Abgeschlossene Projekte

2016 bis 2010

Patientenzufriedenheit

In diesem Projekt wird der Frage nachgegangen, welche objektiv messbaren Gegebenheiten die Zufriedenheit von Patienten im Krankenhaus fördern. Mittels einer onlinebasierten Trenderhebung, der ein Pretest voraus ging, wird ein neues Instrument entwickelt und getestet, dass Krankenhäusern zukünftig bei der Patientenbetreuung und -pflege helfen soll. Erste Ergebnisse weisen darauf hin, dass die Patientenzufriedenheit maßgeblich durch die Dimensionen Kommunikation, Partizipation und Wertschätzung getragen werden.

Aktuell werden abschließende Kontrollerhebungen mittels Papier und Bleistift durchgeführt, um eine mögliche Verzerrung aufgrund der ursprünglichen Erhebungsmethode auszuschließen. Mit einem Abschluss der Untersuchung wird im Juli 2016 gerechnet.

Laufzeit: 08/2014 - 12/2016

Finanzierung: Drittmittel

Projektleitung: Prof. Dr. Heiner Dunckel, Dirk Wortmann

Familienfreundliche Region Rendsburg (FAME)

Kurzbeschreibung: Untersuchung der Vereinbarkeit von Familie/Pflege und Beruf; Identifikation von Handlungsfeldern für eine familienfreundliche Region

Förderung: Stadt Rendsburg

Laufzeit: 06/2012 - 11/2013

Projektleitung: Prof. Dr. Marianne Resch

Mitarbeiter*innen: Dirk Wortmann, Deborah Hohmeyer, Lars Hochmann, Wilhelm Karwatzki, Hanna Nautsch und Susanne Vogel

Ausgangspunkt

Veröffentlichungen des Bundesministeriums für Familie sowie die im Februar unterzeichnete Charta für familienfreundliche Arbeitszeiten belegen den Stellenwert, der dem Thema "Vereinbarkeit" aktuell von politischer Seite zugesprochen wird. Bislang wurde primär die Situation im Beruf thematisiert. Bedingungen und Schwierigkeiten der alltäglichen Lebensführung sind demgegenüber unterbelichtet.

Wenn berufstätige Menschen soziale Verantwortung übernehmen, wie z.B. die Betreuung und Erziehung von Kindern oder die Pflege kranker Angehöriger, dann stellt sie dies vor eine Vielzahl von Problemen. Beruf und Familie bzw. Beruf und Pflege unter den vielzitierten Hut zu bringen, ist keine leichte Aufgabe. Zeitliche und beanspruchungsbezogene Rollenkonflikte[1] treten im Tagesverlauf immer wieder auf und sind täglich aufs Neue zu lösen. Im Feld familienfreundlicher bzw. familienbewusster Personalpolitik[2] dominieren arbeitszeitbezogene Maßnahmen. Vorschläge, die über den Betrieb hinausgehen und die Bewältigung der Aufgaben im Alltag erleichtern, sind demgegenüber unterrepräsentiert.

Mittlerweile gibt es verschiedene Initiativen, die den betrieblichen Ansatz durch regionale Aktionen ergänzen, z.B. die Aktionsplattform beruf-TextEinschliesslichBindestricheBitteEntfernen-@familie.nrw. Der Gedanke einer familienbewussten Region wurde bereits vom Institut Beruf und Familie der Hertiestiftung aufgegriffen und ein Zertifikat familienfreundliche Region vergeben.

Fragestellung des Projektes

Welche Alltagsschwierigkeiten treten für Betroffene auf und wie belastend sind diese?

Ziel des Projekts

Im Projekt FAME soll der regionale Ansatz für die Region Rendsburg nutzbar gemacht werden, um die Vereinbarkeit von Beruf und Familie in der Region Rendsburg zu verbessern. Hierfür sollen Schwierigkeiten und alltägliche Probleme der Vereinbarung von Beruf und Familie in der Region Rendsburg ermittelt werden. Vor diesem Hintergrund werden Vorschläge für regionale Maßnahmen bestimmt und in Kooperation mit regionalen Akteuren ausgearbeitet. Familienbewusste Unternehmensführung wird so ergänzt durch die die Lebensführung betreffenden Aktionen (wie z.B. die Synchronisierung von Arbeits- und Lebenszeiten oder andere familienunterstützende Maßnahmen).

Vorgehen

Das Projekt umfasst drei Phasen: In den ersten beiden Phasen wird mittels Interviews und einer postalischen Befragung ermittelt, in welchen Situationen und Lebenslagen Familien Schwierigkeiten haben, Beruf und die Übernahme sozialer Verantwortung durch Pflege und Betreuung in Einklang zu bringen.

Um die Befragung vorzubereiten, werden zunächst in ausgewählten Haushalts und Familientypen qualitative Interviews durchgeführt.

