Aktuelle Nachrichten aus dem Berufsbildungsinstitut Arbeit und Technik

PROKOM 4.0-Forschungs-Verbund trifft sich im biat

Wird die Elektronikerin für Betriebstechnik am Arbeitsplatz verstärkt Software programmieren, der Mechaniker Wartungsarbeiten mit einem Tablet koordinieren und auf Englisch kommunizieren oder geschieht dieses bereits? Wie sehen die zukünftigen Anforderungen an die Facharbeit in einer digital-vernetzten Welt aus, z. B. in der Vision von Industrie 4.0? Wie wäre die Berufsaus- und -weiterbildung in diesem Kontext zu gestalten? Was ist die Netzkompetenz und warum bedarf es dieser?    

Diesen und weiteren Fragen geht das vom BMBF geförderte und vom DLR getragene Forschungsprojekt PROKOM 4.0 – Kompetenzmanagement für die Facharbeit in der High-Tech-Industrie (www.prokom-4-0.de) nach. Zum regelmäßigen Verbundtreffen kamen die Forschungspartner diesmal am 02. / 03. Juni 2016 in Flensburg zusammen. Als Gastgeber und im Namen der beruflichen Fachrichtungen Elektro- und Informationstechnik begrüßte Prof. Dr. Axel Grimm den Forschungsverbund in den Räumen des Berufsbildungsinstituts Arbeit und Technik (biat) an der Europa-Universität Flensburg. Neben dem biat setzt sich der interdisziplinäre Verbund zusammen aus dem bfw / Berufsfortbildungswerk des DGB (Erkrath-Braunschweig), dem TaT / Transferzentrum für angepasste Technologien (Rheine), der Technischen Hochschule Wildau (Wildau), dem Rhein-Ruhr-Institut für Sozialforschung und Politikberatung e.V. (an der Universität Duisburg-Essen), Multiwatt (Rostock) und Celano (Bottrop). Gemeinsam wurde sich in diesen zwei Tagen über Forschungsergebnisse und weitere inhaltliche Vorgehensweisen konstruktiv ausgetauscht. Zum Abschluss wurden die Stadtwerke Flensburg, als einer der lokalen betrieblichen Umsetzungspartner des biat, besichtigt. Gemeinsam wurde mit Eckhard Hansen und Dieter Scholz u. a. über den Wandel der betrieblichen Arbeit und Ausbildung des Energieversorgers zwischen Energiewende und digitalisierten Leitwarten gesprochen.