Erwachsenenbildung

Der Arbeitsbereich Erwachsenenbildung beschäftigt sich in Forschung und Lehre mit den Bedingungen und Möglichkeiten von Bildungsprozessen über die Lebenszeit. Die Perspektive ist zum einen auf biografische Prozesse und subjektive Aneignungsstrategien gerichtet, wie sie insbesondere in Übergangsphasen wirksam werden. Hier kann lebenslanges Lernen Versprechen und Bedrohung zugleich sein.  Zum anderen gilt unsere Aufmerksamkeit der institutionellen Rahmung und professionell-pädagogischen Begleitung von Bildungs- und Vermittlungsprozessen über die Lebenszeit. Auch hier realisiert sich soziale Teilhabe und reproduziert sich soziale Ungleichheit an den Schnittstellen von Bildungsübergängen auf besondere Weise. Der Fokus liegt daher vor allem auf der wechselseitigen Vermittlung zwischen Bildung und Erwerbsarbeit im Lebensverlauf, eine fortdauernde individuelle und gesellschaftliche Bewältigungsaufgabe, die geprägt ist von kontinuierlichem Wandel

Unsere Themen

  • Bildung und Lernen Erwachsener in formalen und informellen Kontexten in Europa und der Welt
  • die institutionelle Rahmung von Übergängen im Lebensverlauf
  • Arbeits- und Berufsfelder der EB/WB, Transformationen der Bedingungen professionellen Handelns in der Erwachsenenbildung, Entgrenzungen von Bildungskontexten und Vermittlungsaufgaben
  • Diskurse des Lebenslangen Lernens
  • Geschichte der EB/WB, historische Entwicklungen, epochale Aufgaben und Themen
  • Forschung, Theorien und Gegenstandsbereiche der EB/WB
  • Adressaten, Zielgruppen, Teilnehmer, Milieus in der EB/WB

Unsere Lehre

Unsere Forschung

  • Professionelles Handeln in der Erwachsenen- und Weiterbildung
  • Das Verhältnis von Bildung und Erwerbsarbeit
  • Bildungsbiographische Übergänge aus institutioneller und individueller Perspektive
  • Europäisch vergleichende Übergangsforschung
  • Mehrebenenanalysen zur Wechselwirkung zwischen supranationaler Bildungspolitik und lokaler pädagogischer Praxis
  • Bildungs- und Arbeitsmobilität in Europa