Phase drei umfasst die Rückkopplung der Ergebnisse in einer Workshopreihe. Im Rahmen dieser Workshopreihe soll ein Maßnahmenkatalog zu den in der Untersuchung ermittelten Problem- und Handlungsfeldern erarbeitet werden. Einzelne Vorhaben werden im Rahmen einer Kooperation mit der Universität Flensburg betreut und evaluiert

Der Abschlussbericht steht hier zum Download bereit.

Ergebnisse

Das Resultat der Untersuchung zeigt einen erheblichen Handlungsbedarf in den untersuchten Themengebieten. Entsprechend wurden Ansatzpunkte für die Entwicklung von Gegenmaßnahmen aufgeführt.

Literatur

[1] vgl. Greenhaus, J. H. & Beutell, N. J. (1985). Sources of conflict between work and family roles. Academy of Management Review, 10, 76-88.

[2]. vgl. Dilger, A., Gerlach, I. & Schneider, H. H. (2007). Betriebliche Familienpolitik - Poten­ziale und Instrumente aus multidisziplinärer Sicht. Wiesbaden: VS Verlag für So­zialwissenschaften.

CommA

Eine empirische Untersuchung gegenseitiger Abhängigkeiten unter besonderer Berücksichtigung von Führungsverhalten.

Durchgeführt im Rahmen der Masterarbeit von Laura Ditzel und Dirk Wortmann. Um die Verbundenheit eines Mitarbeiters mit seinem Unternehmen zu beschreiben, kann der Begriff der Identifikation oder des Commitments herangezogen werden. Beide beschreiben die emotionale Verbundenheit bzw. das psychologische Band zwischen Mitarbeitern und ihrem Unternehmen. Während Identifikation  sich vor allem über die Werte und Normen von Mitarbeitern und Organisationen manifestiert, wirken Faktoren wie die Vielfältigkeit einer Tätigkeit, ein gutes Betriebsklima, etc. auf das Commitment. 
Erwiesen ist hierbei, dass ein hohes Commitment von Mitarbeitern in Form von motiviertem und zuverlässigem Handeln positiv zur Leistungsfähigkeit von Organisationen beiträgt. Wie aber erzeugt und steigert man Commitment? Die Arbeits- und Organisationspsychologie beschäftigt sich u.a. mit Arbeitsbedingungen und ihren Auswirkungen auf die psychische und physische Gesundheit von Mitarbeitern.

Vor diesem Hintergrund soll, im Rahmen einer Masterarbeit, mittels einer empirischen Erhebung untersucht werden,

  • ob ein Zusammenhang zwischen Arbeitsbedingungen und Commitment besteht
  • und ob bestimmte Teilbereiche von Arbeitsbedingungen Commitment stärker beeinflussen als andere.

Externe Langzeitanalyse (ELZA)

Kurzbeschreibung: Evaluation von Mutter-Kind-Kuren

Laufzeit: 04/2011 - 04/2012

Ansprechpartner: Prof. Dr. Marianne Resch

Mitarbeiter: Patricia Ohst, Sara Wichmann, Dirk Wortmann

Ausgangspunkt

Im Projekt ELZA (Externe Langzeitanalyse) wurden, unter der Leitung von Frau Prof. Dr. Marianne Resch, die Effekte von Mutter-Kind-Kuren des ev. Kurzentrums GODE TIED (Büsum) überprüft.

Das Projekt ELZA entstand aus einer Kooperation zwischen dem ev. Kurzentrum GODE TIED und der Universität Flensburg. Es wurde am Fachgebiet Arbeits- und Organisationspsychologie als Studienprojekt mit Studierenden der Universität Flensburg durchgeführt.

Fragestellungen

  1. Haben die Kuren eine kurzfristige Wirkung auf die Gesundheit und das Wohlbefinden der Teilnehmerinnen?
  2. Haben die Kuren eine mittelfristige Wirkung auf Gesundheit und Wohlbefinden?
  3. Werden durch die Kuren Veränderungen im Verhalten initiiert?

Indikatoren

Der Fokus der Evaluationlag auf dem Erschöpfungszustand der Frauen, insbesondere der emotionalen Erschöpfung, die als eine Dimension des Burnout-Syndroms[1] angesehen wird.

Untersuchungsdesign

In zwei Kurgruppen wurden Befragungen vor Kurbeginn und direkt nach Kurende durchgeführt. Eine dritte Erhebung erfolgte postalisch drei Wochen nach Kurende.  
Die Untersuchung wurde an zwei verschiedenen Kurgruppen durchgeführt, um die Replizierbarkeit der Effekte zu überprüfen.

Instrumente

Zur Messung der emotionalen Erschöpfung wurde das BHD-System[2] herangezogen. Als weiterer Gesundheitsindikator wurden psychosomatische Beschwerden mit der Freiburger Beschwerdeliste[3] (FBL) erfasst. Die FBL erhebt Zahl und Häufigkeit psychosomatischer Beschwerden.

