Forschung am Norbert Elias Center for Transformation Design & Research

Gemeinwohl-Ökonomie im Vergleich unternehmerischer Nachhaltigkeitsstrategien (GIVUN)

Laufzeit: März 2015 - Februar 2018

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter: Josefa Kny, Bernd Sommer, Klara Helene Stumpf, Harald Welzer, Jasmin Wiefek in Kooperation mit Ludger Heidbrink und Ralf Köhne (Philosophisches Seminar der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel)

Ziel des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Forschungsvorhabens GIVUN ist die historische und wirtschaftsethische Kontextualisierung sowie die empirische Erforschung gemeinwohlorientierten Wirtschaftens. Dazu erfolgt eine Evaluation des Konzeptes der Gemeinwohl-Ökonomie (GWÖ) und verbreiteter CSR-Instrumente in Hinblick auf ihr transformatives Potenzial für die Ausrichtung der Unternehmenspraxis an den Zielen der Nachhaltigkeit. Im Zentrum des Forschungsvorhabens steht die Untersuchung der Wirkungen einer betrieblichen Gemeinwohlorientierung auf die konkreten Arbeits- und Produktionsbedingungen (insbesondere in Hinblick auf ökologische Effekte) sowie die Exploration der Skalierungs- und Diffusionsbedingungen der GWÖ für Großunternehmen.

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Von der Nische in den Mainstream

Laufzeit: Juni 2013 - Juli 2014

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter: Josefa Kny, Bernd Sommer, Harald Welzer und Jasmin Wiefek

Für die Transformation in eine nachhaltige Gesellschaft wird die Bedeutung von Nischenakteuren verstärkt diskutiert. Beispiele von Akteuren, die schon heute zukunftsfähige Praktiken demonstrieren und teilweise den Weg von der Nische in den Mainstream gefunden haben, lassen sich in den Bereichen Energie, Ernährung, Kleidung, Mobilität, Bildung etc. finden. Allerdings gibt es bisher noch wenig Wissen darüber, was diese Beispiele nachhaltigen Handelns kennzeichnet und wie sie sich gesellschaftlich verallgemeinern lassen. Um diese Fragestellungen zu beantworten, werden im Rahmen des Forschungsvorhabens "Von der Nische in den Mainstream" Indikatoren für nachhaltiges Handeln und Kriterien für eine erfolgreiche Diffusion erarbeitet.

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Zwei Grad mehr in Deutschland – Das Szenario 2040

Laufzeit: 2012 - 2013

Mitarbeiter: Harald Welzer und Bernd Sommer

Was bewirkt der Klimawandel in Deutschland? Klimaforscher des Potsdam Institut für Klimafolgenforschung (PIK) haben gemeinsam mit Sozialwissenschaftlern der Universität Flensburg ein konkretes Wirkungsszenario der Erwärmung für Deutschland um 2040 erarbeitet. Es wird gezeigt, wie es dann um die Landwirtschaft, die Wälder, die Gewässer und das Leben in den Städten bestellt sein wird. Dieses Wissen ist unentbehrlich, um realistisch einschätzen zu können, auf was man sich heute schon vorzubereiten hat, welche Ängste unbegründet sind und welche Fehlsteuerungen vermieden werden können.

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SPREAD – Scenarios of Perception and Reaction to Adaptation

Angesiedelt am Kulturwissenschaftlichen Institut Essen (KWI)

Laufzeit: November 2010 - März 2014

Mitarbeiter: Harald Welzer (Projektleitung) und Martin David

 

 

Das Forschungsprojekt "SPREAD" befasst sich mit den Bedingungen und Verläufen von gesellschaftlichen Wandlungsprozessen vor dem Hintergrund des Klimawandels. Mit Hilfe eines breiten methodischen Ansatzes (u.a. qualitative Interviews, repräsentative Fragebogenerhebungen, agentenbasierte Modellierung, Szenariensimulation) wird untersucht, wie und warum sich ursprünglich lokal begrenzte Impulse im Bereich alternativer Energietechnologien erfolgreich verbreitet haben. Ziel ist es, ein Modell kultureller Veränderungspotenziale zu entwickeln, das Auskunft darüber gibt, wo sich in der Bundesrepublik Deutschland zukünftig sozio-technologische Innovationen durchsetzen werden.

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