Ad hoc-Gruppe: „Die ökologische Krise als soziale Frage“

Ad hoc-Gruppe auf dem DGS-Kongress 2018 in Göttingen.

Im Rahmen der Ad hoc-Gruppe sollen die ökologischen Krisen und Gefährdungslagen der Gegenwart konsequent als soziale Frage thematisiert werden. Dabei wird ein dezidiert breiter Blickwinkel auf die verschiedensten Dimensionen (etwa Umweltverbrauch, Umweltbelastungen, Umwelteinstellungen) zugelassen. So können zum Beispiel die folgenden Themenfelder und Fragstellungen im Fokus der Beiträge stehen:

Welche sozialen Determinanten beeinflussen die Betroffenheit von Umweltbelastungen und Extremwettereignissen?

Wie manifestieren sich umweltrelevante Alltagspraktiken in unterschiedlichen sozialen Lagen?

Wer wird durch (erfolgte und verhinderte) Umweltschutzpolitik benachteiligt?

Oder auch: Inwiefern sind Umweltzerstörung und soziale Prekarisierung Folgen der gleichen gesellschaftlichen Dynamik, die sich beispielsweise mit Karl Polanyi als ‚Kommodifizierung von Natur und Arbeit‘ beschreiben lässt?

Die Ad Hoc Gruppe wird ausgerichtet von Miriam Schad (TU Dortmund) und Bernd Sommer.

Ein Link zum vollständigen Programm findet sich hier.