Zur Messung der Veränderungen im Verhalten musste ein neuer Fragebogen entwickelt werden. Die Teilnehmerinnen wurden hier aufgefordert für verschiedene Gewohnheiten oder Verhaltensweisen anzugeben, ob sie diese nach der Kur weniger, gleich oft oder öfter ausführen.

Ergebnisse

Die Rücklaufquoten zu den drei Messzeitpunkten lagen in beiden Kurgruppen zwischen 60% und 90% und sind als zufriedenstellend zu bezeichnen.

Die Werte für die emotionale Erschöpfung sind am Ende der Kur deutlich niedriger als zu Kurbeginn. Dieser Effekt zeigte sich in beiden Gruppen und ist statistisch signifikant. Er ist zudem nachhaltig: Drei Wochen nach Kurende sind die Werte der emotionalen Erschöpfung immer noch niedriger, es ist sogar ein weiteres Absinken zu verzeichnen.

Ein ähnliches Bild ergab die Untersuchung der psychosomatischen Beschwerden. Auch hier sank die zu Kurbeginn gemessene Anzahl und Häufigkeit der Beschwerden. Der Rückgang psychosomatischer Beschwerden blieb konstant und ist auch drei Wochen nach Kurende nachzuweisen.

Die Untersuchung des Verhaltens ergab für die Mehrzahl der abgefragten Gewohnheiten deutliche Veränderungen.

Die Ergebnisse der Untersuchung erlauben damit folgende Aussagen:     
Die im ev. Kurzentrum GODE TIED durchgeführten Kuren bewirken bei den Teilnehmerinnen eine kurzfristige Verbesserung ihrer Gesundheit, insbesondere der Erschöpfungswerte und der psychosomatischen Beschwerden. Darüber hinaus werden im Verlaufe der Kur Verhaltensänderungen angeregt, die nach Rückkehr von der Kur auch umgesetzt werden.

Weitere Untersuchungen

Um Langzeiteffekte zu analysieren, wurde eine weitere Untersuchung durchgeführt, in der Erschöpfung und psychosomatische Beschwerden sechs Monate nach Kurende überprüft wurden. In diesem Rahmen wurden auch Wechselwirkungen zwischen Verhaltensänderung und den Gesundheitswerten überprüft.

Die Fragestellungen der abschließenden Untersuchung lauteten:

  1. Haben die Kuren eine langfristige Wirkung auf Gesundheit und Wohlbefinden?
  2. Werden durch die Kuren langfristig Veränderungen im Verhalten initiiert?
  3. Gibt es einen Zusammenhang zwischen Gesundheit/Wohlbefinden und dem Verhalten zu Haus?

Literatur

[1] vgl. Richter, P. & Hacker, W. (2014). Belastung und Beanspruchung. Stress, Ermüdung und Burnout im Arbeitsleben. 4. Auflage. Asanger R. Verlag.

[2] vgl. Hacker, W. & Reinhold, S. (1999). Beanspruchungserfassung bei Humandienstleistungen.

[3] vgl. Fahrenberg, J. (1994). Die Freiburger Beschwerdeliste.

Gestaltung altersgerechter Arbeitsbedingungen in Krankenhaus und Altenheim (GAbi)

Kurzbeschreibung: Gestaltung altersgerechter Arbeitbedingungen in Krankenhaus und Altenheim

Förderung: Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BauA), Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS)

Laufzeit: 10/2006 bis 05/2010

Projektleitung: Prof. Dr. Marianne Resch; Prof. Dr. Heiner Dunckel

Mitarbeiter: Alexandra Diendorf, Benjamin Haase, Andrea Kampen, Lea Maikämper, Ines Pfefferkorn, Thomas Stepan, Tobias Thier

Der Abschlussbericht steht hier zum Download bereit.

Ausgangspunkt

Im Zuge der demographischen Entwicklung ist der Wandel der Leistungsfähigkeit älterer Arbeitnehmer zunehmend in den Blick geraten. Hiermit verbunden wird häufig die Frage von "altersgerechter Arbeitsbedingungen" diskutiert.
Besonders problematisch wirkt sich der demographische Wandel in Arbeitsbreichen wie Krankenhaus und Altenheim aus, da hier nicht nur die Beschäftigung selbst, sondern auch die versorgenden Personen immer älter werden.
In Kooperation mit der Ev.-Luth. Diakonissenanstalt zu Flensburg (Diako) wird das Projekt in drei Schritten verlaufen. In dem ersten Schritt findet eine ausführliche Bestandsaufnahme der vorhandenen Arbeitsbedingungen in der Diako statt.
In dem zweiten Schritt werden Workshops durchgeführt, in denen die Beschäftigten zur Schaffung altersgerechter Arbeitsbedingungen befähigt und damit an der Gestaltung ihrer eigenen Arbeitsbedingungen nachhaltig beteiligt werden. Dem schließt sich die begleitende Präzisierung und Umsetzung der in diesem Rahmen entwickelten Maßnahmen an.

