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In den 60-er Jahren entwickelten de Casteljau und Bézier, zwei französische Ingenieure aus dem Automobilbau, ein Verfahren, um Kurven durch möglichst wenige Punkte zu beschreiben.
Um solche sog. Bézier-Kurven zu generieren, benötigt man im einfachsten Fall drei Punkte A, B, C. Ein Punkt P1 teilt AB im Teilverhältnis
.
Auf der Strecke BC ist durch t ein Punkt P2 definiert, mit
,
ebenso ist durch t auf P1P2 ein Punkt P3 festgelegt.
Verschiebt man P1 auf der Strecke AB, so ist die Ortslinie von P3 die Bézier-Kurve von A, B, C.