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Universität Flensburg
Abteilung für Physik und ihre Didaktik und Geschichte

Elektrisiermaschinen

 

 

 

Die Scheibenelektrisiermaschine war in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts eine Bauform einer Elektrisiermaschine. Sie war ein Standartgerät in der systematischen wissenschaftlichen Erforschung des Phänomens der Elektrizität. Die quellengetreue Glasscheibe wurde in diesem Nachbau aus Gründen der Sicherheit und Praktikabilität durch Plexiglas ersetzt. Der Rest der Maschine besteht aus einer Handkurbel, um die Plexiglasscheibe in Drehung versetzen zu können, das Reibzeug, einen Saugkamm und den Konduktor, an dem die erzeugte Ladung abgenommen werden kann. Der Saugkamm besteht aus kleinen Metallspitzen, die sich dicht über der Oberfläche der sich drehenden Scheibe befinden und die die Ladung von der Plexiglasscheibe an den Konduktor weiterleiten.

Die Zylinderelektrisiermaschine arbeitet mit dem gleichen Prinzip der Reibungselektrizität. Der Zylinder besteht jedoch hier aus mit Schellack lackiertem Glas.

weiterführende Literatur

Weber, Heiko (2011): Die Elektrisiermaschinen im 18. Jahrhundert. Berlin: Verlag Wissenschaft und Bildung.

Meya, Jörg; Sibum, Heinz Otto (1987): Das fünfte Element. Reinbek bei Hamburg.

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