Ziele

Eine Zielsetzung des Projekts Gabi ist es, mithilfe des Konzeptes der Qualifizierenden Arbeitsgestaltung eine Verbesserung der Arbeitsbedingungen älterer Mitarbeiter (55+) in der Diako zu bewirken. Darüber hinaus sollen die Projektergebnisse in Form eines Praxisleitfaden sowie eines E-Learning-Tools als konkrete Handlungsanleitung für die Anwendung in anderen Krankenhäusern und Altenheimen aufbereitet werden. 
Kurz zusammengefasst sollen praktikable und wirksame Wege zur Förderung und Erhaltung der Gesundheit und Beschäftigungsfähigkeit älterer (55+) erwerbstätiger aufzuzeigen.

2009 bis 2005

Evaluation der Aktion "BUS-Engel - Gewaltprävention in Südholstein" in den Kreisen Pinneberg und Segeberg (EBEK)

Kurzbeschreibung: Evaluation der Aktion "BUS-Engel - Gewaltprävention in Südholstein" in den Kreisen Pinneberg und Segeberg

Förderung: Südholstein Verkehrsgesellschaft mbH

Laufzeit: 07/2008 - 03/2009

Projektlenkung: Prof. Dr. Marianne Resch

Mitarbeiterin: Dana Niemann

Ausgangspunkt

BUS-Engel ist ein seit 2003 bestehendes ganzheitliches Konzept zur Gewaltprävention und zur Erhöhung der Verkehrssicherheit für SchülerInnen im Kreis Pinneberg. Seit 2008 wird das Konzept gemeinschaftlich in den Kreisen Pinneberg und Segeberg unter der Leitung der Südholstein Verkehrsgesellschaft mbH umgesetzt. Nach einer Erweiterung der Zielstellung bezweckt die Aktion mittlerweile den Erwerb von Zivilcourage, Sozialkompetenz und Selbstvertrauen im sozialen

Kontakt in alltäglichen Situationen als Primärziele sowie die Reduzierung von Vandalismus im Bus und öffentlichen Leben als Sekundärziel. Die Studie setzte an der Evaluation aus dem Jahr 2005 an (EFA). Die Notwendigkeit einer erneuten Evaluation resultierte aus der veränderten Zielstellung, festen Etablierung und stetigen Entwicklung des BUS-Engel-Konzepts.

Ziele

Die Evaluationsstudie zielte auf den Nachweis der Wirksamkeit der Ausbildung und der adäquaten Umsetzung der Zielstellung ab. Hierfür wurden eine Querschnittuntersuchung zum Vergleich von BUS-Engeln und mitfahrenden Schülern sowie eine Vorher-Nachher-Untersuchung von Schülern vorab und im Anschluss der Ausbildung durchgeführt. Für diesen Zweck wurde auf den bereits entwickelten Schülerfragebogen aus der ersten Evaluationsstudie (EFA) zurückgegriffen. Entsprechend der geänderten Zielstellung der Aktion BUS-Engel wurde das Messinstrument leicht modifiziert und zusätzlich um drei Skalen der Frankfurter Selbstkonzeptsskalen (FSKN) ergänzt.
Zur subjektiven Bewertung der Wirkung und des Nutzen des Konzepts erfolgten Kurzinterviews basierend auf einem Leitfaden mit Eltern von BUS-Engeln, die die Ausbildung kürzlich abgeschlossen hatten, sowie mit Lehrern. Diese Kurzbefragungen dienten ebenfalls zur Ermittlung von Optimierungsbedarf. 

Methodisches Vorgehen

Kurzinterviews und Fragebogenerhebung

Ergebnisse

Die Ergebnisse wurden den Auftraggebern mittels einer Präsentation rückgemeldet und in einem Projektbericht dokumentiert. Die Rückkopplung der Ergebnisse an die Schulen erfolgte eigenständig durch die Auftraggeber. Eine Veröffentlichung in der Zeitschrift "Der Nahverkehr" ist vorgesehen.   

CheFsache Familie

Kurzbeschreibung: Familienfreundlichkeit in Betrieben in Dithmarschen und Nordfriesland

Förderung: Europäischer Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE)

Laufzeit: 06/2004 - 05/2007

Projektleitung: Prof. Dr. Marianne Resch

Mitarbeiterinnen: Claudia Fenzl, Rūta Lange, Uta Bindl, Anika Schulz

Literaturempfehlung:

Resch, M. (2003). Work-Life Balance - neue Wege der Vereinbarkeit von Berufs- und Privatleben? In H. Luczak (Hrsg.), Kooperation und Arbeit in vernetzten Welten (S. 125-132). Stuttgart: ergonomia Verlag.

