IntAGt

"Integration von präventivem Arbeits- und Gesundheitsschutz in Aus- und Fortbildungsberufe der Industrie 4.0 (IntAGt)"

Im Rahmen des Verbundprojekts IntAGt soll untersucht werden, inwiefern sich die zunehmende Digitalisierung der Arbeitswelt auf die Gesundheit der Beschäftigten auswirkt. Ein besonderer Fokus des Projektvorhabens liegt auf den bisher nur wenig untersuchten Auswirkungen auf die psychische Gesundheit. Im Zuge des Projektes werden Konzepte für präventiven Arbeits- und Gesundheitsschutz im Zusammenhang der Industrie 4.0 erarbeitet.

Ziel des Projekts ist es, Maßnahmen zur Förderung von gesunder und lernförderlicher Arbeit unter den Bedingungen der Industrie 4.0 zu entwickeln und umzusetzen.

Partner des Verbundprojekts sind neben der Europa-Universität Flensburg die Universität Bremen, IG Metall, die Betriebe Elster GmbH und ArcelorMittal Bremen. Mit der Trägerschaft des Projekts ist das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) betraut.

Laufzeit: 07/2016 - 06/2019

Finanzierung: Drittmittel

Projektleitung: Prof. Dr. Marianne Resch

Projektmitarbeiterinnen: Véronique Slomski, Nergihan Usta

Kita-Projekt

Arbeitsaufgaben und -strukturen von pädagogischen Fachkräften in Kindertageseinrichtungen

In diesem Projekt soll untersucht werden, ob und wie pädagogische Fachkräfte in Kindertageseinrichtungen (Kitas) die im Bildungsprogramm von Schleswig-Holstein formulierten Anforderungen (als gesellschaftlicher "Auftrag") in der Praxis aufgreifen und umsetzen. Mit Hilfe eines zu entwickelnden Arbeitsanalyseverfahrens sollen pädagogische Fachkräfte in Kitas bei ihrer Arbeit beobachtet und befragt werden. Zentrales Ziel des Projektes ist es, strukturelle Bedingungen (Strukturqualität) zu identifizieren, die für eine Umsetzung der Anforderungen förderlich oder hinderlich sind. Hiermit wird eine Forschungslücke gefüllt, da – wenn überhaupt – nur Selbsteinschätzungen im Rahmen von Befragungen vorliegen, die gerade in diesem Feld starker sozialer Erwünschtheit unterliegen.

Laufzeit: 05/2015 - 04/2019

Finanzierung: Hochschulmittel

Projektleitung: Prof. Dr. Heiner Dunckel

Projektmitarbeiterinnen: Dr. Claudia Richter

Arbeitsmotivation und Kultur

Arbeitsmotivation und Kultur

Das Promotionsprojekt untersucht, ob ähnlich sozialisierte Gruppen von Menschen vergleichbare Arbeitsmotive herausbilden. Die zugrundeliegende Arbeitshypothese postuliert, dass Personen mit ähnlichen Werten und Normen weltweit ähnliche Arbeitsbedingungen attraktiv finden werden. Eine Bestätigung dieser Hypothese könnte, nach weiterer Forschung und Entwicklung passender Instrumente, bei der Zusammenstellung internationaler Arbeitsteams oder der Frage nach der persönlichen Eignung für z.B. Auslandsaufenthalte von großer Hilfe sein.

Mittels onlinebasierter Tests wurden 2014 und 2015 bereits quantitative Untersuchungen bei Studierenden verschiedener Nationalität durchgeführt. Zusätzlich wurde 2015 ein Kontrolltest an zwei deutschen Gesamtschulen abgeschlossen.

Die bisherigen Ergebnisse bestätigen, dass Menschen mit ähnlichen sozialen Hintergründen sich bezüglich ihrer Arbeitsmotive eher ähneln, als Menschen die bezüglich ihrer Herkunft zu sich unterscheidenden Lebenswelten gezählt werden können.

Derzeit führen Studierende der Europa-Universität Flensburg Erhebungen an neun verschiedenen Universitäten außerhalb Deutschlands durch. Ziel ist es, Erkenntnisse über die jeweiligen arbeitsmotivationalen Dispositionen von Menschen zu erhalten. Mit der Auswertung der Daten wird im März 2016 begonnen.

Laufzeit: 03/2014

Finanzierung: Hochschulmittel

Verantwortlicher: Dirk Wortmann

Expatriation

Expatriation

In diesem Dissertationsvorhaben wird untersucht, ob und inwieweit sich Menschen, die für eine bestimmte Zeit ins Ausland entsandt werden, sog. Expatriates, im Zeitverlauf in ausgewählten Persönlichkeitseigenschaften verändern.  Die potenzielle Persönlichkeitsentwicklung der Expats kann dabei von der Unterschiedlichkeit der heimatlichen Kultur und der jeweiligen Kultur im Entsendungsland beeinflusst werden.

Ziel dieses Projekts ist es, zu erforschen, ob sich Menschen im Ausland in ihren Persönlichkeitsmerkmalen verändern und ob diese Entwicklung unter dem Einfluss der kulturellen Divergenz zwischen Heimat- und Gastland steht. Die Panelstudie verfolgt die Beleuchtung weiterer Determinanten des Wiedereingliederungsprozesses nach dem Auslandsaufenthalt, welche über die bisher in der Forschung identifizierten und meist auf die äußeren strukturell fokussierten Wirkungsmechanismen hinausgehen.  

Laufzeit:08/2014

Finanzierung: Hochschulmittel

Verantwortliche: Véronique Slomski