europa-Universität Flensburg setzt die vorherige Durchführung des Online-Bewerbungsverfahrens voraus. Dies gilt sowohl für zulassungsfreie als auch für zulassungsbeschränkte Studiengänge sowie für Bewerbungen in höheren Fachsemestern oder Zweitstudienbewerbungen.

Das Online-Bewerbungsverfahren ersetzt das Ausfüllen umfangreicher Bewerbungsunterlagen durch die direkte Eingabe aller erforderlicher Daten über jeden Internet-Anschluss. Sie benötigen lediglich einen Drucker, um sich am Ende des Verfahrens den Bewerbungsbogen ausdrucken zu können. Dieser kann aber auch auf jedem Medium gespeichert werden (PDF-Datei), um ihn zu einem späteren Zeitpunkt auszudrucken. Es wird dringend dazu geraten, die PDF-Datei vor dem Drucken zu speichern.

Die Dateneingabe ist nur der erste Schritt im Bewerbungsverfahren. Auf dem auszudruckenden Bewerbungsbogen finden Sie einen Link zu den Merkblättern, in denen abschließend aufgezählt wird, welche Unterlagen zusammen mit dem Bewerbungsbogen bis zum Bewerbungsschluss der Zulassungsstelle zu übersenden oder übergeben sind.

Mit dem Bewerbungsbogen erhalten Sie weitere Informationen zum weiteren Ablauf des Verfahrens. Wichtig sind hierbei insbesondere Ihre Zugangsdaten für das Bewerbungsportal, über das Sie (ausschließlich) über den Stand Ihrer Bewerbung informiert werden. Im Bewerbungsportal können Sie einsehen, ob Ihre Bewerbung angekommen und ob diese vollständig ist oder ob eventuell Unterlagen fehlen.
Beachten Sie bei der Bewerbung, dass fehlende Unterlagen nur bis zum Bewerbungsschluss nachgereicht werden können. Sie sollten die Unterlagen daher so früh wie möglich einsenden.

Zulassungsentscheidungen werden nicht über das Portal veröffentlicht. Die Zulassungsbescheide werden per E-Mail versandt, eventuelle Ablehnungen erhalten Sie auf dem Postweg an die von Ihnen im Online-Bewerbungsverfahren angegebene (E-Mail-)Adresse. Eine Änderung dieser Adressdaten im laufenden Verfahren ist nicht möglich. Geben Sie also bitte eine Adresse an, unter der Sie bis zum Abschluss des Vergabeverfahrens erreichbar sind und vergessen Sie bei einem Umzug nicht, einen Nachsendeantrag bei der Post zu stellen.

Zum Online-Bewerbungsportal gelangen Sie über diesen Link

Wechsel der PO-Version

Wechsel der Prüfungsordnungsversion

Studierende des B.A. Bildungswissenschaften, die unter Beibehaltung BEIDER Teilstudiengänge (Unterrichtsfächer) in eine neue Prüfungsordnung wechseln wollen, müssen sich nicht neu bewerben.

Sie müssen nur rechtzeitig vor Beginn der Anmeldphase für Lehrveranstaltungen und Prüfungen den
Antrag auf PO-Wechsel in der Zulassungsstelle abgeben.
Nach erfolgter Umschreibung müssen Sie dann Ihre bisherigen Prüfungsleistungen bei den Instituten anerkennen lassen und die entsprechenden Anerkennungsvordrucke im Prüfungsamt (SPA)  abgeben.

Studierende des B.A. Bildungswissenschaften, die einen der beiden Teilstudiengänge wechseln möchten,müssen sich für die neue Fächerkombination bewerben (siehe auch oben "Fachwechsel") und werden bei Zulassung in beiden Fächern in der aktuellsten Prüfungsordnung eingeschrieben. Für die Anerkennung der Prüfungsleistungen des beibehaltenen Unterrichtsfaches und der Bildungswissenschaften (Pädagogik) gilt Absatz 2 analog.