Presse: Pressespiegel 2004, Pressespiegel 2005, Pressespiegel 2006, Pressespiegel 2007

Ausgangspunkt

"Work Life Balance", "Familienfreundlichkeit" oder "familienorientierte Personalpolitik" sind moderne Schlagworte der Diskussion um die Vereinbarkeit von beruflichen und privaten Lebensbereichen. Es wird davon ausgegangen, dass Unternehmen sich dieser Problematik in Zukunft verstärkt zuwenden (müssen). Hintergrund sind u.a. demographische Entwicklungen sowie Änderungen der Lebensformen, aber auch die Erkenntnis, dass Maßnahmen, die die Bedürfnisse und Lebenssituationen der Beschäftigten berücksichtigen, zur Motivation, Bindung an das Unternehmen sowie zum psychosozialen Wohlbefinden beitragen. Niederschlag findet diese Entwicklung beispielsweise in Wettbewerben zur "Familien­freundlichkeit von Unternehmen" oder in dem Audit-Zertifikat "Beruf & Familie" der gemeinnützigen Hertiestiftung. Die Verbreitung der Diskussion erlaubt jedoch keine Rückschlüsse über den konkreten Um­setzungsstand in den Betrieben. Insbesondere kleinere und mittlere Unternehmen verfügen häufig weder über entsprechende Personalressourcen noch haben sie Anlass, sich z.B. über solche Zertifizierungen zu informieren. Auf der anderen Seite finden sich gerade in kleineren Unternehmen die Bereitschaft und Flexibilität, unkonventionelle Lösungen für Vereinbarkeitsprobleme einzelner Beschäftigte zu finden.

Ziele

Im Rahmen eines mit Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) geförderten Projekts wird eine Befragung zum Stand familienfreundlicher Maßnahmen in Klein- und Mittelunternehmen in der Region Nordfriesland und Dithmarschen durchgeführt. Zugleich sollen in ausgewählten Unternehmen Fallstudien stattfinden. Das methodische Inventarium umfasst Experteninterviews, Fragebögen sowie - nach Absprache mit den Unternehmen - Betriebsbegehungen und Arbeitsanalysen.

Methodisches Vorgehen

Schriftliche Befragung

Ergebnisse

Die Ergebnisse der in den einzelnen Betrieben durchgeführten Untersuchungen wurden in Workshops zurückgemeldet. Hierbei sollten gemeinsam Ansatzpunkte für die (Weiter-)Entwicklung von Maßnahmen zur besseren Vereinbarkeit erarbeitet werden. Entwickelt wurde ein Leitfaden, mit dessen Hilfe andere Unternehmen vergleichbare Maßnahmen entwickeln können.

Wissenschaftliche Begleitung des Arbeitszeitprojekts SAT (SATellit)

Kurzbeschreibung: Wissenschaftliche Begleitung des Arbeitszeitprojekts SAT

Förderung: Durch das auftraggebende Unternehmen und die Hans-Böckler-Stiftung

Laufzeit: 01/2005 - 04/2006

Ansprechpartner: Prof. Dr. Marianne Resch

Mitarbeiterinnen: Wiebke Wrage, Alexandra Diendorf

Literaturempfehlungen:    

Ulich, E. (2001). Beschäftigungswirksame Arbeitszeitmodelle. vdf: Zürich.

Resch, M., Wrage, W. & Diendorf, A. (2006). Wissenschaftliche Begleitung des Projektes "SAT: Selbstverantwortete Arbeitszeitplanung im Team". Abschlussbericht. Flensburg.

Ausgangspunkt

In dem Projekt SATellit sollten Bedingungen und Wirkungen kollektiver Arbeitszeitplanung im Rahmen eines Jahresarbeitszeitmodells untersucht werden. Der Untersuchungsbereich liegt im Gesundheitswesen, d.h. er betrifft einen der größten Arbeitgeber in Schleswig-Holstein mit mehreren Kliniken und Einrichtungen in den Bereichen Akutmedizin, Rehabilitation und Touristik mit insgesamt über 4.000 Beschäftigten. Als Alternative zu einer Verlängerung der Wochenarbeitszeit wurde zwischen den Tarifparteien ein zeitlich befristetes Pilotprojekt ?SAT: Selbstverantwortete Arbeitszeitplanung im Team? vereinbart. Die SAT-Teams sollten die Arbeitszeiten ihrer Mitglieder eigenständig festlegen können. Die Planungen umfassten auch Überlegungen zur Arbeitsorganisation in den Gruppen. Von dieser Regelung versprachen sich die Tarifparteien eine effizientere Zeitplanung - vor allem eine bedürfnisgerechte Regulierung der jahreszeitbedingten Schwankungen - sowie eine Verbesserung des Wohlbefindens bzw. der Zufriedenheit der Mitarbeitenden.

