Forschung
Forschungsprofil des Instituts
Die Forschungen der Arbeitsgruppe richten sich auf unterschiedliche Teilbereiche der Geographie und Geographiedidaktik, deren gemeinsame theoretisch-konzeptionelle Klammer die Grenzforschung bildet. Hierzu wurde im Oktober 2009 ein - zunächst institutsinternes - Forschungskolloquium zum Thema "Grenze" eingerichtet, in welchem theoretische Texte der interdisziplinären Grenzforschung diskutiert werden. Die konkreten Forschungsprojekte der Arbeitsgruppe lassen sich der empirischen geographischen Grenzforschung, der Bildungsgeographie, der Mensch/Umwelt-Forschung und der der Geographiedidaktik zuordnen, wobei die Mehrzahl der Projekte in Überschneidungsbereichen anzusiedeln ist.
Im Fokus der empirischen geographischen Grenzforschung steht zum einen die EU-Außengrenze (Projekt: Die Auswirkungen der Flexibilisierung der EU-Außengrenzen auf die italienische Insel Lampedusa) sowie die Entstehung von Grenzregionen innerhalb der EU, welche unter bildungsgeographischen Aspekten untersucht wird.
Die Arbeit im Bereich der Mensch/Umwelt-Forschung und die Frage nach der Integration natur- und sozialwissenschaftlicher Arbeitsweisen werden unter dem Aspekt der Grenzziehung zwischen Natur und Kultur untersucht.
Die geographiedidaktische Forschungs- und Entwicklungsarbeit der Arbeitsgruppe beschäftigt sich vor allem mit der Modul- und Lehrentwicklung in der geographischen Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) und des globalen Lernens, dessen Ausbau im Rahmen der universitären Modulentwicklung gemeinsam mit Partnern in Entwicklungs- und Schwellenländern (DAAD Hochschulkooperation) sowie im Rahmen eines europäischen Netzwerks (TICLE) geplant ist.
Im Rahmen eines deutschlandweiten Forschungsnetzwerks zur Kompetenzforschung in der Geographie beschäftigt sich die Arbeitsgruppe mit dem Umgang mit Bildern im Geographieunterricht sowie der Entwicklung einer fachspezifischen Bildkompetenz.



