Europäische Gebäudenamen

Hinweis: Diese Seite diente der Information der EUF-Hochschulangehörigen bei der Umstellung auf die neuen Gebäudenamen im November 2016. Einige Aspekte können sich seitdem geändert haben.

Inhaltsverzeichnis

Einführung

Seit dem 14. November 2016 tragen die Gebäude der Europa-Universität die Namen von europäischen Hauptstädten. Damit macht die Universität einen weiteren Schritt in Richtung Internationalisierung, dieses Mal direkt fühl- und sichtbar auf dem Campusgelände. Nach einer Eingewöhnungsphase wird dies neben vielen weiteren Vorteilen die Kommunikation mit unseren ausländischen Studierenden verbessern. Typische Verwechslungen zwischen "Erweiterungsbau" und "E-Gebäude" entfallen auf diese Weise.

Vorteile des neuen Namenskonzepts

Das Konzept der europäischen Gebäudenamen trägt direkt zur Identitätsformung der Europa-Universität Flensburg bei. Die Namen der europäischen Hauptstädte sind weithin bekannt und können auch in anderen Sprachen, vor allem Englisch, gut ausgesprochen werden.

Weitere Vorteile des Konzepts und der Umsetzung:

  1. Die sperrigen, wenig charmanten und schlecht zu übersetzenden alten Gebäudenamen entfallen (z.B. "Erweiterungsbau").

  2. Verwechslungen aufgrund ähnlicher Namen können zukünftig vermieden werden (z.B. "Erweiterungsbau" und "E-Gebäude").

  3. Doppelbenennungen für "E-Gebäude/Zentrale Verwaltung" und "Munketoft Seminarbereich (MS)/Munketoft Verwaltungsbereich (MV)" gehören der Vergangenheit an.

  4. Die neue Benennungs-Systematik ist einfach und logisch erweiterbar. Dies war nach der alten Vorgehensweise schwieriger (z.B. "Erweiterungsbau des Erweiterungsbaus" für den Hochschulneubau).

  5. Erstmals sind die Gebäudenamen überhaupt an den Fassaden der Gebäude sichtbar. Das erleichtert die Orientierung für alle.

  6. Der Standort Madrid trägt nur noch eine einzige Bezeichnung und nicht mehr drei (MS, MV, ME). Im Zuge dessen werden auch die Raumnummern-Systematiken vereinheitlicht.

Die neuen Namen

Bisherige Gebäudenamen:

Neue Gebäudenamen:

Hauptgebäude (HG)

Oslo (OSL)

Erweiterungsbau (EB)

Helsinki (HEL)

E-Gebäude/Zentrale Verwaltung (ZV)

Dublin (DUB)

Uniteil der Flens-Arena (CH)

Luxemburg (LUX)

Munketoft (MS/MV/ME)

Madrid (MAD)

Neue Modulbauten vor Gebäude Oslo

Trondheim (TRO)

Neuer Modulkomplex (ab 2017)

Riga (RIG)

Neuer Modulbau für Kunst/Textil (ab 2017)

Tallinn 3 (TAL 3)

Neuer Modulbau für Kinderbetreuung und Studentenwerks-Cafeteria (ab Ende 2017)

Göteborg (GOT)

Beispiele für Raumnummern

  • OSL 043 entspricht dem alten HG 043 und ist die Druckerei im Gebäude Oslo
  • DUB 008 entspricht der alten Bezeichnung ZV 008 und ist der Senatssitzungsraum im Gebäude Dublin
  • HEL 160 entspricht dem ehemaligen EB 160 und ist der größte Vorlesungssaal des Gebäudes Helsinki

  • TRO 105 ist das Kürzel für Seminarraum Nummer 5 im Modulbau Trondheim 1 (TRO 1, Bau November 2016)
  • RIG 207 wird Raum Nummer 7 im 2. Modulbau des neuen Modulbaukomplexes sein (Riga, Bau Anfang 2017)

Gestaltungskonzept

Die Gebäudefassaden tragen die neuen Namen sowie deren Abkürzungen in Form von LED-erhellten Leuchtkästen in etwa 3 Metern Höhe. Die Leuchtkästen sind ein mal ein Meter groß und unterstützen die Menschen bei der Orientierung auf dem Campus durch ihre gute Sichtbarkeit - bei Tag und bei Nacht.

Leuchkasten-Bilder für die verschiedenen EUF-Gebäude

Im Inneren eines jeden Gebäudes sind Schautafeln angebracht. Diese befinden sich meist in Eingangsnähe und geben Informationen über die jeweilige namensgebende europäische Hauptstadt. Die Informationstexte sind neben Deutsch auch auf Englisch sowie in der jeweiligen Landessprache verfasst. Die Tafeln stellen zudem ein repräsentatives Bild der Stadt, deren Wappen und das Kürzel des Gebäudenamens dar.

