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Notizen aus der Universität

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Signifikante Beiträge mit Bezug zur Realität in Honduras

Am Freitag verteidigten die ersten vier honduranischen Wissenschaftler, die an der Universität Flensburg promovierten, ihre Doktorarbeiten. Die frisch gebackenen Doktoren, drei Männer und eine Frau, standen in einem Festakt am Sonnabend, 8. November, noch einmal im Mittelpunkt. Zu Gast waren Lea Cruz, die Rektorin der honduranischen Universität Francisco Morazán (UPNFM), Roberto Augusto Martínez Castaneda, Botschafter des Landes Honduras und Stadtpräsident Christian Dewanger. Die Ergebnisse der Dissertationen sollen dem Bildungssystem in Honduras zu Gute kommen.

Seit 2002 besteht die Kooperation zwischen der Universität Flensburg und der UPNFM in Tegucigalpa, der Hauptstadt von Honduras. Erste Kontakte entstanden schon vor über zehn Jahren. Flensburger Wissenschaftler haben das Bildungsministerium und den Staatspräsidenten von Honduras bei der Reform des Bildungssystems beraten und über das Kooperationsabkommen mit der UPNFM honduranische Jungwissenschaftler auf ihre zukünftige Führungsrolle in der Entwicklung ihres Heimatlandes vorbereitet. Diese Kooperation wurde mit der Promotion der honduranischen Wissenschaftler, die alle an der UPNFM arbeiten, weiter gefestigt.

Die Dissertationen beschäftigen sich in drei Fällen mit erziehungswissenschaftlichen Themen, eine Arbeit befasst sich mit einem wirtschaftswissenschaftlichen Thema. In allen Fällen sollen die Forschungsergebnisse in Honduras umgesetzt werden und das Bildungswesen voranbringen. Zoila Suyapa Padilla Sabillón beschäftigte sich in den vergangenen drei Jahren damit, wie in Lateinamerika die Hochschullehre professionalisiert werden kann. German Moncada Godoy untersuchte, welche Persönlichkeitsmerkmale von Schullehrern Reformen fördern oder diese behindern. Mario Alas Solis befasste sich mit Beteiligungsmodellen und Rechenschaftsberichten in der Bildung und entwickelte ein Indikatorensystems zur Bewertung der Lehrerarbeit. Russbel Hernández Rodiguez schließlich verfolgte in seiner Dissertation einen globalen Ansatz und ging der Frage nach, ob Verbindungen zwischen Universitäten mit Unternehmen die Konkurrenzfähigkeit von Nationalstaaten beeinflussen. Er stellte fest, dass sich die Konkurrenzfähigkeit erhöht, wenn Unternehmen und Universitäten zusammenarbeiten.

Lea Cruz, der Rektorin der UPNFM unterstrich die Bedeutung der Dissertationen für ihr Land, die Arbeiten seien, so die Rektorin, signifikante Beiträge, denn sie bezögen sich auf die honduranische Realität. Die UPNFM kooperiere mit vielen Universitäten in der Welt, die Universität Flensburg aber sei eine Schwesteruniversität. Roberto Augusto Martínez Castaneda, Botschafter des Landes Honduras dankte im Namen seines Landes den beiden Universitäten für ihr Engagement und für ihren Willen, diese Kooperation zu erhalten und auszubauen.

nach oben | 12.11.2008, 12:20 Uhr
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