Abteilungsleitung

Prof. Dr. Toni Faltermaier

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Sekretariat

Diana Garbereder

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Wer wir sind

Prävention und Gesundheitsförderung mit globaler Sichweise

Nach wie vor besteht in unserer Gesellschaft ein großer Bedarf an Maßnahmen zur Prävention der heute vorherrschenden chronisch-degenerativen Erkrankungen. Der Aufschwung der Gesundheitswissenschaften in Deutschland und die vielfältigen nationalen und internationalen Aktivitäten zur Gesundheitsförderung haben eine dynamische Entwicklung in der Forschung, Praxis und Lehre hervorgebracht, die neue Chancen bieten, die Defizite der Gesundheitsversorgung im Bereich der Prävention zu beseitigen.

Auf der Grundlage der Konzepte und Initiativen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zur Gesundheitsförderung und der wissenschaftlichen Erkenntnisse der Gesundheitswissenschaften sind an der Europa-Universität Flensburg vier Studiengänge entstanden, die für die berufliche Praxis in verschiedenen Berufsfeldern der Prävention und Gesundheitsförderung qualifizieren.

Der Flensburger Ansatz

Der Flensburger Ansatz orientiert sich konzeptionell an einem positiven, bio-psycho-sozialen Gesundheitsverständnis und an der Salutogenese, d.h. an der Genese und Erhaltung von Gesundheit. Gesundheitspsychologie und Gesundheitsbildung sind als psychologischer, sozialer und pädagogischer Teil einer breiten Bewegung zur Gesundheitsförderung und als Teil der interdisziplinär orientierten Gesundheitswissenschaften (Public Health) zu verstehen.

Gesundheitspsychologische Praxisansätze zielen insbesondere auf die Förderung von Gesundheit und von salutogenen Ressourcen, von subjektiven Kompetenzen, von gesunden Lebensweisen und Lebenswelten. Sie zielen aber auch auf den angemessenen Umgang mit gesundheitlichen Risiken und (chronischen) Krankheiten. In der Praxis stehen vor allem Ansätze im Vordergrund, die subjektive und soziale Kompetenzen und Ressourcen stärken und eine Partizipation der Zielgruppen vorsehen.

Das Institut möchte diese Perspektive durch theoretische und empirische Studien, durch innovative Lehrkonzepte sowie durch neue Praxisansätze weiter entwickeln.