Ziele

Im Projekt SATellit sollten die Effekte der kollektiven Arbeitszeitplanung im Rahmen eines Vorher-Nachher-Designs mit Vergleichsgruppen überprüft werden. Untersucht wurde, ob die selbstverantwortete Arbeitszeitplanung positive Effekte auf die subjektive Bewertung der Arbeitssituation hat. Erwartet wurde auch, dass sich - wenn auch in geringerem Umfang - Verbesserungen hinsichtlich der Bean­spruchungs­indikatoren sowie der Vereinbarkeit von Beruf und anderen Lebensbereichen zeigen. Erhoben werden sollten zudem Ver­änderungen im Bereich der Überstunden und bezüglich der Identifikation und Beseitigung arbeitsorganisatorischer Mängel. Im Rahmen der Prozessbegleitung sollten Planungsmaterialien sowie Grundlagen zur Arbeitszeit und zu Belastungsfaktoren erarbeitet werden. Es sollten auch Hinweise für die zu treffenden Gruppenentscheidungen vermittelt werden. Zu Beginn war eine Unterstützung des Einführungsprozesses durch eine externe Moderation vorgesehen.

Die gewonnenen Erfahrungen - insbesondere im Hinblick auf die kollektive Aushandlung individueller Zeitbedürfnisse - sollten genutzt werden, einen Leitfaden (und ggf. Moderatorenschulung) auszuarbeiten, um zukünftig weitere Gruppen mit selbstverantworteter Arbeitszeitplanung auch ohne externe Begleitung einrichten zu können.

Methodisches Vorgehen

Das Untersuchungsdesign sah drei Zeitpunkte der schriftlichen Befragung vor. Die Daten der SAT-Gruppen sollten jeweils mit denen vergleichbarer Abteilungen ohne Intervention verglichen werden.

Ergebnisse

Nach der dritten Befragung wurden die Daten der SAT-Gruppen und Vergleichsgruppen im Zeitverlauf betrachtet. In den SAT-Gruppen zeigte sich im Gegensatz zu den Vergleichsgruppen im Verlauf des Projekts eine Verbesserung in der Bewertung der Arbeitszeitbedingungen und Verbesserungen hinsichtlich der Beanspruchungsindikatoren. Aus den Ergebnissen ließen sich weiterhin Empfehlungen an das Unternehmen für eine mögliche Weiterführung des Projekts ableiten.

Schleswiger Arbeitsanalysen (SArA)

Kurzbeschreibung: Schleswiger Arbeitsanalysen

Förderung: Fachklinik Schleswig

Laufzeit: 08/2005 - 11/2005

Projektleitung: Prof. Dr. Marianne Resch

Mitarbeiter*in: Dr. Martin Reschn, Anika Schulz

Ausgangspunkt

Qualitätsmanagement wird im Bereich des Gesundheitswesens - insbesondere vor dem Hintergrund großer Veränderungen in diesem Sektor - immer wichtiger. Somit strebte auch das Klinikum Schleswig eine Zertifizierung seines internen Qualitätsmanagement an. In diesem Rahmen wurden in dem Projekt ?SArA? Arbeitsanalysen zum Gewinnen detaillierter Aufgabenbeschreibungen an ausgewählten Arbeitsplätzen der Klinik für psychotherapeutische Medizin durchgeführt

Ziele

Durch Arbeitsanalysen, welche auf einer ausführlichen Beobachtung der Arbeitstätigkeit an einem bestimmten Arbeitsplatz und hieran anknüpfenden Interviews der arbeitenden Person beruhen, wurden detaillierte Aufgabenbeschreibungen für ausgewählte Arbeitsplätze der Klinik gewonnen. Diese zeichnen sich durch ihre Tätigkeits- und Subjektorientierung aus, d. h. sie stellen den tatsächlichen Arbeitsablauf in Form von handlungsorientierten Aufgaben an einem bestimmten Arbeitsplatz dar. Dabei beziehen sie sich auf die konkreten Bedingungen vor Ort und die dort praktizierte Arbeitsteilung. Zusätzlich liefern sie Hinweise zu Zuständigkeiten, Schnittstellen und Belastungen.

Methodisches Vorgehen

Tätigkeitsbeobachtungen an ausgewählten Arbeitsplätzen der Klinik

Ergebnisse

Die arbeitspsychologisch fundierten Aufgabenbeschreibungen wurden zunächst an die Mitarbeiter/innen zurück gekoppelt, bevor sie im Rahmen des Qualitätsmanagement weiter verwendet werden, um hier u. a. Hinweise auf arbeitsorganisatorische Schwachstellen zu liefern.

