Drittmittelprojekte
Verantwortung und Vertrauen als komplementäre Formen gesellschaftlicher Friedensstiftung
Das Forschungsprojekt mit einer Laufzeit von zwei Jahren wurde von PD. Dr. Alfred Hirsch (Leiter und Mitarbeiter) und Dr. Pascal Delhom konzipiert. Es wird von der Deutschen Stiftung Friedensforschung gefördert (Gesamtsumme 143.380.00 Euros) und läuft seit dem 01.04.2010 am Institut für Philosophie.
Gegenstand des Projekts ist das Zusammenwirken von Verantwortung und Vertrauen als Formen sozialer Verbindlichkeit, die zur Herstellung und Sicherung des sozialen Friedens beitragen können, ohne auf eine politische Instanz zurückzugreifen, die mit einem Monopol der legitimen Gewalt diese Verbindlichkeit notfalls durchsetzt.
Das Projekt sieht die Organisation zweier Workshops vor ("Verantwortung als friedfertige Form sozialer Verbindlichkeit" und "Vertrauen als friedfertige Form sozialer Verbindlichkeit"). Die Ergebnisse dieser Workshops und der Arbeit am Projekt sollen in Buchform und auf einer Internet-Seite mit der Möglichkeit einer Rückmeldung der interessierten Öffentlichkeit veröffentlicht werden.
Der erste Workshop fand am Wochenende 02.12.2010 bis 04.12.2010, der zweite am Wochenende 23.06.2011 bis 25.06.2011 statt.
Barriers and Drivers for sustainable energy - Teilprojekt: Environmental and Global Studies
Internationales und interdisziplinäres Lehrforschungsprojekt, das vom DAAD im März 2010 über die Laufzeit von vier Jahren bewilligt wurde (Gesamtsumme 357.515,- EUR).
Im Teilprojekt Environmental and Global Studies entwickeln Geographie (Prof. Jahnke) und Philosophie (Prof. Reichold), Universität Flensburg, zusammen mit Kolleginnen und Kollegen der UWI, Jamaika und der Pontificia Universität Javeriana, Bogota, Kolumbien, ein Studienmodul, das sich aus multidisziplinärer Perspektive mit nachhaltiger Bildung beschäftigt. Im Rahmen des Teilprojekts finden jährliche Workshops sowie ein Studierenden- und Lehrendenaustausch statt und das Modul soll in Lehramtsstudiengänge der beteiligten Universitäten implementiert werden. Ein erster Workshop findet vom 12.-18.11.2010 an der Pontificia Universität Javeriana, Bogota in Kolumbien statt.