Visualisierung einer Informationstafel im Eingangsbereich des ehemaligen "Erweiterungsbaus"

Die Campuspläne an den roten Informationspunkten auf dem Campus sind den neuen Gegebenheiten angepasst. Sie enthalten für eine gewisse Übergangszeit neben den neuen europäischen Gebäudebezeichnungen auch die alten, um vor allem Besucherinnen und Besucher, die nicht täglich auf dem Campus unterwegs sind, zu unterstützen. Der neue Campusplan ist auch im Bereich der Hochschule Flensburg zu finden.

Kleine Demoversion des neuen Campusplans

Den aktuellen Gebäudeplan finden Sie stets unter http://www.uni-flensburg.de/?10311 

Im Jahr 2017 wird zudem die Wegweisung zu den einzelnen Gebäuden und Einrichtungen auf dem Campus im Rahmen eines Gesamtkonzeptes mit der Hochschule Flensburg erneuert.

Informationen zum Thema

Neben dieser Webseite mit ihrer ausführlichen FAQ-Sektion sind Flyer an zentralen Stellen wie der Information/Telefonzentrale, den Sekretariaten, dem ZIMT-Servicedesk oder dem AStA verfügbar.

Beschäftigte der EUF können die Flyer auch dazu verwenden, Tagungsteilnehmerinnen und -teilnehmer oder weitere Besucher, die noch über die alten Gebäudenamen informiert wurden, zu unterstützen. Größere Mengen sind in der Poststelle (Raum OSL 063.1) erhältlich.

Hintergrund: Konkrete Herleitung der neuen Namen

Wie sind die Namen konkret entstanden?

Die Gebäude wurden europäischen Hauptstädten zugeordnet, indem ein Overlay von Europakarte und Campusplan durchgeführt wurde. Nächstgelegene Objekte wurden einander zugeordnet. Mit dieser Systematik lassen sich auch Namen für weitere Gebäude einfach finden und die Vorgehensweise ist logisch nachvollziehbar.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Warum findet die Umbenennung zu diesem Zeitpunkt statt?

Der Zeitpunkt "Wintersemester 2016/17" wurde durch Präsidium und Senat festgelegt.

Dass die Umbenennung nicht exakt zu Beginn des WiSe stattfindet hat einen Hauptgrund: Hätte man den Anfang des Semesters gewählt, wären verschiedene Informationsstände aufeinander getroffen: Studierende, die bereits mehrere Semester an der EUF studieren, Beschäftigte der EUF, alte und neue Lehrbeauftragte sowie unsere Studienanfänger. Bei der Kommunikation hätten letztere zu allem Trubel, der sonst schon zu Beginn des Studentendaseins auf einen einströmt, zusätzlich das Problem zu bewältigen, Gebäude zu finden, deren Namen so gut wie keinem bekannt sind.

Daher wurde der Start um einen Monat nach hinten in den November verlegt. Dadurch wissen alle Studies und Lehrbeauftragten bereits, in welche Gebäude sie sich für ihre Veranstaltungen begeben müssen. In diesem Zusammenhang sind die Namen damit zweitrangig und alle können sich ab einem bestimmten Zeitpunkt gemeinsam auf die europäischen Gebäudebezeichnungen einstellen.

Sind die Leuchtkästen an den Gebäudefassaden nicht die reine Energieverschwendung?

Das auf keinen Fall.

Die Leuchtkästen sind mit modernster LED-Technik ausgestattet und verbrauchen nur wenige Watt. Durch ihre große Fläche sind die Gebäudebezeichnungen auf dem EUF-Campus erstmals ausreichend gut zu erkennen. Zudem erhellen sie den umliegenden Bereich und tragen damit als Nebeneffekt zur Sicherheit bei Nacht bei.

Ich finde die Abkürzungen für die Gebäude lustig. Ist das so gewollt?

Manche Gebäudenamen-Abkürzungen wie MAD für Madrid oder HEL für Helsinki rufen zwangsläufig sprachliche Assoziationen hervor.

Dies resultiert aus der neuen Dreistelligkeit der Gebäudekürzel, die wir eingeführt haben, um eine klare Abgrenzung zu den bisher zweistelligen Kürzeln der EUF und den einstelligen Kürzeln der Gebäude der Hochschule Flensburg zu erreichen. Dies führt in der deutschen und englischen Sprache fast automatisch dazu, dass "sprechende" Kürzel entstehen, die teilweise Bedeutungen haben können (vergleiche: Hauptgebäude - HAU).

Wenn es sich für Sie witzig anfühlt, dass Munketoft nun Madrid (MAD) heißt, ist der erste Schritt getan: Auf diese Weise lassen sich die neuen Namen erheblich schneller lernen.

Warum wurden nicht auch gleich die ZHB, Telekomgebäude und das Audimax umbenannt?

Die Zentrale Hochschulbibliothek und das Hörsaalzentrum (inkl. Audimax) gehören sowohl zur Europa-Universität als auch zur Hochschule Flensburg.

