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INEES Workshop "Energy Innovation Systems" an der der Universität Flensburg

Nationen müssen Innovationen fördern, damit sie wettbewerbsfähig bleiben. Innovationssysteme sollen dabei helfen, Schwachstellen aufzudecken, die diese Fähigkeit behindern. Beim Workshop "Energy Innovation Systems" im Rahmen des Projektes INEES, der vom 12. bis 16. Dezember 2011 an der Universität Flensburg stattfindet, wird in Zusammenarbeit mit Kollegen und Kolleginnen aus den kolumbianischen und karibischen Partneruniversitäten des INEES-Netzwerks ein Innovationssystem erarbeitet, das speziell für den globalen Süden konzipiert ist.

Um als Nation infolge der fortschreitenden Globalisierung wettbewerbsfähig zu werden beziehungsweise zu bleiben muss das Land Innovationen fördern. Doch wie können die Schwachstellen innerhalb eines Systems identifiziert werden, die die Innovationsfähigkeit behindern? Aus diesem Hintergrund heraus wurde der wissenschaftliche Ansatz von Innovationssystemen entwickelt. Unter Beachtung politischer Rahmenbedingungen, wird mit Hilfe analytischer Werkzeuge die Struktur von Wissensfeldern, Produkten, Industrien und Sektoren eines Landes wissenschaftlich analysiert.

Bei dem Workshop "Energy Innovation Systems" im Rahmen des Projektes INEES vom 12. bis zum 16. Dezember 2011 an der Universität Flensburg wird in Zusammenarbeit mit Kollegen und Kolleginnen aus den kolumbianischen und karibischen Partneruniversitäten des INEES-Netzwerks ein Innovationssystem Modul erarbeitet, das speziell für den globalen Süden konzipiert ist.

Hierzu wurde vom Leiter des Workshops, Prof. Dr. Panther, ein führender Wissenschaftler im Feld der Innovationssystem Forschung eingeladen: Prof. Dr. Staffan Jacobsson, Institute for Management of Innovation and Technology in Schweden. Prof. Dr. Jacobsson, der seit über 20 Jahren im Feld von Innovationssystemen forscht, lehrt und zahlreiche Veröffentlichungen heraus gebracht hat, führte die Teilnehmer in die Thematik ein, um mit Ihnen den Ansatz auf den Süden, sprich die Westindischen Inseln und Kolumbien zu übertragen. Die Schwachstellen, seien es Politik, Wissenschaften, Netzwerke, etc. wurden identifiziert und erörtert. Aus den Erkenntnissen werden die Projektteilnehmer ein Modul für die Partneruniversitäten entwickeln, das den Ansatz von Innovationssystemen insbesondere im Bereich Erneuerbarer Energien behandelt. Laut Prof. Dr. Jacobsson ist: "Teaching the main mechanism to make science usefull".

Das International Network for Energy and Environmental Sustainability (INEES) wurde 2010 von den Fachbereichen Energie- und Umweltmanagement, Geographie, Philosophie, Wirtschaftswissenschaften und Naturwissenschaften an der Universität Flensburg initiiert und koordiniert mit Unterstützung des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) mehrere interdisziplinäre Lehr- und Forschungsprojekte zur Förderung der Nachhaltigkeit unter besonderer Berücksichtigung erneuerbarer Energien. Alle Projekte werden in einem engen Dialog zwischen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus Flensburg, Kolumbien, Ghana, Bangladesch und den Westindischen Inseln entwickelt und bearbeitet.

Weitere Informationen unter: www.uni-flensburg.de/projekte/inees

Ansprechpartner: Prof. Dr. Stephan Panther, Internationales Institut für Management.

nach oben | 16.12.2011, 13:10 Uhr
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