Profil

Die Abteilung Comparative Institutional Analysis beschäftigt sich mit der institutionellen Regulierung von Arbeitsmärkten, den Systemen der beruflichen Bildung und Unternehmenskontrolle sowie den Bedingungen für Innovation. Institutionen werden als formale sowie informelle Regeln aufgefasst, die auf menschliches Verhalten Einfluss nehmen. Durch die Analyse solcher Regeln soll ein besseres Verständnis von Problemen gewonnen werden, die an den Schnittstellen zwischen Wirtschaft, Politik und Gesellschaft entstehen. Dazu zählen etwa Probleme wie Arbeitslosigkeit, Verschuldung oder sozioökonomische Ungleichheit.

Mit der Gründung der Abteilung Comparative Institutional Analysis wurde am IIM zugleich ein neuer Regionalschwerpunkt im Bereich der Ökonomien Südeuropas geschaffen. Dieser Schwerpunkt wird im Bachelorstudium "International Management" durch einen ebenfalls neu geschaffenen Area Studies-Schwerpunkt "Südeuropa" abgebildet. Die Abteilung setzt sich damit zum Ziel, die institutionelle Steuerung von Märkten in kulturell verschiedenen Wirtschaftsräumen zu erforschen und Studierenden zu vermitteln. Mit dem Forschungsschwerpunkt zu den Volkswirtschaften Südeuropas unterstützt die Abteilung die thematische Ausrichtung der Europa-Universität Flensburg und trägt damit auch zur Beantwortung aktueller Fragen in der Europaforschung bei.