Lydia Schulze Heuling

Lydia Schulze Heuling

Dr. Lydia Schulze Heuling

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Gebäude
Oslo
Raum
OSL 461
Straße
Auf dem Campus 3
PLZ / Stadt
24943 Flensburg

Forschung

Herstellungspraxen. Kunstbasiertes Lernen in den Naturwissenschaften

Weitere Forschungsinteressen

Wissensformen, Herstellungspraxen von Wissen

Professionelle Kompetenzen in den Naturwissenschaften

Wissenschaftlicher Werdegang

Auszeichnungen

2007: Performing Science Preis der Justus Liebig Universität Gießen für Rotationsperformance

Vita

Auf eine Buchhandelslehre und Abitur folgten Ausbildungen in Physik (Diplom) und Performance-Kunst (Master of Arts in Performance Studies). Lydia arbeitet gerne in interdisziplinären Teams und an interdisziplinären Fragestellungen.

Sie war artist in residence des idans Festivals in Istanbul und wurde 2007 für ihre Rotationsperformance mit dem Performing Science Preis der Justus Liebig Universität Gießen ausgezeichnet. Als Naturwissenschaftlerin war Lydia unter anderem am Institut für Laserphysik der Universität Hamburg und dem Max-Planck-Institut für Biochemie in München tätig und promovierte in Freiburg in Physikdidaktik.

Heute lehrt und forscht sie als PostDoc an der Universität Flensburg aktuell zu den Potentialen und Perspektiven des Science Centers für eine inklusive naturwissenschaftliche Bildung.

Als Pädagogin realisierte sie zahlreiche Performanceprojekte mit Schulklassen, in denen sich Schülerinnen und Schüler naturwissenschaftliche Themen erschließen und performativ umsetzen. Sie berät darüber hinaus Lehrkräfte in der Entwicklung und Umsetzung innovativen themenzentrierten Unterrichts.

Ihre pädagogischen Schwerpunkte sind Inklusion und individuelles Lernen, kunstbasiertes Lernen (arts-based learning) und enrichment für Hochbegabte. Darüber hinaus forscht Lydia zur inklusiven Gestaltung von Science Centern mit dem Fokus auf der Entwicklung multisensorischer Exponate und Stationen.

Ausgewählte Publikationen

Schulze Heuling, L., Wild, S. (2016): "Haben Seiteneinsteiger ein anderes Wissenschaftsverständnis als grundständig ausgebildete Lehrkräfte? Eine heuristische Typologisierung aktiver Physiklehrkräfte mittels Cluster- und Korrespondenzanalyse. Lehrerbildung auf dem Prüfstand, 9(1), 100-122

 Heering, P., Kiupel, M., Schulze Heuling, L. (2016). "Physikalische Bildung in außerschulischen Kontexten am Beispiel der Science Center." In J. Erhorn & J. Schwier (Hrsg.), Pädagogik außerschulischer Lernorte. Bielefeld: transcript.

Schulze Heuling, L. (2016): "Vom schönen Schein. Kunstbasiertes Lernen in den Naturwissenschaften am Beispiel eines Performance-Projekts über verschiedene Aspekte der Galvanisierung". Zeitschrift für Theaterpädagogik, 68, 37-39

Schulze Heuling, L. (2016):Inklusive Bildungsräume in Science Centern. Eine Bestandsaufnahme. PhyDid A, Beiträge zur DPG-Frühjahrstagung 2016

Schulze Heuling, L. (2015). "Erstarrendes Funkeln. Festschreibungen von Sternen in Physik und Tanz." In O. Neumaier (Hg.), Grenzgänge zwischen Wissenschaft und Kunst. Münster: Lit.

 Schulze Heuling, L., Mikelskis-Seifert, S. & Nückles, M. (2015): "Nature of Science aus Lehrerperspektive. Eine Studie über das Wissenschafts-verständnis von Physiklehrkräften". Zeitschrift für Didaktik der Naturwissenschaften, 21(1), 41-53

 Schulze Heuling, L., Sengebusch, A., Reinholz, H. (2014) "Mechanik lernen im Sportstudio – Schul- und hochschuldidaktische Dimensionen eines multidisziplinären Seminaransatzes". PhyDid B

 Schulze Heuling, L. (2012). "Mit Kopf und Körper. Zu einer möglichen Leiblichkeit in der klassischen Mechanik." In M. Tröndle & J. Warmers (Hrsg.), Kunstforschung als ästhetische Wissenschaft. Beiträge zur transdisziplinären Hybridisierung von Wissenschaft und Kunst. Bielefeld: transcript.