Verantwortlich

Prof. Dr. Dr. h. c. Georg Spöttl, M.A.

Tel.:
+49 461 46020
SU1899-TextEinschliesslichBindestricheBitteEntfernen-@stw.de
Steinbeis-Transferzentrum InnoVET

Laufzeit

01.10.2001 - 01.10.2004

Projektmitglieder

Dr. Ralph Dreher

Prof. Dr. Matthias Becker

Tel.:
+49 511 76217215
becker-TextEinschliesslichBindestricheBitteEntfernen-@ibm.uni-hannover.de
Institut für Berufswissenschaften der Metalltechnik

Projektpartner*innen

  • Institut für Qualitätsentwicklung an Schulen (IQSH), IPTS 23
  • Freie und Hansestadt Hamburg Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung (LI), Abteilung Ausbildung, Bereich Berufliche Schulen
  • Niedersächsisches Landesinstitut für Schulentwicklung und Bildung (NLI)

Projektkoordination

Freie und Hansestadt Hamburg Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung (LI), Abteilung Ausbildung, Bereich Berufliche Schulen

Institution der EUF

Berufsbildungsinstitut Arbeit und Technik (biat)

Finanzierung

Förderung:

Bund-Länder-Kommission für Bildungsplanung und Forschungsförderung, Modellversuchsprogramm "innovelle-bs"

Projektträger:

Institut für Qualitätsentwicklung an Schulen Schleswig Holstein (IQSH), Kronshagen

Auftraggeber:

Bund-Länder-Kommission für Bildungsplanung und Forschungsförderung


Umstrukturierung berufsbildender Schulen - Lehrerbildung für die zweite und dritte Phase

UbS

Berufsschulen als „Regionale Bildungszentren“ (RBZ) werden künftig dezentralisiert geführt und sollen als dienstleistungsorientierte Anbieter zusätzlich zu ihren bisherigen Aufgaben den tertiären Bildungsmarkt vor Ort bedienen. Ziel dieses Modellversuches ist es, vor diesem Hintergrund für die zweite und dritte Phase der Lehrerbildung Konzepte zu entwickeln, die Lehrkräfte an berufsbildenden Schulen künftig in die Lage versetzen, die zur Arbeit an einem RBZ notwendige Gestaltungskompetenz zu erwerben. Hierzu gehört insbesondere die Entwicklung und Erprobung von Aus- und Fortbildungsmodulen aus den Bereichen der Unterrichts-, Personal- und Organisationsentwicklung.

Stichworte

Regionales Berufsbildungszentrum, RBZ, Lehrerbildung

Beschreibung

Berufsschulen als "Regionale Bildungszentren" (RBZ) werden künftig dezentralisiert geführt und sollen als dienstleistungsorientierte Anbieter zusätzlich zu ihren bisherigen Aufgaben den tertiären Bildungsmarkt vor Ort bedienen. Ziel dieses Modellversuches ist es, vor diesem Hintergrund für die zweite und dritte Phase der Lehrerbildung Konzepte zu entwickeln, die Lehrkräfte an berufsbildenden Schulen künftig in die Lage versetzen, die zur Arbeit an einem RBZ notwendige Gestaltungskompetenz zu erwerben. Hierzu gehört insbesondere die Entwicklung und Erprobung von Aus- und Fortbildungsmodulen aus den Bereichen der Unterrichts-, Personal- und Organisationsentwicklung.

Zielgruppe

Lehrerinnen und Lehrer an berufsbildenden Schulen, die sich zu Kompetenzzentren oder RBZ entwickeln.

Forschungsschwerpunkte

Ziel des Vorhabens ist die Schaffung und Erprobung von Aus- und Fortbildungssystemen im Bereich der zweiten und dritten Phase der Lehrerbildung. Pädagogische und managementbezogene Herausforderungen sollen durch subjektorientierte, projektbezogene Ansätze "zusammen geführt" werden. Modularisierung soll diesen Entwicklungsprozess unterstützen. Forschungsschwerpunkte für die wissenschaftliche Begleitung sind die Entwicklung von:

  • Konzeptionen für eine kompetenzorientierte Lernkultur in der Lehrerbildung;
  • entwicklungslogisch abgesicherten Handlungsfeldern für die zweite und dritte Phase der Lehrerbildung;
  • Instrumenten zur prozessorientierten Evaluation von Ausbildungsmodulen
  • Instrumenten zur prozessorientierten Evaluation der berufsschulischen Organisations- und Personalentwicklung.

Innovation

Die in diesem Vorhaben angestrebte Modularisierung von Teilen der Lehrerbildung folgt nicht dem Prinzip der wissenschaftsdisziplinären Fachsystematik, sondern jenem des entwicklungslogischen Ansatzes. Dieser zeichnet sich dadurch aus, dass er eine Kompetenzentwicklung bzw. die Aufarbeitung von impliziten oder expliziten Wissensdefiziten immer durch eine Aufgabenbewältigung oder Problemlösung anstrebt. Dieses bedeutet, dass die zu schaffende Modulstruktur sich eng an dem (zukünftigen) Arbeitsprozess der Lehrkraft an einem Regionalen Berufsbildungszentrum orientieren muss. Diesen gilt es daher im Zuge der Schaffung von RBZ mittels einer Anwendung und Fortentwicklung berufswissenschaftlicher Methoden zu analysieren.