Hermann Paulsen ausgepackt
Studierende der Kunst packen den Nachlass des Malers Hermann Paulsen aus, sortieren und katalogisieren das Werk, um es für eine Ausstellung in der Phänomenta vorzubereiten. Die Familie des kürzlich verstorbenen Malers hat sein umfangreiches Werk der Phänomenta überlassen. Von dort aus sind im nächsten Jahr mehrere Ausstellungen geplant. Die Aktion ist ein Teil des Projektes "Kunstvermittlung und Alltagskultur", dass die Studierenden mit ihrem Dozenten Werner Fütterer und in enger Kooperation mit Phänomenta-Geschäftsführer Achim Englert durchführen. Der schleswig-holsteinische Künstler Paulsen, der zunächst als Werklehrer arbeitete, hat während seines Ruhestandes über 30 Jahre lang ein umfangreiches künstlerisches Werk erstellt. Inspiriert von M.C. Escher, beschäftigte sich der Maler mit "unmöglichen Figuren" in Malerei und Zeichnung. Paulsens kunstvolle optische Täuschungen eröffnen dem Betrachter immer wieder neue Ansichten und Überraschungen und finden nun in dem Ambiente der Phänomenta ein adäquates Umfeld.
Einen ersten Einblick in Biographie und Werk können Interessierte schon Ende Januar gewinnen. Im Rahmen des Praxisprojekts "Schnittstellen/Kontexte" inszenieren fünf Studentinnen die Ausstellung" Hermann Paulsen - ungeahnte Dimensionen". Vom 28. Januar bis zum 2. Februar 2012 laden sie hierzu herzlich ins Modul 1 ein. Sammeln auch Sie erste Eindrücke zu Werk, Arbeitsweise und Leben des Künstlers.

