Verantwortlich

Prof. Dr. Matthias Becker

Tel.:
+49 511 76217215
becker-TextEinschliesslichBindestricheBitteEntfernen-@ibm.uni-hannover.de
Institut für Berufswissenschaften der Metalltechnik

Laufzeit

01.04.2012 - 30.04.2013

Projektmitglieder

Projektpartner*innen

  • Institut Technik und Bildung (ITB), Universität Bremen

Institution der EUF

Berufsbildungsinstitut Arbeit und Technik (biat)

Finanzierung

Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK)


ZDK-Fachkräfteprognose 2020 - Prognose des Fachkräftebedarfs und des Bedarfs an Berufsausbildung im Kfz-Gewerbe

Prognose des Fachkräftebedarfs und des Bedarfs an Berufsausbildung im Kfz-Gewerbe.

Stichworte

Kfz-Gewerbe, Fachkräftebedarf, Berufsausbildung

Beschreibung

Gegenstand des Forschungsprojektes ist die Untersuchung des Fachkräftebedarfs im Kfz-Gewerbe im laufenden Jahrzehnt mit einer prognostischen Komponente. Dabei sollten im Sinne eines Forschungs-Delphi ein mehrperspektivisches und mehrstufiges Vorgehen im Mittelpunkt stehen, um folgende Fragestellungen zu bearbeiten:

  1. Mit welcher Fachkräftesituation im Autohaus ist im Jahr 2020 zu rechnen? (Abschätzung des Gesamtbedarfs)
  2. Welche Servicekonzepte werden dominieren?
  3. Welche Aufgabenzuschnitte werden gewerbliche und kaufmännische Mitarbeiter/-innen erfüllen müssen? (Welcher Bedarf für welche Arbeitsschwerpunkte?)
  4. Wie entwickelt sich die Technik und welche Kompetenzen sind zu deren Beherrschung vonnöten?
  5. Welche neuen gewerblichen oder kaufmännischen Funktionen wird es 2020 zu erfüllen geben (z. B. im Hinblick auf Elektromobilität und andere Antriebskonzepte oder erweiterte Internetlösungen im kaufmännischen Feld)?
  6. Wie wird die Arbeitsorganisation gestaltet sein (Allrounder- vs. arbeitsteilige Organisation), und welche Fachkräfte sind dafür erforderlich?
  7. Wie wird sich die Situation mit den Nachwuchskräften entwickeln?
  8. Mit welchen besonderen Arbeitsbelastungen ist zu rechnen?

Mittels einer Online-Befragung bei einer Auswahl von 335 Betrieben in allen 16 Bundesländern mit Hilfe eines standardisierten Fragebogens, mit Hilfe von Telefoninterviews bei ausgewählten Experten sowie unter Verwendung standardisierter Leitfäden für Einzelgespräche mit einzelnen Sektorexperten und eines Feedback-Workshop mit Sektorvertretern wurden wesentliche Entwicklungslinien herausgearbeitet, die Einfluss auf den Fachkräftebedarf und die dafür notwendige Qualifizierung in Aus- und Weiterbildung haben.