Verantwortlich

Prof. Dr. Dr. h. c. Georg Spöttl, M.A.

Tel.:
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Steinbeis-Transferzentrum InnoVET

Laufzeit

01.11.2000 - 30.04.2001

Projektmitglieder

Dipl.-Ing. Lars Windelband

Dipl.-Berufspäd. Dipl.-Ing. Claus Holm

Institution der EUF

Berufsbildungsinstitut Arbeit und Technik (biat)

Finanzierung

Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF)


Ermittlung von Qualifikationsanforderungen für Dienstleistungen des produzierenden Gewerbes am Beispiel der Metallbranche

BIBB - Forschungsprojekt 4.2010

Ermittlung von Qualifikationsanforderungen für Dienstleistungen des produzierenden Gewerbes am Beispiel der Metallbranche

Stichworte

Qualifikationen, Dienstleistung, Metallbranche

Beschreibung

Das Forschungsprojekt will die Bedeutung der Dienstleistungstätigkeiten im Fertigungsbereich untersuchen und neue Qualifikationsanforderungen in Richtung "Dienstleistungskompetenz" ermitteln. Dazu werden 40 Fallstudien in verschiedenen Metallbetrieben durchgeführt. 20 vom Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) und 20 vom Berufsbildungsinstitut Arbeit und Technik (biat).

Zielgruppe

Facharbeiter im produktionsnahen Bereich der Metallbranche.

Forschungsschwerpunkte

Ziel des Projektes ist es, die neuen Aufgabenfelder (Dienstleistungen) für gewerblich-technische Fachkräfte des dualen Systems in der Fertigung des produzierenden Gewerbes in KMU der Metallbranche zu untersuchen und aufzuzeigen, welche Qualifikationsbündel sich abzeichnen.

Im Projekt werden folgende Ziele verfolgt:

  • Ist-Analyse von Tätigkeitsanforderungen und Arbeitsanforderungen in der Fertigung, die die neuen Dienstleistungstätigkeiten bestimmen.
  • Ist-Analyse der bereits bestehenden Qualifikationsprofile der in diesem Bereich Tätigen (An- und Ungelernte, Facharbeiter, Meister, Techniker, Fachschul- und Fachhochschulabsolventen).
  • Identifizierung von veränderten Qualifikationsanforderungen in Bezug auf die Fragestellungen des Forschungsprojekts.
  • Abgleich der ermittelten Qualifikationsanforderungen mit vorhandenen Aus- und Fortbildungsprofilen.
  • Identifizierung von Qualifizierungserfordernissen (Aus- und/oder Weiterbildung) in Richtung der Erweiterung des gewerblich-technischen Berufsprofils um eine Dienstleistungskomponente (d.h. berufsübergreifende Dienstleistungskompetenzen).
  • Identifizierung von Zusatzqualifikationen für Facharbeiter, ggf. Identifizierung von eigenständigen Qualifikationsprofilen.

Innovation

Innerhalb der produzierenden Industrie wird die Grenze zwischen Produktion und Dienstleistung fließender. In produzierende Tätigkeiten werden vor- und nachgelagerte Aufgaben, die Dienstleistungscharakter haben, integriert. Dadurch werden die produzierenden Tätigkeiten aufgewertet.

Dieses zunehmende komplementäre Verhältnis stellt neue Anforderungen an die Mitarbeiter und muss daher auch Konsequenzen für deren Qualifizierung haben.

Das zu entwickelnde Qualifikationsprofil aus den neuen Anforderungen heraus soll dazu beitragen, die Lücke zwischen benötigter und angebotener Qualifizierung zu verkleinern.

Ergebnis

Modernisierung bestehender Berufsbilder unter Dienstleistungsaspekten und Entwicklung von Qualifikationsprofilen für die Aus- und Weiterbildung.