Bildung für die Region?
Die Arbeit fragt danach, wie Schulen neben Massenmedien und anderen staatlichen Institutionen zur Entstehung und Stabilisierung europäischer Grenzregionen beitragen. Schulen werden dabei als Einrichtungen verstanden, die durch ihre Kommunikation und ihr Handeln grenzüberschreitende Integrations- und Abgrenzungsprozesse fördern aber auch hemmen können. Es wird angenommen, dass die Weitergabe kultureller Identität und nationaler Zugehörigkeit auch heute noch einen zentralen Aspekt der Arbeit von Schulen bildet. Abgrenzungsprozesse könnten so gerade in kulturell durchmischten Grenzregionen gefördert, Integrationsprozesse behindert werden.
Ansprechpartner: Alexander Walter
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