Projekte Fahrzeugtechnik & Metalltechnik

Ausbildungslotsen in allgemeinbildenden Schulen in der Region Hannover

Ausbildungslotsen

Begleitung von Schülerinnen und Schülern in allgemeinbildenden Schulen beim Übergang in die Berufsausbildung

Laufzeit: 01.04.2015 - 31.03.2017

Verantwortlich: Reiner Schlausch, Beate von Scheven

Selbstgesteuerte Kompetenzerfassung in der Ausbildung bei der Deutschen Telekom AG

Telekom-SelbstKom

Untersuchung der beruflichen Kompetenzen von Facharbeiterinnen und Facharbeitern und Entwicklung einer Kompetenzmatrix zur selbstgesteuerten Kompetenzerfassung und Steuerung der Ausbildung bei der Deutschen Telekom AG.

Laufzeit: 01.10.2010

Verantwortlich: Torben Karges

Entwicklung und Herstellung eines Lernspiels „Labyrinth“ (Abgeschlossen)

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Mit dem Förderprogramm „lüttIng.“ sollen Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe I Einblicke in den Ingenieurberuf und in die gewerblich-technischen Berufe erhalten. Im Projekt „Labyrinth“ wird von Schülerinnen und Schülern ein Lernspiel entwickelt und protypisch realisiert, an dem mindestens sechs Schülerinnen und Schüler spielend lernen können. Die Spielidee besteht darin, dass eine Kugel durch gemeinsames Bewegen einer kardanisch gelagerten Spielplatte vom Start zum Ziel befördert wird. In das Labyrinth werden ca. zehn Barrieren integriert. Zum Öffnen der Barrièren müssen Fragen aus unterschiedlichen Wissensgebieten korrekt beantwortet werden. Die Fragen werden aus einer Software generiert werden. Bei einer richtigen Antwort wird die Barriere durch das Programm geöffnet, bei einer falschen Antwort wird eine neue Frage generiert werden. Das Projekt wird im Wahlpflichtunterricht – Technik und im Wahlpflichtkurs – Informations- und Kommunikationstechnik an der Gemeinschaftsschule realisiert.

Laufzeit: 01.08.2013 - 31.07.2014

Verantwortlich: Reiner Schlausch

ZDK-Fachkräfteprognose 2020. Prognose des Fachkräftebedarfs und des Bedarfs an Berufsausbildung im Kfz-Gewerbe (Abgeschlossen)

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Gegenstand des Forschungsprojektes ist die Untersuchung des Fachkräftebedarfs im Kfz-Gewerbe im laufenden Jahrzehnt mit einer prognostischen Komponente. Dabei sollten im Sinne eines Forschungs-Delphi ein mehrperspektivisches und mehrstufiges Vorgehen im Mittelpunkt stehen, um folgende Fragestellungen zu bearbeiten:

1. Mit welcher Fachkräftesituation im Autohaus ist im Jahr 2020 zu rechnen?
(Abschätzung des Gesamtbedarfs)
2. Welche Servicekonzepte werden dominieren?
3. Welche Aufgabenzuschnitte werden gewerbliche und kaufmännische Mitarbeiter/-innen erfüllen müssen? (Welcher Bedarf für welche Arbeitsschwerpunkte?)
4. Wie entwickelt sich die Technik und welche Kompetenzen sind zu deren Beherrschung vonnöten?
5. Welche neuen gewerblichen oder kaufmännischen Funktionen wird es 2020 zu erfüllen geben (z. B. im Hinblick auf Elektromobilität und andere Antriebskonzepte oder erweiterte Internetlösungen im kaufmännischen Feld)?
6. Wie wird die Arbeitsorganisation gestaltet sein (Allrounder- vs. arbeitsteilige Organisation), und welche Fachkräfte sind dafür erforderlich?
7. Wie wird sich die Situation mit den Nachwuchskräften entwickeln?
8. Mit welchen besonderen Arbeitsbelastungen ist zu rechnen?

Mittels einer Online-Befragung bei einer Auswahl von 335 Betrieben in allen 16 Bundesländern mit Hilfe eines standardisierten Fragebogens, mit Hilfe von Telefoninterviews bei ausgewählten Experten sowie unter Verwendung standardisierter Leitfäden für Einzelgespräche mit einzelnen Sektorexperten und eines Feedback-Workshop mit Sektorvertretern wurden wesentliche Entwicklungslinien herausgearbeitet, die Einfluss auf den Fachkräftebedarf und die dafür notwendige Qualifizierung in Aus- und Weiterbildung haben.

