Verantwortlich

Prof. Dr. Matthias Becker

Tel.:
+49 511 76217215
becker-TextEinschliesslichBindestricheBitteEntfernen-@ibm.uni-hannover.de
Institut für Berufswissenschaften der Metalltechnik

Laufzeit

01.07.2000 - 01.07.2002

Projektpartner*innen

Projektkoordination

schiff-gbr, Kiel

Institution der EUF

Berufsbildungsinstitut Arbeit und Technik (biat)

Finanzierung

Technologiestiftung Schleswig-Holstein, Kiel

Projektträger:
IPN - Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften an der Universität Kiel


Partnerschaft zwischen Chemischer Industrie und Schule zur Förderung von Lern- und Medienkompetenz in einem fachübergreifenden Chemieunterricht

Evaluation "ParCIS"

Vorrangiges Ziel von ParCIS ist die Förderung von Fähigkeiten zum selbstgesteuerten Lernen und Medienkompetenz in der Schule. In Ergänzung zum normalen Unterricht sollen die Lernenden möglichst selbständig offene Fragen bearbeiten. Die dazu erforderlichen Informationen können aus unterschiedlichen Quellen, aber vor allem aus dem Internet beschafft werden.

Stichworte

Selbstgesteuertes Lernen, Medienkompetenz

Beschreibung

Vorrangiges Ziel von ParCIS ist die Förderung von Fähigkeiten zum selbstgesteuerten Lernen und Medienkompetenz in der Schule. In Ergänzung zum normalen Unterricht sollen die Lernenden möglichst selbständig offene Fragen bearbeiten. Die dazu erforderlichen Informationen können aus unterschiedlichen Quellen, aber vor allem aus dem Internet beschafft werden.

ParCIS soll Kooperationen zwischen Industrie und Schulen aufbauen und dazu nutzen, Informationen so im Internet aufzubereiten, dass sie einen stärker selbstgesteuerten und fächerübergreifenderen Unterricht stützen. Die Materialien sollen die Bearbeitung von interdisziplinären Fragestellungen erlauben und an authentischen, lebensnahen Situationen und Produkten anknüpfen.

Die Evaluation des Projektes verfolgt das Ziel, durch

  • Beratung
  • Feedback und
  • Dokumentation

die Projektakteure dabei zu unterstützen, die selbst gesteckten Ziele zu erreichen.

Zielgruppe

Schüler der Sekundarstufe II im Chemieunterricht. Die Materialien sollen für die Nutzung in allgemeinbildenden und berufsbildenden Schulen sowie in der Aus- und Weiterbildung in den chemischen Berufen verwendbar sein.

Forschungsschwerpunkte

Ziel der Evaluation ist es, auf die Projektaktivitäten prozessförderlich einzuwirken. Die Kooperation zwischen der chemischen Industrie und der Projektleitung/den Schulen soll nicht durch eine punktuelle Beurteilung, sondern durch kontinuierliche Beratung und durch Feedback verbessert werden. Die begleitende Prozessbeobachtung dient einer zeitnahen Bewertung der Projektaktivitäten, die zum Projekterfolg beiträgt. Dazu gehört die Gegenüberstellung der beabsichtigten Projektaktivitäten mit den erzielten Ergebnissen und die Sicherstellung des effizienten Einsatzes der Mittel.

Innovation

Statt der oft üblichen Punktevaluation wird eine Prozessevaluation entwickelt und erprobt, die zu einem optimierten Projektverlauf beitragen kann.

Die Evaluation kann Kooperationsstrukturen verbessern und Impulse für einen selbstgesteuerten und fächerübergreifenden Unterricht geben, in dem Bezüge zur Arbeitswelt und Lebenswelt der (Chemie-) Unternehmen hergestellt werden.