Gefährdungen am Holländerhof analysieren (GeHa)

Kurzbeschreibung: Gefährdungen am Holländerhof analysieren

Förderung: Wohn- und Werkstatt für behinderte Menschen in Schleswig-Holstein

Laufzeit: 02/2005 - 08/2005

Projektleitung: Prof. Dr. Marianne Resch

Mitarbeiter*innen: Heinz-Werner Bertelmann, Alexandra Diendorf, Simon Fietze, Michael Lambert Hacker, Ruta Lange, Anika Schulz, Dr. Martin Resch

Literaturempfehlung:

Resch, M. (2003). Analyse psychischer Belastungen. Verfahren und ihre Anwendungen im Arbeits- und Gesundheitsschutz. Bern: Huber.

Ausgangspunkt

Im Rahmen des Projekts wurden Gefährdungsanalysen zur Untersuchung psychischer Belastungen in der Arbeit durchgeführt. Hiermit wurde der gesetzlichen Bestimmung des Arbeitsschutzgesetzes Rechnung getragen. Zugleich sollte die Rückkopplung der Analyseergebnisse genutzt werden, um die Mitarbeitenden durch und für eine beteiligungsorientierte Verbesserung der Arbeitsbedingungen zu qualifizieren. Hierbei wurden Erfahrungen aus den Projekten zur qualifizierenden Arbeitsgestaltung genutzt.

Ziele

Es wurden verschiedene Methoden zur Erfassung des Ist-Standes eingesetzt. In Ergänzung zu einer schriftlichen Befragung aller Beschäftigten wurden an ausgewählten Arbeitsplätzen Belastungen und Ressourcen mit Hilfe psychologischer Arbeitsanalyseverfahren untersucht und bewertet. Fragebogen erlauben in der Regel nur eine grobe Abschätzung der Belastungsfaktoren - insbesondere geben Fragebogendaten kaum Aufschluss über die erforderlichen Maßnahmen zum Belastungsabbau. Empfohlen wird daher die Kombination von Befragungen mit Arbeitsanalyseverfahren. Solche Verfahren beruhen auf einer ausführlichen Beobachtung der Arbeitstätigkeit und einem hieran anknüpfenden Interview der arbeitenden Person. Der Einsatz und die Vermittlung von Arbeitsanalysemethoden bzw. den zugrunde liegenden Konzepten bilden den Kern einer "qualifizierenden Arbeitsgestaltung".

Methodisches Vorgehen

Gefährdungsanalysen, Befragung von Mitarbeitern, Arbeitsanalysen

Ergebnisse

Die Ergebnisse der ausführlichen Bestandsaufnahme wurden in Informationsveranstaltungen und Workshops rückgekoppelt. Hierdurch sollten die Mitarbeitenden in die Lage versetzt werden, Behinderungen und Störungen am Arbeitsplatz selbst zu erkennen, und Vorschläge für eine Verbesserung der Arbeitsabläufe zu entwickeln, die das Ziel der Belastungsfreiheit mit dem Anliegen persönlichkeits- bzw. gesundheitsförderlicher Arbeit verbinden. Hiermit wurden wesentliche Forderungen des Arbeitsschutzgesetzes in Hinblick auf die Gefährdungsanalyse erfüllt. Zugleich wurden durch diese Vorgehensweise auch Aspekte der Personalentwicklung integriert.

2004 und früher

Analyse der Arbeitsbedingungen, Belastungen und Ressourcen der Lehrkräfte (Anabel)

Kurzbeschreibung:Analyse der Arbeitsbedingungen, Belastungen und Ressourcen der Lehrkräfte

Förderung: Schule in Schleswig-Holstein

Laufzeit: 01/2004 - 11/2004

Projektleitung: Prof. Dr. Marianne Resch

Mitarbeiter*in: Simon Fietze, Claudia Fenzel

Literaturempfehlung:    

Resch, M. & Fietze, S. (2004). Anabel - Analyse der Arbeitsbedingungen, Belastungen und Ressourcen der Lehrkräfte. Flensburg: Universität.

Ausgangspunkt

Sowohl der Krankenstand als auch die Zahl der Frühpensionierungen verweisen darauf, dass Lehrer als eine stark belastete Berufsgruppe einzustufen sind. Ein Abbau möglicher Belastungsquellen erscheint daher dringend erforderlich. Das Angebot von personenbezogenen Maßnahmen zur Stressreduktion oder Verhaltensänderung (Entspannungstraining, Gesprächskreise o.ä.m.) sollte durch eine präventive Gestaltung der Arbeitsbedingungen am Arbeitsplatz Schule ergänzt werden, um die Entstehung der genannten Beschwerden und Erkrankungen vorausschauend zu vermeiden. 

