Verantwortlich

Prof. Dr. Matthias Becker

Tel.:
+49 511 76217215
becker-TextEinschliesslichBindestricheBitteEntfernen-@ibm.uni-hannover.de
Institut für Berufswissenschaften der Metalltechnik

Laufzeit

01.10.2010 - 30.09.2012

Webseite

http://www.trift.eu

Projektpartner*innen

  • Chamber of Commerce and Industry Gabrovo, Bulgarien
  • Burgårdens Utbildningscentrum, Gothenburg, Sweden
  • Saint Louis - Sainte Barbe, St. Etienne, Frankreich
  • The Manchester College, Manchester, Großbritannien
  • Universität zu Köln, Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Fakultät, Institut für Berufs-, Wirt-schafts- und Sozialpädagogik

Projektkoordination

EU-Geschäftsstelle der Bezirksregierung Köln

Institution der EUF

Berufsbildungsinstitut Arbeit und Technik (biat)

Finanzierung

Leonardo-Da-Vinci Innovationstransfer

Dieses Projekt wurde mit Unterstützung der Europäischen Kommission finanziert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung (Mitteilung) trägt allein der Verfasser; die Kommission haftet nicht für die weitere Verwendung der darin enthaltenen Angaben.


Transfer of Innovation into the area of foreign trade

TRIFT

Identifizierung beruflicher Kompetenzen von Fachkräften im Außenhandel und Entwicklung einer Kompetenzmatrix nach dem VQTS-Modell

Stichworte

Kompetenzmatrix, Groß- und Außenhandel

Beschreibung

Das Projekt TRIFT soll die beruflichen Kompetenzen für Berufsinhaber im Bereich des Außenhandels in einer Kompetenzmatrix transparent machen, so dass unterschiedliche Kompetenzentwicklungsstufen sichtbar und für die Unterstützung gegenseitiger Anerkennungsprozesse genutzt werden können. Auf der Basis der TRIFT-Kompetenzmatrix sollen Kompetenzprofile für die Berufsausbildungsmaßnahmen der Partnerländer erstellt werden, um den Austausch und die Mobilität von Auszubildenden zu erleichtern. Der Kompetenzzuwachs der Auszubildenden wird durch neu entwickelte outcome-orientierte Prüfungsmethoden erfasst und die Auszubildenden sollen im Rahmen von Mobilitätsprojekten für im Ausland erworbene Kompetenzen ein Zertifikat erhalten. Das Projekt soll so auch einen Beitrag zum Europäischen Leistungspunktesystem in der Berufsbildung ECVET leisten.

Forschungsfragen

Die Berufsausbildung für den Außenhandel ist in Europa sehr heterogen strukturiert. Dies betrifft die Institutionalisierung, die von rein schulischer Ausbildung über das duale System bis hin zur Hochschulbildung reicht und die curricularen Strukturen wie Ausbildungstraditionen (Fächer und Praxisbezug). Es soll daher untersucht werden, ob mit Hilfe von Praxis-Experten die Entwicklung einer Kompetenzmatrix gelingt, mit der die beruflichen Kompetenzanforderungen für den Außenhandel so erfasst werden können, dass diese zur Grundlage für die Orientierung in Ausbildungsprozessen genutzt werden kann. Zudem soll der Entwicklungsstand eines Auszubildenden in der Kompetenzmatrix abgebildet werden können, ohne dazu auf nationale Kompetenzdarstellungen zurückgreifen zu müssen.

Forschungsdesign

Zur Entwicklung der Kompetenzmatrix werden Expertenworkshops durchgeführt, in denen die Kompetenzanforderungen in einem moderierten Verfahren erfasst und strukturiert werden. Die unterschiedlichen Kompetenzniveaus werden durch kommunikative Validierung ebenfalls in Workshops durch Einschätzungen von Experten aus dem Feld des Außenhandels bestimmt. Eine besondere Herausforderung ist durch die Heterogenität der beruflichen Strukturen in den Partnerländern die Zusammensetzung des Workshops mit geeigneten Experten und die Fokussierung der Moderation in den Expertenworkshops auf die Herausforderungen in den Arbeitsprozessen im Außenhandel. Das Workshop-Konzept besteht aus einer einführenden Phase zur Klärung zentraler Begrifflichkeiten und Zielsetzungen, einer Phase zur Darstellung der eigenen Karrierewege, um die Experten für die Reflexion über die eigene Kompetenzentwicklung zu sensibilisieren und mehreren Moderationsphasen zur Bestimmung zentraler beruflicher Aufgabenstellungen und der zugehörigen Kompetenzanforderungen.

Ergebnis

Das Tätigkeitsspektrum von Personen, die im Bereich des Außenhandels auf einem Niveau der Erstausbildung und nicht akademischen Weiterbildung arbeiten, konnte in den Workshops und durch eine Analyse der Klassifikationssysteme ISCO, ESCO und ISCED diskursiv validiert und in beruflichen Handlungsfeldern fokussiert werden.