PD Dr. Gerhard Kluchert

Beruflicher Werdegang
1968-1973 Lehramtsstudium in den Fächern Geschichte und Deutsch an den Universitäten Stuttgart und Tübingen
1978-1982 Assistent in der Abteilung Neuere Geschichte am Historischen Institut der Universität Stuttgart, 1982 Promotion zum Dr. phil.
1982-1993 Wissenschaftlicher Mitarbeiter, ab 1987 Gastwissenschaftler am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung in Berlin
1986 ff. Ausbildung zum Sozialtherapeuten, anschließend entsprechende Tätigkeit in Einrichtungen der Erwachsenenbildung und in freier Praxis
1994 Habilitation an der Philosophischen Fakultät IV der Humboldt-Universität zu Berlin
1994-2000 Mitarbeit in einem von der DFG geförderten Projekt zur Erziehung in der Schule der DDR
2000-2004 Leitung eines DFG-Projekts zu „Schule und Sozialisation in unterschiedlichen politischen Systemen“ an der Humboldt-Universität zu Berlin und an der Universität Mannheim
2004-2006 Vertretung der Professur für Allgemeine Pädagogik unter besonderer Berücksichtigung der Geschichte der Erziehung und der Erziehungswissenschaft an der Helmut-Schmidt-Universität in Hamburg
2006-2007 Vertretung der Professur für Pädagogik mit dem Schwerpunkt Bildungsforschung an der Universität Flensburg
2007 Vertretung der Professur für Allgemeine Pädagogik ebenda

Lehr- und Forschungsschwerpunkt
Historische Bildungs- und Sozialisationsforschung

Mitgliedschaften
Deutsche Gesellschaft für Erziehungswissenschaft
Beirat der Sektion Historische Bildungsforschung in der DGfE
Redaktion des Jahrbuchs für Historische Bildungsforschung

Ausgewählte Publikationen
Die Bildung der Nation. Schule, Gesellschaft und Politik vom Kaiserreich zur Weimarer Republik. Stuttgart: Klett-Cotta 1993 (zus. mit Hellmut Becker).

Zwischen zwei Diktaturen. Gespräche über die Schulzeit im Nationalsozialismus und in der SBZ/DDR. Weinheim 1997
(zus. mit Achim Leschinsky).

Jungsein und Erwachsenwerden. Praxis Geschichte 11 (1997), Heft 1 (Hrsg. zus. mit Hans Pöschko).

Die Schule als moralische Anstalt. Erziehung in der Schule: Allgemeines und der >Fall DDR<. Weinheim 1999
(Hrsg. zus. mit Achim Leschinsky u. Petra Gruner).

Was Schule macht. Schule, Unterricht und Werteerziehung: theoretisch, historisch, empirisch. Weinheim 2004
(Hrsg. zus. mit Sabine Gruehn u, Thomas Koinzer).

Bildungsreform. Vom Wandel in der historiographischen Behandlung eines Themas. In: Liedtke, Max/Matthes, Eva/Miller-Kipp, Gisela (Hrsg.): Erfolg oder Misserfolg? Urteile und Bilanzen in der Historiographie der Erziehung. Bad Heilbrunn/Obb. 2004,
S. 195 – 212.

Schule, Familie und soziale Ungleichheit in Zeiten der Bildungsexpansion: das Beispiel der Weimarer Republik.
In: Zeitschrift für Pädagogik 52 (2006), S. 642 – 653.

Biographie und Institution. Ein deutsches Gymnasium und seine Lehrer in verschiedenen politischen Systemen.
In: Jahrbuch für Historische Bildungsforschung 12 (2006), S. 1-28