Verantwortlich

Prof. Dr. Matthias Becker

Tel.:
+49 511 76217215
becker-TextEinschliesslichBindestricheBitteEntfernen-@ibm.uni-hannover.de
Institut für Berufswissenschaften der Metalltechnik

Laufzeit

01.06.2005 - 30.06.2007

Projektkoordination

Universität Bremen, Institut Technik und Bildung (ITB)

Institution der EUF

Berufsbildungsinstitut Arbeit und Technik (biat)

Finanzierung

Finanziert durch das Ministerium für Wirtschaft und Arbeit des Landes Nordrhein Westfalen (seit dem Regierungswechsel: Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales).


Kfz-Servicemechaniker (Phase I)

Das Forschungsprojekt untersucht den Erfolg der seit 1. August 2004 in Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein zur Erprobung eingeführten zweijährigen Berufsausbildung zum Kfz-Servicemechaniker.

Stichworte

Kfz-Servicemechaniker, Zweijährige Ausbildung, Verbleibsuntersuchung

Beschreibung

Das Forschungsprojekt untersucht den Erfolg der seit 1. August 2004 in Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein zur Erprobung eingeführten zweijährigen Berufsausbildung zum Kfz-Servicemechaniker.

Zielgruppe

Auszubildende zum Kfz-Servicemechaniker, Ausbildungsbetriebe, Berufskollegs/Berufsschulen, Sozialpartner, Kammern

Forschungsschwerpunkte

Es wird untersucht, ob die zweijährige Ausbildung zum Kfz-Servicemechaniker die mit der Einführung angestrebten Ziele erfüllt. Im Einzelnen lassen sich folgende Untersuchungsfragen formulieren: 

  •  Werden durch die Einführung des zweijährigen Ausbildungsberufes Kfz-Servicemechaniker Jugendliche erreicht, die aufgrund ihres Schulabschlusses keinen Zugang zu einem 3 1/2-jährigen Ausbildungsplatz als Kfz-Mechatroniker haben?
  • Werden die in der Praxis geforderten fachlichen Anforderungen an den Kfz-Servicemechaniker erfüllt?
  • Sind die Jugendlichen in die Berufskollegs integriert, auch dann wenn keine eigene Klassenstärke erreicht wird? 
  • Werden von den Betrieben zusätzlich zu den vorhandenen Ausbildungsstellen im Kfz-Bereich weitere 2-jährige Stellen geschaffen?

Weiterhin soll untersucht werden, ob und welche Instrumente ggf. für eine erfolgreiche Integration der zweijährigen Auszubildenden in die Berufskollegs notwendig sind.

Innovation

Das Projekt macht erstmals eine Einschätzung der Konsequenzen von zweijährigen Berufsausbildungen in Deutschland auf empirischer Basis möglich.

Methodik

Zur Beantwortung der Fragestellung werden neben einer schriftlichen Vollerhebung in Nordrhein Westfalen und Schleswig Holstein mehrere Fallstudien erstellt, die die relevanten Akteure und Wissensträger in Berufskollegs, Ausbildungsbetrieben sowie bei Kammern und den Sozialpartnern einbeziehen. Dabei kommen sowohl standardisierte Fragebögen als auch teilstandardisierte Leitfadeninterviews zum Einsatz. Zur Bestimmung der Eingangskompetenzen der Auszubildenden wird der Einsatz eignungsdiagnostischer Testverfahren erwogen.

Ergebnis

Veröffentlichungen

  • Musekamp, F. (2007). Der Kfz-Servicemechaniker: Verkürzte Ausbildung als Weg aus der Benachteiligung? Hintergrund, Forschungsdesign und erste Ergebnisse einer Evaluation. In: Münk, Dieter; van Buer, Jürgen; Breuer, Klaus; Deißinger, Thomas (Hrsg.): Hundert Jahre kaufmännische Ausbildung in Berlin. Opladen u.a.: Verlag Barbara Budrich, S. 224–234.
  • Musekamp, F.; Haasler, B. (2007). Zwischen Facharbeit und Sozialpolitik. Zwischenergebnisse der Evaluation des neuen Einfachberufes Kfz-Servicemechaniker für die Zielgruppe benachteiligter Jugendlicher. In: Spöttl, Georg; Kaune, Peter; Rützel, Josef (Hrsg.): Berufliche Bildung – Innovation – Soziale Integration. 14. Hochschultage Berufliche Bildung 2006. Dokumentation der 50 Einzelveranstaltungen. Bielefeld: Bertelsmann, S. 42–55.
  • Musekamp, F.; Becker, M. (2008). Ein zweijähriger Ausbildungsberuf zwischen Integrationsanspruch und Qualifikationsbedarf Ergebnisse aus der Evaluation des Ausbildungsberufes Kfz-Servicemechaniker. In: Berufsbildung in Wissenschaft und Praxis, H. 5, S. 43–47.

Kurzbericht...

Datum:
27.02.2017

Datei:
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