Prof. Dr. Olaf Jäkel |
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Stimmen aus der Fachwelt - aus Rezensionen der Erstauflage:
"Dieses immer wiederkehrende Bemühen um empirische Verifikation zeichnet die gesamte Arbeit aus und zeigt sich in den übersichtlichen Verzeichnissen der Belege im Anhang.
Insgesamt sind die Ergebnisse Jäkels überzeugend [...].
Zusammenfassend läßt sich festhalten, daß sich die Arbeit von Olaf Jäkel durch ihre sprachliche Eindeutigkeit und ihren guten Aufbau auszeichnet . So kann jedes Kapitel [...] einen eigenständigen und informativen und/oder weiterführenden Beitrag zum Bereich der kognitiven Metaphernforschung bilden. Die Herangehensweise gegenüber der eigenen Methode ist kritisch und problemorientiert. [...] Dies führt dazu, daß methodische Inkonsistenzen und Defizite klar angesprochen und teilweise ausgeräumt werden können. Unbeantwortete Fragen und Probleme werden als solche klar kenntlich gemacht und mögliche Lösungswege vorgeschlagen. Der Profit dieser Vorgehensweise ist eine weitere Differenzierung der Methode , die anhand empirischer Untersuchungen überprüft und in den wesentlichen Punkten bestätigt wird. Interessant und fruchtbar ist die Auseinandersetzung mit Vorläufern der kognitiven Metapherntheorie.
Die Verbindung von onomasiologischem und kognitivem Ansatz zu einer onomasiologisch-kognitiven Metaphernanalyse wird in den drei Fallstudien produktiv vor Augen geführt und in ihrer analytischen Funktionalität bestätigt . Als Fazit bleibt festzuhalten, daß die Arbeit von Olaf Jäkel ein lesenswerter Beitrag zur kognitiven Metaphernanalyse ist, der sich gerade an den Schwachstellen der Arbeiten (nicht nur) von L & J reibt, um methodische Erweiterungen vorzuschlagen und grundlegende Annahmen empirisch zu belegen."
Martin Döring, Zeitschrift für Sprachwissenschaft 17.1 (1998), S.176-179
"Sie ist eine sehr gründliche, sowohl in theoretischer als auch in praktischer Hinsicht wohlfundierte Abhandlung über die kognitive Theorie der Metaphern [...].
Er macht zahlreiche Annahmen explizit, die zwar allgemein von den Vertretern dieser Richtung geteilt werden, aber nie tatsächlich formuliert wurden.
Jäkel stellt die Grundlagen der Theorie ausgesprochen lesergerecht vor und illustriert sie mit verständlichen, gut ausgewählten Beispielen . Dieses Kapitel ist sehr übersichtlich aufgebaut, pointiert vorgetragen und deshalb hervorragend als Einführung geeignet . [...] mit in der Tat wichtigen Beiträgen, die helfen, noch offene Fragen zu klären.
[...] enthält zahlreiche Bemerkungen, die wiederum allgemein für die kognitive Metaphernforschung interessant sein sollten.
[...] enthält Jäkels Buch eine verständliche Einführung in die kognitive Metapherntheorie, die auch interessierten Studenten, die über keine starken theoretischen Hintergrundkenntnisse verfügen, als solche empfohlen werden kann. Die vorgestellten Ergänzungen der Theorie dürften aber auch für den Forscher interessant sein. Die Argumentation ist klar und schlüssig .
Zusammenfassend kann man feststellen, daß die Arbeit Jäkels [...] unbedingt eine Bereicherung für die kognitive Semantik darstellt, und sowohl dem Semantikforscher als auch allen anderen interessierten Linguisten allgemein zu empfehlen ist."
Gergely Pethö, Sprachtheorie und germanistische Linguistik 8.2 (1998), S. 249-253
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