Das Telekomgebäude wird nur temporär durch die Universität genutzt. Sie ist nur ein Mieter unter vielen.

In das neue Namenskonzept gingen daher nur die derzeitigen und zukünftigen Universitäts-Gebäude ein.

Dann habe ich doch noch eine Nachfrage: Warum wurde dann auch die Campushalle umbenannt?

Die Europa-Universität Flensburg hat für die Abteilung Sportwissenschaft sowie den Unisport/das Sportzentrum Teile der Flens-Arena angemietet.

Bis vor ein paar Jahren hieß die Flens-Arena auch schon einmal anders, nämlich Campushalle. Zukünftig könnte es wieder eine Neubenennung geben, und danach wieder eine. Je nachdem welcher Sponsor gerade in der ersten Reihe steht.

Aus diesem Grunde wurde der von der EUF genutzte Gebäudeteil in das Namenskonzept übernommen, sodass der Name und vor allem die Raumkürzel (hier: AMS ...) unabhängig von der jeweiligen Sponsoren-Situation sind.

Wir haben eine Tagung, zu der schon vor Monaten eingeladen wurde. Wie können wir die Teilnehmerinnen und Teilnehmer unterstützen?

Sie können Teilnehmerinnen und Teilnehmer von Veranstaltungen, zu denen schon vor längerer Zeit eingeladen wurde und bei denen dementsprechend noch die alten Gebäudenamen oder Pläne verwendet wurden, auf die Informationsseite www.uni-flensburg.de/oslo verweisen.

Weiterhin ist der zentrale Campusplan auf der Website wie auch in den roten Infopoints auf dem Campus ab dem 14. November 2016 erneuert.

Zudem können Sie bei der Abteilung Gebäudemanagement und Infrastruktur Flyer mit den neuen Gebäudebezeichnungen ordern.

Ich muss noch vor dem 14. November 2016 Einladungen drucken lassen. Gibt es den neuen Campusplan schon zum Download?

Ja.

Falls Sie den neuen Campusplan mit den neuen Gebäudebezeichnungen schon vorab für Druckmaterialien benötigen, können Sie ihn hier herunterladen.

Auf den Webseiten der EUF wird der Plan zum Stichtag ohne Ihr Zutun automatisch ausgetauscht.

Wie und wann wurde die Umbenennung beschlossen?

Die Europa-Universität Flensburg diskutierte schon seit Jahren über die Umbenennung ihrer Gebäude auf dem Campus. In seiner Rede zum Jahresempfang 2015 griff der Präsident dieses Thema erneut auf und initiierte zum Sommersemester 2015 eine hochschulweite Diskussion – inklusive der Möglichkeit für alle Studierenden und Beschäftigten der EUF eigene Vorschläge einzureichen.

Aus den eingereichten Ideen trat ein Vorschlag hervor, den sich das Präsidium in der Folge zu eigen machte: Die Benennung der Gebäude der EUF nach (nord-)europäischen Hauptstädten.

Dieser Vorschlag wurde in den Senat eingebracht, welcher ihn im Herbst 2015 beschloss. Als Zielgröße für die Umsetzung des Plans wurde das Wintersemester 2016 festgelegt und eine Arbeitsgruppe mit der Umsetzung beauftragt.

Warum wurde ich nicht nach meiner Meinung gefragt?

Im Rahmen einer Befragung aller Hochschulangehörigen im Jahr 2015, die durch das Präsidium initiiert wurde, konnten sich alle Interessierten mit eigenen Ideen und Vorschlägen einbringen. Im Rahmen mehrerer hochschulöffentlicher Senatssitzungen wurden die Gebäudeumbenennungen ebenfalls thematisiert. Die beauftragte Arbeitsgruppe hat in Folge dessen während ihrer Arbeit viele verschiedene Stimmen gehört und weitere Gedanken in das Konzept eingebracht.

Was für ein Aufwand: Müssen dann nicht auch alle Türschilder ausgetauscht werden?

Die Türschilder für die Räume (Büros, Veranstaltungsräume, Labore etc.) verfügen in der Regel nicht über Hinweise auf die Gebäude, in denen sie sich befinden. Somit müssen sie nicht ausgetauscht werden.

Die neuen Namen kann ich mir doch nie merken!

Doch, doch, ganz sicher wird das funktionieren.

Uns ist bewusst, dass es einer gewissen, voraussichtlich mehrmonatigen Umstellungszeit bedarf, bis die neuen europäischen Gebäudenamen in den normalen Sprachgebrauch übergegangen sind. Aber dann werden sich die neuen Namen so normal anfühlen, wie die alten Gebäudebezeichner "E-Gebäude" und "Hauptgebäude" zuvor. Mit dem Vorteil, dass sie sich stimmig in das Erscheinungsbild der Europa-Universität einfügen.

Was muss ich persönlich tun?

Eigentlich nichts - außer die neuen Gebäudenamen wohlwollend und ohne Anstrengung aufzunehmen und in den Alltag einfließen zu lassen.

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