Eine der innovativsten Plattformen Deutschlands

Die Online-Plattform "Open Power System Data" ist Preisträger im Wettbewerb "Ausgezeichnete Orte im Land der Ideen"

Wettbewerb zum Thema „Offen denken – Damit sich Neues entfalten kann“

Die Online-Plattform "Open Power System Data" (OPSD) ist eine der 100 Preisträger im Wettbewerb "Ausgezeichnete Orte im Land der Ideen" 2017. Die Auszeichnung wurde dem Projektteam im Rahmen der offiziellen Preisverleihung am 26.06.2017 in Berlin verliehen. Die Plattform stellt zentralisiert Daten für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Analystinnen und Analysten im Bereich der Stromsystemmodellierung bereit.

Aus rund 1.000 Bewerbungen hat eine unabhängige Expertenjury das Projekt als eines der 100 besten ausgewählt. In diesem Jahr stand der Wettbewerb unter dem Thema "Offen denken – Damit sich Neues entfalten kann". Die Initiative "Deutschland – Land der Ideen" und die Deutsche Bank richten den Innovationswettbewerb seit zwölf Jahren aus.

"Offenheit ist das Gegenteil von Protektionismus"

"Wir freuen uns sehr über die Vielfalt und den Ideenreichtum der ‚Ausgezeichneten Orte‘ 2017! Sie beweisen, wie lebendig  und kreativ die Innovationslandschaft hierzulande ist - Deutschland ist und bleibt das ‚Land der Ideen‘", gratulierte Christian Sewing, Mitglied des Vorstands der Deutschen Bank, den frischgebackenen Preisträgern. Dieter Kempf, Präsident des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI) e.V., sagte: "Offenheit ist das Gegenteil von Protektionismus. Überall dort, wo wir offen sind, über Grenzen hinweg denken und Hindernisse aus dem Weg schaffen, gedeihen Innovation und Fortschritt. Die 100 Preisträger zeigen das auf eindrucksvolle Weise und sind damit beispielhaft für den Standort Deutschland."

Die Plattform "Open Power System Data" nutzt aus Sicht der Jury "das Potenzial von Offenheit und leistet einen herausragenden Beitrag für die Innovationskraft und Zukunftsfähigkeit Deutschlands". Sie steht damit exemplarisch für die "Offenheit für neue Lösungen, um die Zukunft zu meistern".

OPSD sortiert, verarbeitet und vereinheitlicht Daten

Martin Jahn von der Europa-Universität Flensburg, die das vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) geförderte Projekt gemeinsam mit dem Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin), der Technischen Universität Berlin und der Neon Neue Energieökonomik GmbH bearbeitet, erklärt das Ziel des Projekts so: "Wir wollen alle wichtigen Eingangsdaten zur Modellierung des deutschen und europäischen Stromsystems einheitlich an einem Ort bereitstellen. ‚Open Power System Data‘ sorgt so für eine bessere Datenqualität und einen schnelleren Zugriff auf diese Daten und unterstützt damit Simulationen des deutschen bzw. europäischen Energiesystems. Diese Simulationen sind unverzichtbar Teil der Forschung zu konkreten Fragestellungen künftiger Energiesysteme:

Welche Kraftwerke bis wann benötigt werden, welcher Netzausbau nötig ist, welche Kosten entstehen etc. Alle Daten werden auf der Projekthomepage (www.open-power-system-data.org) zur Verfügung gestellt."

OPSD sortiert, verarbeitet und vereinheitlicht Daten und führt so an unterschiedlichen Stellen vorhandenes Rohmaterial für alle nutzbar zusammen. Das Projekt arbeitet dabei eng mit Nutzerinnen und Nutzern zusammen. So hat OPSD einen direkten praktischen Nutzen und bereitet darüber hinaus den Boden, offene Forschung zum Energiesystem langfristig in der Gesellschaft zu verankern.

Martin Jahn (Europa-Universität Flensburg) und Jonathan Mühlenpford (Neon Neue Energieökonomik).
Gruppenbild der Preisträger.