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Universität Flensburg
Institut für Germanistik

Prof. Dr. Helga Andresen

Funktion

Professorin für Sprachwissenschaft, Sprachdidaktik
Direktorin am Institut für Germanistik

Anschrift:      Auf dem Campus 1
                     24937 Flensburg

Telefon:        +49 461 805 2204
Fax:              +49 461 805 2189

E-Mail:           andresen(at)uni-flensburg.de

Raum:            Hauptgebäude HG 159


Sprechstunde SoSe 2012:

Mi., 13.00 - 14.00 Uhr u. n. V.

ACHTUNG:
Die Sprechstunde am Mi., 25.04.2012 muss leider ausfallen!


Arbeits- und Forschungsgebiete

  • Spracherwerb, mit Schwerpunkt im Vorschulalter
  • Schriftspracherwerb
  • Entstehung von Sprachbewusstheit
  • Sprachdidaktik, mit besonderem Schwerpunkt der Didaktik des Schriftspracherwerbs

Projekte

  • Sprachliche Fähigkeiten vierjähriger Kinder beim Rollenspiel und Erzählen in einer förderorientierten Perspektive für den Kindergarten
    gefördert aus Mitteln der Cornelsen Stiftung LEHREN UND LERNEN

    Informationen zum Projekt

Wissenschaftlicher Werdegang

  •  Studium an den Universitäten Kiel, Heidelberg, Freiburg
  •  Promotion 1973 an der Universität Freiburg
  •  Habilitation 1984 in Sprachwissenschaft an der Universität Osnabrück
  •  Seit 1988 Professorin an der Universität (vormals PH, Bildungswissenschaftliche Hochschule) Flensburg
  •  Mitbegründerin der Osnabrücker Beiträge zur Sprach-Theorie (OBST) im Jahre 1975

Publikationen (Auszug)

Monographien

  • Vom Sprechen zum Schreiben. Sprachentwicklung zwischen dem vierten und siebten Lebensjahr. Stuttgart: Klett-Cotta. 2005.
  • Interaktion, Sprache und Spiel. Zur Funktion des Rollenspiels für die Sprachentwicklung im Vorschulalter. Tübingen: Narr 2002.
  • Schriftspracherwerb und die Entstehung von Sprachbewußtheit. Opladen: Westdeutscher Verlag 1985.
  • Der Erklärungsgehalt linguistischer Theorien. Methodologische Analysen zur Generativen Transformationsgrammatik und zur Syntaxtheorie H. J. Heringers als Beispiel einer strukturalistischen Grammatik. München: Hueber 1974 (= Linguistische Reihe 18)