Ziel des Projektes

Das Projekt Anabel beinhaltete eine systematische Erfassung von Arbeitsbedingungen, Belastungen und Ressourcen der Lehrkräfte mit dem Ziel einer empirisch begründbaren Ableitung von Maßnahmen. Hierbei kamen Interviews, Fragebögen sowie Arbeitsanalyseverfahren für die Arbeit inner- und außerhalb des Unterrichts zum Einsatz. 

Methodisches Vorgehen

Halbstrukturierte Interviews & schriftliche Befragung der Lehrkräfte, Arbeitsanalysen

Ergebnisse

Die Ergebnisse der ausführlichen Bestandsaufnahme wurden in Workshops rückgekoppelt. Die sich aus den Analysen sowie den Workshops ergebenden Vorschläge zur Verbesserung der Arbeitsabläufe und Zusammenarbeit  betrafen sowohl die Arbeitsorganisation (verhältnis- bzw. bedingungsbezogene Interventionen) als auch Qualifizierungsangebote (verhaltens- bzw. personenbezogene Interventionen). 

Entwicklung eines multimedialen Lernsystems (LARA)

LARA (Teilprojekt) → Integral II (Gesamtprojekt)

Kurzbeschreibung: Entwicklung eines multimedialen Lernsystems

Förderung: Förderung im Rahmen des Zukunftsinvestitionsprogramms der Bundesregierung durch den Projektträger des BMBF "Neue Medien in der Bildung" (Förderkennzeichen 08 NM 133A) 

Laufzeit: 06/2001 - 12/2003

Projektleitung: Prof. Dr. Marianne Resch

Mitarbeiterin: Claudia Fenzl

Literaturempfehlung:

Resch, M. & Fenzl, C. (2005). Psychologische Arbeitsanalyse. In H. Luczak & L. Schmidt, E-Learning-Kooperation in der Arbeitswissenschaft (S. 123-132). Stuttgart: ergonomia Verlag.

Ausgangspunkt

Vermittlung der Kompetenz Arbeitsanalyseverfahren einzusetzen ist im Rahmen normaler Lehrveranstaltungen schwierig. Im Zuge der Entwicklung eines Internetgestützten multimedialen Lehrsystems INTEGRAL wurde daher auch ein spezielles Lernmodul zur Vermittlung von Kenntnissen und Kompetenzen für den Einsatz psychologischer Arbeitsanalyseverfahren entwickelt.

Ziel des Projektes

Im Rahmen eines multi­medialen Lernsystems zur Vermittlung arbeitswissenschaftlicher Grundlagen und Methoden war die Professur Arbeits- und Organisationspsychologie verantwortlich für die Erstellung des Moduls "Psychologische Arbeitsanalyseverfahren".

In diesem Modul wird in Konzeption und methodische Standards der Arbeits­analyse eingeführt, Anlass und Ziel psychologischer Arbeitsanalysen verdeutlicht und ein Überblick über vorhandene Verfahren gegeben. Das Schwergewicht liegt auf der anwendungs­bezogenen Vermittlung des Verfahrens RHIA/VERA zur Analyse psychi­scher Belastungen und Anforderungen.

Ergebnisse

Lernmodul zur Vermittlung von Kenntnissen und Kompetenzen für den Einsatz psychologischer Arbeitsanalyseverfahren

Gruppenarbeit in der Straßen- und Gehwegreinigung

Förderung: Betriebsprojekt (Finanzierung durch ein kommunales Entsorgungsunternehmen)

Laufzeit: 08/1995 - 07/2001

Projektleitung: Prof. Dr. Heiner Dunckel

Mitarbeiter: Andreas Krause

Literaturempfehlungen:

Dunckel, H. & Landerer, C. (1994). Innovation und Beteiligung. In R. Busch (Hrsg.), Konfrontation-Kooperation-Innovation. Betriebliche Modernisierungsstrategien und Interessenvertretung, 10 (S. 67-78). Berlin: Zentrale Universitätsdruckerei.

Krause, A. & Dunckel, H. (2003). Arbeitsgestaltung und Kundenzufriedenheit - Auswirkungen der Einführung teilautonomer Gruppenarbeit auf die Kundenzufriedenheit unter Berücksichtigung von Mitarbeiterzufriedenheit und Arbeitsleistung. Zeitschrift für Arbeits- und Organisationspsychologie, 47, 182-193.

Im Rahmen eines Großbetriebes der Versorgungswirtschaft wurde der Prozess der Einführung (teilautonomer) Gruppenarbeit arbeitspsychologisch und arbeitswissenschaftlich begleitet und evaluiert. Vorrangige Aufgaben waren: Erstellung eines Konzepts, Analyse der Ist-Situation einschließlich Aufgabenanalysen, gruppenorientierte Reorganisation der Bereiche, Qualifizierung der Beschäftigten und der Führungskräfte, Anpassung und Optimierung der Technik, Evaluation der Projektschritte und -ergebnisse. Die Gruppenarbeit wurde großflächig bei 167 Gruppen eingeführt.