Leitfaden zur Beantragung und Durchführung von Drittmittelprojekten (intern)

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Participant Identification Code (PIC)

Die für die Beantragung von EU-Drittmitteln benötigte PIC der Europa-Universität Flensburg lautet:

  • 949487605

Erasmus+ Daten

Die für die Beantragung von Erasmus+-Drittmitteln benötigten Daten der Europa-Universität Flensburg lauten:

  • Erasmus Code: D  FLENSBU01
  • EUC Reference Number: 28758-EPP-1-2014-1-DE-EPPKA3-ECHE

EU Projektförderung 2014-2020

Mit Beginn des Jahres 2014 begann eine neue Periode der EU-Forschungsförderung.

Das 7. Forschungsrahmenprogramm (2007-2013) und das 4. Interreg-Programm sowie weitere Förderprogramme der EU wurden komplett neu strukturiert.

Die folgende Graphik gibt einen Überblick zu der neuen Struktur:

Graphik: EU-Forschungsförderung 2014-2020 - Quelle: KoWi

Wichtige Programmlinien der Europäischen Union

Horizon 2020

Horizon 2020

Horizon 2020 ist das neue Rahmenprogramm für Forschung und Innovation und stellt für den Zeitraum von 2014 bis 2020 rund 77 Milliarden Euro Fördermittel zur Verfügung. Die Förderaktivitäten decken die gesamte Innovationskette ab - von der Grundlagenforschung bis hin zur Vorbereitung marktfähiger Produkte und Dienstleitungen. Hochschulen, Forschungseinrichtungen, Unternehmen sowie innovationsrelevante Akteure im weitesten Sinne sind die Zielgruppen des Programms.

Es gibt drei zentrale Programmschwerpunkte:

  1. die Exzellenz der Wissenschaft in Europa
  2. die führende Rolle der europäischen Industrien
  3. Lösungen für die großen gesellschaftlichen Herausforderungen unserer Zeit

Das breite Spektrum an Fördermöglichkeiten umfasst Verbundprojekte, Einzelförderung exzellenter Forscherinnen und Forscher, Mobilitäts- und Ausbildungsaktivitäten, Unterstützungs- und Begleitmaßnahmen, öffentlich-öffentliche beziehungsweise öffentlich-private Partnerschaften, Risikokapitalfinanzierungen, innovatives Beschaffungswesen sowie Preise.
Im Gegensatz zum Vorläuferprogramm sollen das Regelwerk und die Abrechnungsmodalitäten für die Zuwendungsempfänger wesentlich vereinfacht sein.

Die folgende Graphik gibt einen Überblick über die Struktur von Horizon 2020:

Graphik: Struktur "Horizon 2020" (Quelle: KoWi)

Weitere grundsätzliche Informationen zur Entstehung und Einbindung von Horizon 2020 finden Sie auf folgenden Webseiten:

Aktuelle Entwicklungen finden Sie gut dokumentiert bei:

Downloads:

Aktuelle Ausschreibungen:

Alle Ausschreibungen finden Sie hier.

Participant Portal der Europäischen Kommission
Das Participant Portal der Europäischen Kommission ermöglicht die Suche nach Ausschreibungen anhand von Stichworten und stellt alle zur Beantragung notwendigen Informationen und Dokumente bereit.
Über dieses Portal werden außerdem (nach Registrierung) Anträge eingereicht und Projekte abgewickelt.

Interreg

Quelle: Ministerium für Justiz, Kultur und Europa des Landes Schleswig-Holstein

Interreg

Das 5. Interreg-Programm 2014-2020 wird finanziert aus Mitteln der Strukturfonds (Europäischer Fonds für Regionale Entwicklung, EFRE / European Regional Development Fond, ERDF).

Die europäischen Institutionen und Mitgliedstaaten haben sich verständigt, die "Europäische territoriale Zusammenarbeit" (ETZ oder INTERREG) in dieser Förderperiode weiter zu stärken. Erstmals gibt es eine eigene Verordnung für die ETZ.

Interreg 5 A

"Interreg Deutschland-Danmark" entstand durch die Zusammenlegung der bisherigen separaten Interreg 4A-Programme (Fehmarnbeltregion und Syddanmark-Schleswig-K.E.R.N.). Ziel des Programms ist die Förderung der Entwicklung der deutsch-dänischen Zusammenarbeit durch grenzüberschreitende Projekte. Mit Mitteln aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) ausgestattet, soll Wachstum und Zusammenarbeit über die Grenzehinwegin den Bereichen Wirtschaft, Beschäftigung, Ausbildung und Kultur gefördert werden.