Aufsätze

  • gemeinsam mit A. Schmidt: Zur Bedeutung mündlichen Sprachhandelns im Vorschulalter für den Schriftspracherwerb: Erzählen und Rollenspiel. In: Valtin, R./Hofmann, B. (Hrsg.): Checkpoint Literacy. 15th European Conference on Reading. Berlin, August 2007. Berlin 2008.
  • gemeinsam mit F. Januschek: SpracheSpielen. In: Andresen, H./Januschek, F. (Hrsg.): SpracheSpielen. Freiburg: Fillibach 2007. 7 - 25
  • Rollen, Regeln, Rätsel. In: Andresen, H./Januschek, F. (Hrsg.): SpracheSpielen. Freiburg: Fillibach 2007. 27 - 44
  • geimeinsam mit B. Lang: Entstehung von Sprachbewusstheit im Kontext von interaktiven Spielen im Vorschulalter. In: Bahr, R./Iven, C. (Hrsg.): Sprache Emotion Bewusstheit. Beiträge zur Sprachteherapie in Schule, Praxis, Klinik. Idstein: Schulz-Kirchner 2006. 117 - 129
  • Sprache, Emotion und Bewusstheit im Spiegel kinderlicher Spiele. In: Bahr, R./Iven, C. (Hrsg.): Sprache Emotion Bewusstheit. Beiträge zur Sprachtherapie in Schule, Praxis, Klinik. Idstein: Schulz-Kirchner 2006. 27 - 40
  • Role play and language development in the preschool years. ?Culture and Psychology? 11,4 (Dec. 2005). S 387 - 414
  • Sprachliches Handeln, sprachliche Zeichen und die Entwicklung mentaler Repräsentationen im Vorschulalter. In: H.-W. Huneke (Hrsg.): Geschriebene Sprache, Strukturen, Erwerb, didaktische Modelle. Heidelberg: Mattes 2005. 11 - 27.
  • Interaktion, Zeichen und Bedeutungsrepräsentationen bei Vorschulkindern. Aspekte der Beziehungen zwischen Mündlichkeit und Schriftlichkeit in einer entwicklungsorientierten Perspektive. Zeitschrift für Kultur- und Bildungswissenschaften, Flensburger Universitätszeitschrift 17 (2004) 57 - 71.
  • Zur Bedeutung des Rollenspiels für die Sprachentwicklung im Vorschulalter. In: A. Panagiotopoulou/H. Brügelmann (Hrsg.): Grundschulpädagogik meets Kindheitsforschung. Zum Wechselverhältnis von schulischem Lernen und außerschulischen Erfahrungen im Grundschulalter. Opladen: Leske & Budrich 2003. 135 - 139.
  • gemeinsam mit R. Funke: Entwicklung sprachlichen Wissens und sprachlicher Bewusstheit. In: U. Bredel u. a. (Hrsg.): Didaktik der deutschen Sprache. Bd. 1. Paderborn: Schöningh 2003. 438 - 451.
  • Spiel, Interaktion und Dekontextualisierung von Sprache vor Schulbeginn. Der Deutschunterricht 54,3 (2002) 39 - 46.
  • Spiel, Zeichen, Kontext. Zur Ontogenese dekontextualisierten Zeichengebrauchs. In: H. Giese & J. Ossner (Hrsg.): Sprache thematisieren. Fachdidaktische und unterrichtswissenschaftliche Aspekte. Freiburg: Filibach 1998. 21 - 41.
  • gemeinsam mit B. Watermann: Sprechen ? Streiten ? Schlagen. Untersuchungen zu kooperativem und nicht-kooperativem Verhalten von Vorschulkindern in Konfliktsituationen. In: F. Januschek & K. Gloy (Hrsg.): Sprache und/oder Gewalt. Oldenburg: Osnabrücker Beiträge zur Sprachtheorie (OBST) 57 (1998) 85 - 102.
  • Kindergärten und Schulen der Minderheiten im deutsch-dänischen Grenzgebiet. OBST 54 (1997) 89 - 103.
  • Pretend Play and Learning to Write. In: K.-H. Pogner (Hrsg.): Writing: Text and Interaction. Odense University 1997. 147-176. (= Odense Working Papers in Language and Communication 14)
  • gemeinsam mit B. Watermann: ?...aber nicht in echt, ne!? Aggressives und scheinbar aggressives Verhalten von Jungen und Mädchen im Fiktionsspiel. Grundschulunterricht 44,4 (1997) 11 - 13.
  • Bedeutungskonstitution im Fiktionsspiel von Vorschulkindern. In: J. Lompscher (Hrsg.): Entwicklung und Lernen aus kulturhistorischer Sicht. Was sagt uns Wygotski heute? 2 Bde. Marburg: BdWi-Verlag 1996. Bd. 2. 516 - 532.
  • ?Dann muß der Keller wohl eine Sache sein.? Thesen zum Grammatikunterricht und seinen Folgen. Grundschulunterricht 43,9 (1996) 9 - 12.
