Verantwortlich

Prof. Dr. Dr. h. c. Georg Spöttl, M.A.

Tel.:
+49 461 46020
SU1899-TextEinschliesslichBindestricheBitteEntfernen-@stw.de
Steinbeis-Transferzentrum InnoVET

Laufzeit

02.01.2002 - 30.09.2005

Projektmitglieder

Prof. Dr. Matthias Becker

Tel.:
+49 511 76217215
becker-TextEinschliesslichBindestricheBitteEntfernen-@ibm.uni-hannover.de
Institut für Berufswissenschaften der Metalltechnik

Dipl. Ing. Dipl. Berufspäd. Heike Arold

Projektpartner*innen

  • Netzwerk Second Chance Ost (QAD)
  • Second Chance Brücke (Netz NRW)
  • Recycling-Netzwerk Süd (INTEGRAL gGmbH)
  • Recycling Anbieterverbund Süd (LAG Hessen)
  • Recycling-Netzwerk Süd (GOAB)
  • Einkaufsgemeinschaft Süd (Werkstatt Frankfurt e.V.)

Institution der EUF

Berufsbildungsinstitut Arbeit und Technik (biat)

Finanzierung

Bundesarbeitsgemeinschaft Arbeit e.V., Berlin


Equal Second Chance

Equal

Im Projekt „Second Chance“ wurden Strukturen und Qualifizierungsmaßnahmen entwickelt, um die Marktposition des 3. Sektors in den Branchen Gebrauchtwarenhandel und Abfallwirtschaft zu stärken und dadurch die Beschäftigungsperspektiven der dort Beschäftigten zu verbessern.

Stichworte

Gebrauchtwarenhandel, Abfallwirtschaft

Beschreibung

Mit Hilfe einer überregionalen Entwicklungspartnerschaft, deren Partner aus dem Gebrauchtwarenhandel und der Abfallwirtschaft kommen, sollen Sozialbetriebe und KMU dieser Branchen in Form von Einkaufsgenossen-schaften bzw. Anbieterverbünden vernetzt werden. Ziel ist die Stärkung der Marktposition des 3. Sektors und die Verbesserung der Beschäftigungsperspektiven der  betroffenen Benachteiligten.

Zielgruppe

An- und Ungelernte, Berufsrückkehrerinnen, Langzeit-arbeitslose, Sozialhilfeempfänger, MigrantInnen und ältere ArbeitnehmerInnen über 50 Jahre

Forschungsschwerpunkte/Projektziele

Das Ziel der Evaluation ist eine erfolgreiche Unterstützung bei der Projektzielerreichung mittels einer Prozessevaluation. Durch ein kontinuierliches Monitoring-System mit Feedbackfunktion soll die EP dabei unterstützt werden, ihre einzelnen Maßnahmen selbst zu bewerten, zu reflektieren und neu auszurichten. Die hierdurch bezweckte ziel- und ergebnisorientierte Projektsteuerung soll zu einer stetigen Ergebnisoptimierung der Ziele beitragen. Hierfür werden vier Instrumente eingesetzt:

  • RADAR-Projektberichte - zur kontinuierlichen Verbesserung der Prozesse, als Feedback zur Klärung eines Veränderungsbedarfs und als Initiative zur Selbstevaluation
  • Fragebogenerhebungen – zur Ergebnisaufbereitung für die EP
  • Entwicklung von Innovationsprofilen (Profile: Maßnahme, Qualifizierung, Prozesse) – um Selbst-einschätzungen und Fremdeinschätzungen gegen-überzustellen
  • Experteninterview und Fallstudien – um einen tieferen Einblick in Problemlagen und Wirkungs-zusammenhänge zu bekommen sowie als Grundlage für Verbesserungsvorschläge

Innovation

Anstelle der üblichen Evaluationsverfahren wird eine Prozessevaluation eingesetzt, die zu einer kontinuierlichen Optimierung des Projektverlaufes beitragen kann. Durch ein kontinuierliches Überwachungssystem der Aktivitäten in den einzelnen Teilprojekten und einer daran anknüpfenden Feedbackfunktion soll eine gewisse Nachhaltigkeit bereits erreichter Teilziele erwirkt, Ergebnisse und Aktivitäten in den Teilprojekten transparent gemacht sowie die EP zur Selbstevaluation angeregt werden.