Richtigstellung zu "Geben die Profs in Deutsch zu schlechte Noten?"
Diese Richtigstellung bezieht sich auf den Artikel "Geben die Profs in Deutsch zu schlechte Noten?", erschienen am 04.03.2008 im Flensburger Tageblatt.
Richtigstellung
Dass Flensburger Studierende, die eine Examensklausur im Fach Deutsch nicht bestanden haben, öffentlichen Beistand suchen, mag verwundern. Dass sie ihre in der Prüfungsordnung zugesicherten Rechte nicht zu kennen scheinen oder nicht nutzen, muss dagegen befremden. Wer sich nämlich ungerecht benotet sieht, darf seine Klausur in Absprache mit dem Prüfungsamt einsehen und sich von seinen Prüfern das Zustandekommen der Note erläutern lassen. Bislang hat nur ein Student, der im Sommersemester 2007 seine Abschlussklausur nicht bestanden hat, diese Möglichkeit in Anspruch genommen und die Note nach einlässlichem Gespräch mit dem Zweitprüfer für angemessen befunden.
Prof. Dr. Stefan Greif
Prof. Dr. Günter Helmes
Information des Prüfungsamtes
Der Artikel "Geben die Profs in Deutsch zu schlechte Noten?" bedarf einiger Richtigstellungen. Es sind weder fast zwei Drittel der Studenten im Deutsch-Examen durchgefallen, noch haben etwa 60 Prozent ihre Deutsch-Examensklausur nicht bestanden. Tatsache ist: von 181 Deutsch-Klausuren wurden ca. 10 Prozent nicht bestanden.
Unrichtig ist ebenfalls, dass eine mit 4,7 benotete Klausur bestanden ist. Die Noten 4,3 und 4,7 sind nicht ausreichend, also nicht bestanden.
Die Aussage, dass der Bewertungsmaßstab dem Prüfungsamt nicht ganz "koscher" gewesen sei, kann nicht aus dem Prüfungsamt kommen, es entspricht nicht meiner Sprachwahl und ich habe vergebene Noten nicht zu beurteilen. Genau dieses habe ich dem verantwortlichen Redakteur auch klar gesagt und ihn deutlich mehrfach an die notengebenden Professoren verwiesen.
Mit so einem schlecht recherchierten Artikel wird eine Stimmung erzeugt, die niemandem hilft, schon gar nicht den betroffenen Studenten.
Mit einigem Sarkasmus kann ich nur feststellen: einen "besseren" Abschluss meines Berufslebens am 31.03.08 im Prüfungsamt hätte ich mir kaum wünschen können!
Gitta Carstens