  • Spielentwicklung und Spracherwerb. Flensburg (1995). (= Flensburger Papiere zur Mehrsprachigkeit und Kulturenvielfalt im Unterricht 10/11)
  • Diskursive Deutungen im Kinderspiel. In: E. Schulte-Holtey (Hrsg.): Grenzmarkierungen. Normalisierung und diskursive Ausgrenzung. Duisburg: DISS. 1995. 154 - 174.
  • gemeinsam mit F. Januschek: Mit Sprache spielen. Sprachbewusstheit ? Sprachkritik. Praxis Deutsch 22 (1995) 23 - 27.
  • gemeinsam mit K. Buchgeister: Ich kann ja auch nicht Reiher gucken. Kindergartenkinder über Schrift, Lesen und Schreiben. Grundschule 26,2 (1994) 9 - 11.
  • Das 'wilde Kind' Victor und sein Lehrer Itard. Perspektiven auf eine Lehrer-Schüler-Interaktion im beginnenden 19. Jahrhundert. Diskussion Deutsch 129 (1993) 4 - 16.
  • Sprachspiele als Fenster zu entstehender Sprachbewußtheit bei Kindern. In: P. Eisenberg & P. Klotz (Hrsg.): Sprache gebrauchen - Sprachwissen erwerben. Stuttgart: Klett 1993. 119 - 133.
  • Bemerkungen zur generischen Neutralisation des Mannes. In: J. Dittmann, H. Kästner & J. Schwitalla (Hrsg.): Erscheinungsformen der deutschen Sprache. Literatursprache, Alltagssprache, Gruppensprache, Fachsprache. Festschrift zum 60. Geburtstag von Hugo Steger. Berlin: Schmidt 1991. 137 - 147.
  • Lust an der Sprache - Unlust an der Grammatik? Die Grundschulzeitschrift 32 (1990) u. ö. 8 - 12.
  • Victor und Itard oder: Wie ein 'wildes' Kind nicht sprechen, aber schreiben lernt. In: H. Brügelmann & H. Balhorn (Hrsg.): Das Gehirn, sein Alfabet und andere Geschichten. Konstanz: Faude 1990. 199 - 208.
  • "Hamburg ... Reeperbahn". Rekonstruktion eines Mißverständnisses und einer Erzählung in der Interaktion zwischen einem Aphasiker und seiner Therapeutin. In: K. Eh1ich, A. Koerfer, A. Redder & R. Weingarten (Hrsg.): Medizinische und therapeutische Kommunikation. Diskursanalytische Untersuchungen. Opladen: Westdeutscher Verlag 1990. 321 - 337.
  • Über die Folgen eines unzureichenden Sprachbegriffs für Aphasieforschung und -therapie. In: V. M. Roth (Hrsg.): Kommunikation trotz gestörter Sprache. Aphasie - Demenz - Schizophrenie. Tübingen: Narr 1989. 47 - 64.
  • Automatisiertes Sprechen und Aphasie - Reflexionen über zugrundeliegende Prozesse und Strukturen. In: K.-B. Günther (Hrsg.): Sprachstörungen. Probleme ihrer Diagnostik bei mentalen Retardierungen, Entwicklungsdysphasien und Aphasien. Heidelberg: Schindele 1988. 241 - 259.
  • Das Wort - Ein Kinderspiel? In: H. Balhorn & H. Brügelmann (Hrsg.): Welten der Schrift in der Erfahrung der Kinder. Konstanz: Faude 1987. 83 - 91.
  • Sagen können, daß man nichts sagen kann... Untersuchungen zur Funktion der Stereotypien in der Sprache eines schwer gestörten Aphasikers. In: R. Mellies, F. Ostermann & F. Vauth (Hrsg.): Erschwerte Kommunikation und ihre Analyse. Hamburg: Buske 1986. 11-21. (= Papiere zur Textlinguistik Bd. 56)
  • Weibliches Sprechen - weibliches Denken ? weibliches Gehirn? Zur These geschlechtsspezifischer Unterschiede menschlicher Gehirne. In: R. Valtin & U. Warm (Hrsg.): Frauen machen Schule. Probleme von Mädchen und Lehrerinnen in der Grundschule. Frankfurt/M.: Arbeitskreis Grundschule e. V. 1985 u. ö. 85 - 94.
  • Selektiv erhaltene sprachliche Fähigkeiten bei schwerer Aphasie. Untersuchungen zu sprachlichen Stereotypien bei einem schwer gestörten Aphasiker. OBST 32 (1985) 43 - 72.
  • gemeinsam mit A. Bockrath: Sprachreflexion von Kindern im Grundschulalter am Beispiel von Sprachwitzen. In: W. Kürschner & R. Vogt unter Mitwirkung v. S. Siebert-Nemann (Hrsg.): Sprachtheorie, Pragmatik, Interdisziplinäres. Akten des 19. Linguistischen Kolloquiums Vechta 1984. Bd. 2. Tübingen: Niemeyer 1985. 303 - 313.