Laufzeit: 01.04.2012 - 30.04.2013

Verantwortlich: Matthias Becker

Untersuchungen und Konzeption zu einem „Centre of Excellence for Training in Automotive Service and Repair (National Automotive College – NAC)“ im Sultanat Oman (Abgeschlossen)

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Gegenstand des Projektes ist eine Machbarkeitsstudie zur Einführung eines Kfz-Service-Berufsbildungszentrums für die Qualifizierung von jungen Omanis. Hintergrund ist, dass es für gewerbliche Tätigkeitsbereiche wie den Kfz-Service kaum systematische Ausbildungsmöglichkeiten gibt und stattdessen nahezu zu 100 % Immigranten im Arbeitsmarkt zu finden sind. Es sollten daher die arbeits- und qualifikationsbezogenen Bedarfe der Werkstätten, die Voraussetzungen in den bestehenden Bildungssystemen und die wirtschafts- wie bildungspolitischen Rahmenbedingungen für die Etablierung einer Berufsausbildungsstruktur untersucht und Empfehlungen für den Aufbau eines Centre of Excellende for Training in Automotove Service gegeben werden.

Laufzeit: 01.01.2012 - 31.12.2012

Verantwortlich: Matthias Becker

Wissenschaftliche Begleitung des Neuordnungsverfahrens zum Kfz-Mechatroniker/zur Kfz-Mechatronikerin (BIBB) (Abgeschlossen)

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Die Neuordnung des Ausbildungsberufs „Kfz-Mechatroniker/-in“ wurde in den Jahren 2012 und 2013 auf Bitte der Sozialpartner und mit Einladung des BIBB wissenschaftlich beraten und begleitet. Erfahrungen und Ergebnisse aus Forschungsprojekten zum Kfz-Service wurden genutzt, um die Sachverständigen des Bundes und die Mitglieder des Rahmenlehrplanausschusses bei der Gestaltung der Ordnungsmittel zu unterstützen. Im Ergebnis konnte ein arbeitsprozessbezogenes Spiralcurriculum für den Rahmenlehrplan und eine auf die beruflichen Handlungsfelder im Kfz-Service ausgerichtete Ausbildungsordnung entwickelt werden, die im neu geordneten Beruf im Jahr 2013 in Kraft treten.

Laufzeit: 01.01.2012 - 31.12.2013

Verantwortlich: Matthias Becker

Qualifizierungsinitiativen für die Elektromobilität im Kfz-Sektor (Quele) (Abgeschlossen)

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Zielsetzung des Projekts ist die systematische Analyse und Darstellung des aktuellen Stands der Qualifizierungsangebote für die Elektromobilität im Kfz-Sektor.
Die starke Diversifizierung und Ausrichtungsvielfalt derzeitiger Projekte, die sich (auch) mit Qualifizierungsfragen befassen, haben zur Folge, dass Qualifizierungsinitiativen und konkrete Qualifizierungsangebote entstehen, ohne dass Qualifikationsbedarfe systematisch ermittelt wurden. Qualifikationsbedarfe werden eher aus der Perspektive von Interessensvertretungen und der Technologieentwicklung heraus definiert. Diese Situation gibt Anlass, eine Untersuchung des entstehenden Qualifikationsangebotes im Sinne eines „Screenings“ durchzuführen und eine Untersuchung des Qualifikationsbedarfes auf der Seite der Nachfrager vorzubereiten.

Zentrale Forschungsfragen sind u. a.
• Welche Akteure bieten Qualifizierungsangebote für die Elektromobilität an? Wie werden diese Angebote angenommen?
• Welche Konzeptionen und welche Inhalte dominieren bei den derzeitigen Angeboten?
• Welche Rolle spielen die derzeitigen Arbeitsanforderungen im Kfz-Handwerk und in der Fahrzeugproduktion für die Konzeption von Qualifizierungsangeboten?
• Für welche Zielgruppen werden Qualifizierungsangebote erarbeitet?
• Welche Rolle spielen Arbeitsschutz und berufsgenossenschaftliche Vorschriften für die Konzeptionen von Qualifizierungsangeboten? Welche Ausstattungs- und Medienkonzepte werden für Qualifizierungsmaßnahmen für die Elektromobilität eingesetzt?
• Welche Entwicklungen sind bei Qualifizierungsinitiativen erkennbar, und welchen Einfluss haben die derzeitigen Entwicklungen auf Berufsstrukturen und das institutionalisierte Erstausbildungs und Weiterbildungssystem?

Die Untersuchung ist als desktop-study kombiniert mit einer Befragung zur Angebotsstruktur angelegt. Zentrales Ergebnis der Untersuchung ist, dass derzeit ein Angebotsmarkt entsteht, der den Kfz-Sektor mit Qualifizierungsangeboten versorgt, ohne dass zuvor Qualifikationsbedarfe systematisch ermittelt worden wären. Im Zentrum aller Konzepte steht die Sicherstellung der Arbeitssicherheit im Umgang mit der Hochvolttechnik auf der Grundlage der berufsgenossenschaftlichen Informationsschrift "Qualifizierung für Arbeiten an Fahrzeugen mit Hochvoltsystemen" (BGI/GUV-I 8686).

