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Stellungnahme zum „offenen Brief“ des Karikaturisten Götz Wiedenroth an die Pressesprecherin der Europa-Universität Flensburg, Kathrin Fischer, vom 04.05.2017:

Die Europa-Universität Flensburg weist den von dem Karikaturisten Götz Wiedenroth in seinem offenen Brief an die Pressesprecherin der Universität, Kathrin Fischer, vom 04.05.2017 erhobenen Vorwurf der Verleumdung ebenso zurück, wie den in seiner Pressemitteilung vom 02.05.2017 gegenüber der Universität im Zusammenhang mit der Absage seiner Ausstellung durch die Universität erhobenen Vorwurf des "Gesinnungsterrors" und Vergleiche mit der Zeit des Nationalsozialismus.

Die Universität hat sich zur Absage der Ausstellung mit Werken von Götz Wiedenroth entschieden, weil sein Werk viele antisemitische und fremdenfeindliche Arbeiten enthält. An dieser Begründung hält die Universität auch nach nochmaliger Überprüfung der von Götz Wiedenroth unter anderem im Internet veröffentlichten Karikaturen fest. Im Rahmen der Wissenschaftsfreiheit ist es das gute Recht der Universität zu entscheiden, dass sie derartigem Gedankengut kein Forum bieten möchte, so wie es das gute Recht von Herrn Wiedenroth ist, andernorts auszustellen.