Download: Kurzinfo "Interreg.5A".pdf (Quelle: IB.SH Europa – Enterprise Europe Network)

Die aktuelle Ausschreibung (Frist 20.01.2016) und weitere Infos finden Sie hier.

Interreg 5 B

"Transnationale Zusammenarbeit": Zusammenarbeit zwischen nationalen, regionalen und kommunalen Partnern in transnationalen Kooperationsräumen, um die territoriale Integration dieser Räume zu erhöhen.

Schleswig-Holstein ist Teil der transnationalen Förderkulisse sowohl im Ostsee- als auch im Nordseeraum.

Die transnationale Zusammenarbeit hat im Ostseeraum die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit durch Förderung von Innovation, besserer Erreichbarkeit, nachhaltiger Entwicklung und Verringerung des West-Ost Gefälles zum Ziel.

Ähnlich wie im Ostseeraum sind die Ziele des Nordseeraums gestaltet worden. Auch hier ist die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit durch Förderung von Innovation und besserer Erreichbarkeit herausragendes Ziel. Darüber hinaus fördern die Programme den Erhalt der natürlichen Ressourcen und die Entwicklung attraktiver Städte und Regionen.

Die vier Prioritäten im Nordseeraum sind:

  1. Thinking growth
  2. Eco innovation
  3. Sustainable North Sea Region
  4. Promoting green transport and mobility

Weitere grundsätzliche Informationen zur Entstehung und Umsetzung der neuen Interreg-5B-Programme finden Sie auf der Homepage "Interreg B".

Download: Kurzinfo "Interreg.5B".pdf (Quelle: IB.SH Europa – Enterprise Europe Network)

Zur Zeit keine Ausschreibung. Weitere Infos finden Sie hier.

Interreg Europe

"Aus Interreg-4C wurde Interreg-Europe"

Die Interregionale Kooperation im Rahmen der Europäischen Territorialen Zusammenarbeit (ETZ) wird  unter dem Namen "Interreg Europe" fortgesetzt.

Ziel von "Interreg Europe" ist es, europäischen Regionen zu helfen, regionale Politiken und Programme effizienter umzusetzen, vor allem mit Hilfe der EU-Fonds und Finanzierungsinstrumente für Wachstum und Beschäftigung. "Interreg Europe" zielt darauf ab, Erfahrungs-, Wissens- und Good-Practice-Austausch zwischen relevanten Stakeholdern aus verschiedenen europäischen Regionen anzuregen und zu unterstützen.

Es gibt vier thematische Prioritäten:

  1. Forschung und technologische Entwicklungen und Innovationen fördern
  2. Wettbewerbsfähigkeit von kleinen und mittleren Unternehmen stärken
  3. Übergang zu einer CO2-armen Wirtschaft unterstützen und fördern
  4. Umwelt schützen und Ressourceneffizienz fördern

Weitere grundsätzliche Informationen zur Entstehung und Umsetzung der neuen Interreg-5A-Programe finden Sie auf der Homepage "Interreg 4 C" (englisch).

Download: Kurzinfo "Interreg.Europe".pdf (Quelle: IB.SH Europa – Enterprise Europe Network)

Zur Zeit keine aktuelle Ausschreibung. Weitere Infos finden Sie hier.

Erasmus+

Erasmus+

"Erasmus+" ist der aktuelle Name des Programms und ersetzt den Arbeitstitel "Erasmus for all".

Das neue Programm "Erasmus+" löst das Programm für lebenslanges Lernen (Erasmus, Leonardo da Vinci, Comenius und Grundtvig) ab, und integriert die Programme "Jugend in Aktion" sowie die internationalen EU-Hochschulprogramme mit Drittländern (Erasmus Mundus, Tempus, Alfa, Edulink, the programme for cooperation with industrialised countries).

Die Programme zur Förderung von Lernaufenthalten im Ausland, "Erasmus", "Leonardo da Vinci" und "Comenius" werden unter demselben Namen fortgeführt.

Neue Fördermaßnahmen gibt es im Bereich Sport.

Weitere grundsätzliche Informationen zur Entstehung und Einbindung von Erasmus+ finden Sie auf folgenden Webseiten:

Download: Kurzinfo Erasmus+.pdf (Quelle: IB.SH Europa – Enterprise Europe Network)

An der EUF betreut das "International Center" Erasmus-Kooperationen und steht Ihnen für Fragen gern zur Verfügung.

