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„Alle waren so offen hier“

3000 Kinder und Jugendliche besuchten die Veranstaltung "Wir bewegen Flensburg"

Voller Erfolg

Die Premiere der Veranstaltung "Wir bewegen Flensburg" war ein voller Erfolg. Etwa 3000 Kinder und Jugendliche besuchten gemeinsam mit ihren Eltern oder Lehrerinnen und Lehrern am Dienstag, den 30. Januar, und am Mittwoch, den 31. Januar, die Flens-Arena. Dort stellten sich Flensburger Vereine und Organisationen aus den Bereichen Sport, Kultur, soziale Dienste und offene Kinder- und Jugendarbeit gemeinsam vor. "Am Dienstag waren eher Familien mit jüngeren Kindern hier", sagte Dirk Dillmann von den Sportpiraten, die gemeinsam mit der Europa-Universität Flensburg, dem Landessportverband und Rotary Flensburg die Veranstaltung organisiert haben. "Am heutigen Mittwoch waren es dann ungefähr 2000 Schülerinnen und Schüler, die im Klassenverband hier ihre Zeit verbracht haben."

Selfie-Wettbewerb von Schifffahrtsmuseum und Museumsberg ((Capt'n Capture GbR)

Mal was Neues ausprobieren

Am Mittwoch war die Halle zeitweise sehr voll. "Trotzdem sind alle sehr rücksichtsvoll miteinander umgegangen", war Prof. Dr. Jürgen Schwier, Vizepräsident für Studium und Lehre an der Europa-Universität Flensburg, begeistert. Gerd Pontius von Rotary Flensburg hat beobachtet, dass die Wartezeiten an den Ständen viele Kinder und Jugendliche auf die Idee brachten, auch mal etwas Neues auszuprobieren. Eine von ihnen war Rakia Suleiman aus der Klasse 8s des Flensburger Fördegymnasiums. "Ich fand das Event hier richtig gut. Besonders gefallen hat mir, dass die Leute hier so offen waren und man viele neue Leute kennen gelernt hat. Am besten fand ich das Streetsoccerturnier. Das hat Schülerinnen und Schüler aus der ganzen Stadt zusammengebracht, das war gut."

Kickerturnier (Captn Capture GbR)

Zusammenbringen - ein Grundgedanke der Veranstaltung

"Zusammenbringen" – das war ein Grundgedanke der Veranstaltung. Über 30 Kooperationspartner aus verschiedenen Bereichen haben sich nicht nur den Kindern und Jugendlichen präsentiert, sondern sich auch untereinander kennengelernt. "Da kam etwa ein Kontakt zwischen Flüchtlingshilfe und Naturkundemuseum zustande", hat Dirk Dillmann beobachtet.

Auch Kirsten Pieper, Museumspädagogin auf dem Museumsberg, und ihre Kollegin Frauke Ahrens vom Schifffahrtsmuseum waren sehr zufrieden. "Wir kamen mit Tagesmüttern und Kindergärtnerinnen ins Gespräch und planen nun gemeinsam spezielle Angebote für sehr junge Kinder", berichteten sie. "Die Kontakte führen so hoffentlich zu neuen Interaktions- und Präsentationsformen."

Die Zusammenarbeit mit der Stadt Flensburg und dem Förde Show Konzept als Hallenbetreiber lief reibungslos. Das Fazit der Premiere: Ein gelungener Auftakt. Die Veranstalter sind sich einig, dass sie Flensburg nächstes Jahr wieder bewegen sollten.