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Universität Flensburg
Seminar für Geschichte und Geschichtsdidaktik

Veranstaltungstypen

Grundtypen universitärer Lehrveranstaltungen sind die Vorlesung, das Seminar und die Übung. Hinzu kommen verschiedene Kategorien von Sonderveranstaltungen. Beide finden sich im fachwissenschaftlichen wie im fachdidaktischen Teil des Studiums der Geschichte in Flensburg.

In Vorlesungen tragen Lehrende vor. Sie bieten geschlossene Überblicke, verdeutlichen Zusammenhänge, diskutieren Forschungsdebatten und kontroverse Interpretationen. Vorlesungen sind grundsätzlich offen für alle Studierenden und Interessierten (z.B. im Rahmen des Studium Generale und der Lehrangebote für ältere Erwachsene).

Bei den Einführungen in die Geschichte I (Mittelalter) und II (Neuzeit) handelt es sich um obligatorische Veranstaltungen für Erst- und Zweitsemester. Anhand einer gezielten Auswahl wichtiger Texte werden hier zentrale Themen und Kontroversen der Geschichtswissenschaft beispielhaft diskutiert. Die Einführungen schließen mit jeweils mit einer Klausur ab.

In Proseminaren (Grundstudium) und Hauptseminaren (Hauptstudium) wird wissenschaftliches Arbeiten exemplarisch eingeübt. Von den Lehrenden koordiniert und intensiv begleitet, stellen die Studierenden einzelne Themen zur Diskussion. Darüber fertigen sie anschließend wissenschaftliche Hausarbeiten an, mit denen Leistungsscheine erworben werden.

In Übungen steht die gemeinsame Beschäftigung mit einem speziellen Thema im Mittelpunkt. Je nach Art des Gegenstandes sind sie unterschiedlich organisiert. Generell gibt es hier keine Leistungsbewertung. Das verbindende Interesse am Thema und an gruppenorientierter Arbeit steht im Vordergrund. Übungen sind zumeist offen für alle Studierenden.

Kolloquien sind Sonderveranstaltungen, in denen fortgeschrittene Studierende, Doktorandinnen und Doktoranden sowie andere Interessierte spezielle Themenkomplexe und aktuelle Forschungskontroversen diskutieren oder Examenskandidatinnen und Examenskandidaten sich gezielt auf ihre Prüfungen vorbereiten können.

In Projekten erstellen bis zu drei Studierende im Hauptstudium über ein bis zwei Semester eine Gemeinschaftsarbeit.

Exkursionen führen an außeruniversitäre Orte der Geschichtsvermittlung. Zumeist werden diese – grundsätzlich für alle Studierenden offenen – Sonderveranstaltungen durch Übungen vorbereitet und begleitet.

Auch das Fachpraktikum Geschichte wird in der Regel durch Übungen begleitet. Es findet während der Vorlesungszeit statt und ist obligatorisch für alle Studierenden der Lehrämter.

Die Lehrenden des Faches Geschichte sind auch an der Begleitung der sechswöchigen Blockpraktika beteiligt. Diese finden derzeit jeweils im Spätsommer/Herbst während der vorlesungsfreien Zeit statt. Sie werden vom Büro für Schulpraktische Studien auf der Grundlage der Praktikumsordnung für das Blockpraktikum GH/RL organisiert. Exemplare sind dort oder auf deren Website erhältlich.

Ferner beteiligen sind die Lehrenden des Instituts für Geschichte und ihre Didaktik mit eigenen und fachübergreifenden Veranstaltungen am Lehrprogramm des Faches Sachunterricht. Diese Veranstaltungen sind entsprechend kenntlich gemacht und werden im Vorlesungsverzeichnis auch unter Sachunterricht angekündigt.

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