Europe for Citizens

Europe for Citizens

Das Programm fördert eine stärkere Teilhabe der Bürgerinnen und Bürger an der Entwicklung der Europäischen Union. "Europa für Bürgerinnen und Bürger" soll den Menschen ihre gemeinsame Geschichte und die gemeinsamen Werte ins Gedächtnis rufen und zugleich die Unionsbürgerschaft und die Bürgerbeteiligung stärken. Indem die Bürgerinnen und Bürger am Programm teilnehmen, können sie sich Gehör verschaffen.

Weitere grundsätzliche Informationen zur Entstehung und Einbindung von "Europe for Citizens / Programm für Bürgerinnen und Bürger" finden Sie auf folgenden Webseiten:

Download: Kurzinfo "Europa für Bürgerinnen und Bürger"  (Quelle: IB.SH Europa, Enterprise Europe Network)

 

 

Creative Europe

Creative Europe

Das Programm "Creative Europe / Kreatives Europa" schützt und fördert sprachliche und kulturelle Vielfalt und stärkt die Wettbewerbsfähigkeit der Kultur- und Kreativsektoren. Es hilft der Kultur-und Kreativbranche, die Chancen des "digitalen Zeitalters" zu nutzen, eröffnet neue internationale Chancen, Märkte und Publikumsschichten und unterstützt die Branche dabei, ihr Potenzial auszuschöpfen sowie den Europa-2020-Zielen für nachhaltiges Wachstum, Beschäftigung und sozialen Zusammenhalt näher zu kommen. Kreatives Europa baut auf dem Erfolg der Programme MEDIA, MEDIA Mundus und Kultur auf.

Weitere grundsätzliche Informationen zur Entstehung und Einbindung von "Creative Europe" finden Sie auf folgenden Webseiten:

Downloads:

 

 

Information und Beratung

Für eine programmspezifische Beratung und die Einschätzung Ihrer Projektidee stehen Ihnen verschiedene (von der EU oder dem Bund dafür eingerichtete und finanzierte) Institutionen zur Verfügung, zum Beispiel:

Kooperationsstelle EU der Wissenschaftsorganisationen (KoWi)

Kooperationsstelle EU der Wissenschaftsorganisationen (KoWi)

Die "Kooperationsstelle EU der Wissenschaftsorganisationen" (KoWi) ist die gemeinsame Serviceplattform der im "Verein zur Förderung der europäischen und internationalen wissenschaftlichen Zusammenarbeit e.V." zusammengeschlossenen großen deutschen Wissenschaftsorganisationen.
Als sog. "Hilfseinrichtung der Forschung" wird KoWi von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) finanziert. KoWi unterhält Büros in Bonn und Brüssel.

  • Information, Beratung, Schulung zur Europäischen Forschungsförderung für Forschende und Administratoren an Hochschulen und Forschungseinrichtungen in Deutschland
  • gemeinsam mit den Mitgliedern des KoWi-Trägervereins Aufbau einer Institutionsgrenzen überschreitenden Beratungsexpertise zur Betreuung der neu entstehenden Kooperationen von Wissenschaft und Wirtschaft in Deutschland und Europa;
  • anlassbezogene Unterstützung der Mitglieder des KoWi-Trägervereins mit bedarfsgerechten Serviceangeboten.

Die KoWi bietet insbesondere auch eine "Individualberatung" an.

Aktuelle Themen werden in regelmäßigen Newslettern zusammengefasst:

  • Aktiver Informationsdienst (AiD) (bietet interessenspezifische Informationen zur europäischen und im begrenzten Umfang auch zur nationalen und internationalen Forschungsförderung per E-Mail)
  • KoWi-Forschungsbrief (bietet strategische Informationen zu europäischer ‎Forschungsförderung) und KoWi-Thema (wird nach Bedarf zu Grundsatzthemen der europäischen Forschungsförderung ‎veröffentlicht)

EU-Büro des BMBF

EU-Büro des BMBF

Das EU-Büro des BMBF fungiert zunächst als allgemeine Anlaufstelle für übergreifende Informationen und Fragen zu Horizont 2020, dem Rahmenprogramm für Forschung und Innovation der EU. Ziel ist es, Interessentinnen und Interessenten mit den für sie relevanten Fördermaßnahmen, Projektformen und Instrumenten, Antrags- und Begutachtungsverfahren, Beteiligungsregeln und Vertragsmodalitäten vertraut zu machen und sie ggf. an weitere Ansprechpartner/innen in den entsprechenden fachlichen Bereichen von Horizont 2020 zu vermitteln. 