Laufzeit: 01.12.2011 - 30.05.2012

Verantwortlich: Matthias Becker

Kollaboratives Diagnosenetzwerk für die Kfz-Servicearbeit (Abgeschlossen)

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KODIN-Kfz

Im Projekt KODIN-Kfz wird gemeinsam mit verschiedenen Partnern (Lux Impuls, Universität Bremen, Kfz-Innung Hamburg, Volkswagen Service Deutschland) ein System zur Optimierung der Kfz-Diagnose und zum Lernen im Arbeitsprozess in Kfz-Werkstätten (kurz: KODIN-Kfz) entwickelt und erprobt. Ziel von KODIN-Kfz ist es, das Know-How der Fachkräfte in den Kfz-Werkstätten zusammen zu bringen, um so komplexe Fehler in fahrzeugtechnischen Systemen zielgerichteter als bisher bewältigen zu können.

Laufzeit: 01.07.2011 - 30.06.2014

Verantwortlich: Matthias Becker, Torben Karges

Transfer of Innovation into the area of foreign trade (TRIFT) (Abgeschlossen)

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Das Projekt TRIFT soll die beruflichen Kompetenzen für Berufsinhaber/-innen im Bereich des Außenhandels in einer Kompetenzmatrix transparent machen, sodass unterschiedliche Kompetenzentwicklungsstufen sichtbar und für die Unterstützung gegenseitiger Anerkennungsprozesse genutzt werden können.
Zur Entwicklung der Kompetenzmatrix wurden Expertenworkshops durchgeführt, in denen die Kompetenzanforderungen in einem moderierten Verfahren erfasst und strukturiert wurden. Die unterschiedlichen Kompetenzniveaus werden durch kommunikative Validierung ebenfalls in Workshops durch Einschätzungen von Experten aus dem Feld des Außenhandels bestimmt. Eine besondere Herausforderung ist durch die Heterogenität der beruflichen Strukturen in den Partnerländern die Zusammensetzung des Workshops mit geeigneten Experten und die Fokussierung der Moderation in den Expertenworkshops auf die Herausforderungen in den Arbeitsprozessen im Außenhandel.
Das Tätigkeitsspektrum von Personen, die im Bereich des Außenhandels auf einem Niveau der Erstausbildung und nicht-akademischen Weiterbildung arbeiten, konnte in den Workshops und durch eine Analyse der Klassifikationssysteme ISCO, ESCO und ISCED diskursiv validiert und in beruflichen Handlungsfeldern fokussiert werden. Die Kompetenzmatrix für die Abbildung der Kompetenzen und der Kompetenzentwicklung von Fachkräften im Außenhandel ist über die TRIFT-Projektwebsite zugänglich (http://www.trift.eu/results.html).

Laufzeit: 01.10.2010 - 30.09.2012

Verantwortlich: Matthias Becker

Umsetzung des Konzepts zur Gestaltung kompetenzbasierter Ausbildungsordnungen im Beruf Werkzeugmechaniker/-in (Abgeschlossen)

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Insbesondere durch die Bestrebungen, einen gemeinsamen Bildungs- und Beschäftigungsraum in Europa zu schaffen, wurde in den letzten Jahren die kompetenzorientierte Gestaltung der Berufsbildung in Deutschland intensiv diskutiert. Dabei wird Kompetenzorientierung zunehmend zu einem Leitgedanken – sei es durch die Festlegung auf berufliche Handlungsfähigkeit als Leitziel der Berufsausbildung im novellierten Berufsbildungsgesetz (BBiG) oder durch die Entwicklung des Deutschen Qualifikationsrahmens (DQR). Vor diesem Hintergrund ist ein bedeutender und wesentlicher Schritt zur Weiterentwicklung des Dualen Systems in Richtung Kompetenzorientierung die kompetenzbasierte Gestaltung von Curricula.
Ziel des Projektes, das im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung durchgeführt wird, ist es, das „Konzept zur Gestaltung kompetenzbasierter Ausbildungsordnungen“ in zwei Berufen exemplarisch zu erproben und sowohl eine Rückmeldung zur Praxistauglichkeit des Konzepts als auch zu Inhalt und Struktur kompetenzbasierter Ausbildungsordnungen zu erhalten.
Das vom BMBF in Auftrag gegebene und geförderte Projekt „Umsetzung des Konzepts zur Gestaltung kompetenzbasierter Ausbildungsordnungen in zwei ausgewählten Berufen“ hat zum Ziel, das in einem BIBB-Forschungsprojekt entwickelte „Konzept zur Gestaltung kompetenzbasierter Ausbildungsordnungen“ in zwei bereits bestehenden Berufsbildern – Werkzeugmechaniker/-in und Kaufmann/-frau für Versicherungen und Finanzen, Fachrichtung Versicherung – umzusetzen. In beiden Umsetzungsverfahren sollten sowohl das Konzept erprobt als auch zwei kompetenzbasierte Verordnungsentwürfe als Grundlage für die bildungspolitische Diskussion entwickelt werden.
Als sogenannter Berufeexperte für den Beruf „Werkzeugmechaniker/-in“ wurde an der Erarbeitung eines kompetenzbasierten Verordnungsentwurfes für diesen Beruf gemeinsam mit weiteren Experten der Sozialpartner und des BIBB mitgewirkt.

Laufzeit: 01.04.2010 - 31.01.2011

Verantwortlich: Reiner Schlausch