  • Psycholinguistische Aspekte des Rechtschreibenlernens und didaktische Vorschläge. In: L. Naegele & R. Valtin (Hrsg.): Rechtschreibunterricht in den Klassen 1-6. Frankfurt/M. 1984. 23 - 27.
  • Gedanken zur spontanen Sprachreflexion bei Kindern und zu ihrer Bedeutung für den (Recht-) Schreibunterricht. In: J. Ossner & H. Melenk (Hrsg.): Methoden der Sprachdidaktik. Methoden im Sprachunterricht. Beiträge des 5. Symposiums Deutschdidaktik. Ludwigsburg 1984. 58 - 67.
  • gemeinsam mit F. Januschek: Sprachreflexion und Rechtschreibunterricht. Diskussion Deutsch 77 (1984) 240 - 259.
  • Was Menschen hören können, was sie lernen können, zu "hören" und was sie glauben, zu hören. Reflexionen über die Bedeutung der Lautstruktur des Deutschen für den Schriftspracherwerb. OBST Beiheft 7 (1983) 210 - 236.
  • Ist Schreibenlernen etwas für kleine Mädchen? Zusammenhänge zwischen geschlechtsspezifischer Sozialisation und Erfolg im Schreibunterricht. Diskussion Deutsch 46 (1979) 145 - 168. Wieder abgedruckt in: I. Brehmer (Hrsg.): Sexismus in der Schule. Weinheim: Beltz 1981.
  • Verschriftlichungsstrategien: bewußt oder unbewußt? Überlegungen zu kindlichen Lernstrategien im Schreibunterricht. In: M. Van de Velde & W. Vandeweghe (Hrsg.): Sprachstruktur, Individuum und Gesellschaft. Akten des 13. Linguistischen Kolloquiums Gent 1978. Band 1. Tübingen: Niemeyer 1979. 231 - 242.
  • Die Bedeutung auditiver Wahrnehmungen und latenter Artikulation für das Anfangsstadium des Schrifterwerbs ? Ein linguistischer Beitrag zur Diskussion über die Beziehungen zwischen lautsprachlicher und schriftsprachlicher Tätigkeit. OBST 13 (1979) 28 - 56.
  • gemeinsam mit H. Glück und A. Wigger: Sprache und Geschlecht II. Editorial zu OBST 9 (1979) 1 - 24.
  • Geschlecht und Schrifterwerb. Überlegungen zur Bedeutung der Geschlechtszugehörigkeit für den Schrifterwerb in der Schule. In: M.-E. Conte, A. Giacolone Ramat & P. Ramat (Hrsg.): Sprache im Kontext. Akten des 12. Linguistischen Kolloquiums Pavia 1977. Band 2. Tübingen: Niemeyer 1978. 47 - 58.
  • Vorüberlegungen zu einer systematischen Analyse des Rechtschreibunterrichts. OBST 2 (1977) 64 - 96.
  • Selektionsfunktion von Sprachnormen in der Schule am Beispiel der Rechtschreibung. In: H. W. Viethen, W. D. Bald & K. Sprengel (Hrsg.): Grammatik und interdisziplinäre Bereiche der Linguistik. Akten des 11. Linguistischen Kolloquiums Aachen 1976. Band 1. Tübingen: Niemeyer 1977. 237 - 246.
  • gemeinsam mit H. Glück: Sprachwissenschaft und Deutschlehrerausbildung. Überlegungen zum Verhältnis von Forschung und Lehre im sprachwissenschaftlichen Teil der einphasigen Lehrerausbildung. Studium Linguistik 4 (1977) 67 - 77.
  • Das Problem der Objektivität linguistischer Theorien. In: H. Weber & H. Weydt (Hrsg.): Sprachtheorie und Pragmatik. Akten des 10. Linguistischen Kolloquiums Tübingen 1975. Band 1. Tübingen: Niemeyer 1976. 27 - 37.
  •  Sprachnormen als Problem für Sprachunterricht und Sprachwissenschaft. OBST 1 (1976) 1 - 32.
  • Das Problem der Datenerhebung und empirischen Bestätigung linguistischer Theorien. In: M. Schecker (Hrsg.): Methodologie der Sprachwissenschaft. Hamburg: Hoffmann und Campe 1976. 123 - 149.
  • Ein methodischer Vorschlag zur Unterscheidung von Ergänzung und Angabe im Rahmen der Valenztheorie. Deutsche Sprache 1 (1973) 49 - 63.

Lexikonartikel

  • Bearbeitung des Themengebiets Sracherwerb im Metzler Lexikon Sprache, hrsg. von Helmut Glück. 2. überarb. Aufl. Stuttgart 2000
  • Bearbeitung des Gebiets ?Spracherwerb? im Metzler Lexikon Sprache. Hg. von Helmut Glück. Stuttgart: Metzler. 1. Auflage 1993. 3. Auflage in Vorbereitung.

Sammelband

  • gemeinsam mit F. Januschek (Hrsg.): SpracheSpielen. Freiburg: Fillibach 2007
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