Neben der Übernahme verschiedener allgemeiner Aufgaben, zu denen auch die Kontaktstelle für "Frauen in die EU-Forschung" gehört, betreibt das EU-Büro des BMBF zahlreiche Nationale Kontaktstellen (NKS) zu Horizont 2020. Darüber hinaus unterstützt und koordiniert das EU-Büro des BMBF das Netzwerk der Nationalen Kontaktstellen in Deutschland als Geschäftsstelle. Die Nationalen Kontaktstellen wurden vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) als Mittler zwischen Antragstellenden, der EU-Kommission und dem Ministerium eingerichtet. Ihre wichtigsten Aufgaben sind die Informationsverbreitung und die Beratung von Antragstellenden und Projektdurchführenden. Daneben arbeiten die NKS den zuständigen Fachressorts der Ministerien zu und begleiten die deutschen Delegationen in den Programmausschüssen in Brüssel, in denen die Durchführung der EU-Programme diskutiert wird.

Seit Mai 2004 unterstützt und berät das EU-Büro das BMBF auch zu Themen der europäischen Bildungszusammenarbeit und ist bundesdeutsche Koordinierungs- und Kontaktstelle für "EURYDICE - Informationsnetz zum Bildungswesen in Europa".

 

Nationale Kontaktstellen (NKS)

Nationale Kontaktstellen (NKS)

Die NKS bestehen aus Expertinnen und Experten der jeweiligen thematischen Bereiche. Ihre Hauptaufgabe ist es, Forscherinnen und Forscher in allen Belangen von Horizont 2020 zu unterstützen, indem sie z. B.

 

  • auf Ausschreibungen und Fristen hinweisen,
  • in allen Phasen der Antragstellung und Projektbeteiligung individuell beraten,
  • Informations- und Beratungsveranstaltungen anbieten,
  • aktuelle Informationen und Hintergrunddokumente aus dem forschungspolitischen Umfeld auswerten und aufbereiten sowie
  • gegebenenfalls bei der Suche nach Projektpartnern behilflich sind.

Ein besonderes Angebot der NKS besteht in der Durchsicht und Begleitung einzelner Projektanträge. Aufgrund ihrer langjährigen Erfahrung in der Förderberatung können sie hier wichtige und oft entscheidende Hinweise zur Optimierung der einzureichenden Texte geben. Daher sollten sich Antragstellende frühzeitig an die thematisch zuständige NKS wenden.
Neben ihrer Beratungstätigkeit erfüllen die NKS auch Aufgaben für die Ministerien, in deren Auftrag sie tätig sind. So erfolgt durch die NKS beispielsweise eine Aus- und Bewertung der verschiedenen Antragsrunden. Zudem unterstützen sie ihre Fachreferate in den Ministerien auch bei der Vorbereitung und der Durchführung der Arbeitsprogramme.
Zu jeder NKS gibt es Pendants in den anderen EU-Mitgliedstaaten und teilweise in den an das Rahmenprogramm assoziierten Staaten. Auf europäischer Ebene sind die NKS in einzelnen Bereichen zum Teil durch Koordinierungs- und Unterstützungsmaßnahmen der EU vernetzt.

Eine Übersicht aller NKS mit Kontaktdaten finden Sie hier.

IB.SH Europa

IB.SH Europa

Die Webseiten des "Enterprise Europe Network" (Ansprechpartner in Schleswig-Holstein ist die Investitionsbank Schleswig-Holstein) bieten einen guten Überblick über EU-Förderprogramme in Form einer monatlich aktualisierten Zusammenfassung der aktuelle EU-Ausschreibungen im pdf-format (auch als Newsletter per e-mail).

Für Kooperationen mit kleinen und mittleren Unternehmen (KMU), bietet das "Enterprise Europe Network" besondere Unterstützung: Das Enterprise Europe Network ist, mit Vertretungen in mehr als 50 Ländern, das größte europäische Netzwerk von Informations- und Beratungsstellen für KMU und bietet auf lokaler Ebene praktische Unterstützung bei der Entwicklung von Geschäfts-, Technologie- und Projektpartnerschaften. Auch die Kooperationsdatenbank erleichtert die Suche nach geeigneten Partnern.